Bergbaugeschichte

Beiträge zum Thema Bergbaugeschichte

Politik
Die Künstlerin Susanne Schalz präsentierte im Stadtplanungsausschuss gemeinsam mit dem städtischen Freiraumentwickler Jens Möller ein Modell des Schriftzuges, der schon bald den neuen Kreisverkehr .an der Wiesmannstraße an der Stadtgrenze zwischen Gladbeck und Gelsenkirchen zieren wird.  | Foto: Stadt Gladbeck

"Besondere Bedeutung für das Stadtbild"
Neuer Kreisverkehr erhält "Hingucker"

Die Bauarbeiten am Kreisverkehr an der Kreuzung Horster Straße / Wiesmannstraße sind schon seit dem vergangenem Herbst abgeschlossen. Im Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Klimaschutz und Mobilität stellte die Verwaltung nun die Pläne für die Gestaltung vor. „Durch seine Lage, als Ortseingang aus Richtung Gelsenkirchen, und seine Größe übernimmt der Kreisverkehr an der Wiesmannstraße eine besondere Bedeutung für das Stadtbild“, unterstreicht Stadtbaurat Dr. Volker Kreuzer. Deshalb soll der...

  • Gladbeck
  • 30.01.23
  • 4
Politik
Betreffs der optischen Gestaltung des Kreisverkehrs an der Wiesmannstraße hoffen Braucker auf eine "Bürgerbeteiligung". | Foto: Archiv Stadt Gladbeck

Kreisverkehr an der Wiesmannstraße
Gibt es noch eine Bürgerbeteiligung?

Ein Kommentar Dem Ende entgegen neigen sich die Arbeiten für die Neugestaltung von Horster- und Wiesmannstraße in Brauck. So zierte jetzt für einige Tage ein kleiner Förderturm die Innenfläche des neuen Kreisverkehrs. Was wiederum bei aufmerksamen Bürgern für eine gewisse Unruhe sorgte. Zumindest einer der Bürger nahm Kontakt zur Stadtverwaltung auf und erhielt tatsächlich eine schriftliche Antwort. Worin zu lesen ist, dass bei der anstehenden Kreisverkehr-Gestaltung "...typische Attribute, die...

  • Gladbeck
  • 26.08.22
  • 1
Kultur
Weit fortgeschritten sind bereits die Abrissarbeiten an der Karl-Schneider-Straße zwischen Ellinghorst und Schultendorf. Die alten Gebäude der Zeche "Möller" müssen Platz machen für eine Parkplatzfläche, die die Firma Rockwool als Käufer des Areals anlegen wird. | Foto: Kariger/STADTSPIEGEL Gladbeck

Historische Möller-Zechengebäude werden abgerissen
Ein Stück Gladbecker Bergbaugeschichte geht unwiderruflich verloren

Nach wie vor hat Gladbeck seinen Werdegang dem Steinkohlebergbau zu verdanken. Auch wenn die letzte Gladbecker Zeche schon vor fast 50 Jahren geschlossen wurde und es in ganz Deutschland inzwischen keine fördernde Zeche mehr gibt. Viele Gladbecker haben sich bis heute der Bergbau-Traditionspflege verschrieben und auch künftig wird Gladbeck die Bezeichung "Bergbaustadt" tragen dürfen. In Zweckel und in Brauck zeugen heute noch mehrere Gebäude von der Bergbauzeit, doch an der...

  • Gladbeck
  • 14.05.20
  • 3
Kultur
Freuen sich über die neue Bergbau-Schauvitrine im Fritz-Lange-Haus: Seniorenbeiratsvorsitzender Friedhelm Horbach (links) und Seniorenberatungs-Leiter Ulrich Hauska. | Foto: Stadt Gladbeck

Neue Schauvitrine im Fritz-Lange-Haus
Erinnerung an die Gladbecker Bergbaugeschichte

Gladbeck. Einen neuen "Hingucker" gibt es jetzt im Saal des Fritz-Lange-Hauses an der Friedrichstraße in Stadtmitte. Dort starteten die städtische Seniorenberatung und der Seniorenbeirat jetzt unter dem Motto "Eine Stadt auf Kohle geboren" ihre erste von insgesamt drei Großveranstaltungen anlässlich des Jubiläumsjahres "100 Jahre Stadt Gladbeck". Zur Erinnerung an den Kohlebergbau in Gladbeck enthüllten Ulrich Hauska von der Seniorenberatung zusammen mit Friedhelm Horbach, Vorsitzender des...

  • Gladbeck
  • 24.04.19
Ratgeber
Das Schaufenster der STADTSPIEGEL-Geschäftsstelle an der Horster Straße 24 wurde liebevoll von Kurt Wardenga (rechts) und Alfred Sarnowski gestaltet. | Foto: Rath/STADTSPIEGEL Gladbeck

Besondere Schaufenster-Deko zum Stadtjubiläum
Gladbeck bleibt Bergbau-Stadt

Gladbeck. Wie bereits berichtet, beteiligt sich der "Knappenverein Glückauf Gladbeck" mit einer eigenen Aktion an der Gestaltung des Festjahres "100 Jahre Stadt Gladbeck". Und inzwischen sind die sechs Schaufenster im Bereich der Fußgängerzone fertig dekoriert, dürften vor allen Dingen für Bergbau-Interessierte von großem Interesse sein. "Tradition erhalten - Zukunft gestalten" lautet das Motto der Ausstellung und in erster Linie waren es aus den Reihen des "Knappenvereins Glückauf Gladbeck"...

  • Gladbeck
  • 25.03.19
  • 1
Kultur
Schon den Charakter eines offiziellen Festaktes hatte die Präsentation der ersten "Bergmann-Ampelanlage" auf Gladbecker Stadtgebiet im Einmündungsbereich Sandstraße/Bernskamp zwischen Stadtmtite und Rentfort. | Foto: Kariger/STADTSPIEGEL Gladbeck
2 Bilder

Insgesamt sechs Fußgänger-Ampelstandorte werden umgerüstet
Erste "Kumpel-Ampel" in Gladbeck ist nun in Betrieb

Rentfort. Der Werdegang der Stadt Gladbeck ist bekanntlich ganz eng mit dem Steinkohle-Bergbau verbunden. Doch diese Ära ist nach der Schließung der Zeche Prosper unwiderruflich vorüber. Vor wenigen Wochen machte dann der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Hübner den Vorschlag, Fußgänger-Ampeln mit "Kumpel-Motiven" auszustatten. So, wie es bereits in anderen Ruhrgebietsstädten, darunter unter anderem Duisburg, geschehen sei. Nicht zuletzt die geringen Kosten, die bei einer Umrüstung entstehen,...

  • Gladbeck
  • 26.02.19
Vereine + Ehrenamt
Gemeinsam mit den Mitgliedern des "Knappen-Verein Glück Auf Gladbeck" hat der Vorsitzende Kurt Wardenga (rechts) Exponate für die Ausstellung "Tradition erhalten - Zukunft gestalten" zusammengetragen. Unterstützt wurde Wardenga tatkräftig von Alfred Sarnowski. | Foto: Kariger/STADTSPIEGEL Gladbeck

"Knappenverein Glück Auf" sorgt für Schaufenster-Dekorationen
Ohne Kohlebergbau würde es kein Gladbecker Stadtjubiläum geben

Gladbeck. Gladbeck feiert ein ganzes Jahr lang, denn im Juli 1919 konnte stolz man die Verleihung der Stadtrechte verkünden. Damit wurde vor 100 Jahren der rasanten Entwicklung der Städte im Ruhrgebiet Rechnung getragen. Hierzu gehörte auch Gladbeck, denn bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts konnte man an der Gladebeke bestenfalls von einem größeren Dorf sprechen. Erst der Steinkohlebergbau sorgte für eine wahre regelrechte Explosion der Einwohnerzahlen, die innerhalb weniger Jahre in den...

  • Gladbeck
  • 17.02.19
Politik
Foto: Foto: Lokalkompass Duisburg

Bergbau-Ampelmännchen auch in Gladbeck vor dem (rechtlichen) Aus:
Fehlte es an exakten Informationen?

"Schicht im Schacht" trifft auch Gladbeck, wenn zum Jahresende mit Prosper in Bottrop die letzte Ruhrgebiets-Zeche ihre Pforten schließt. Bleiben werden nur noch Erinnerungen an den Steinkohlebergbau, der das Ruhrgebiet maßgeblich geprägt hat. Und schon gibt es eine Vielzahl von Ideen, wie man in der Zukunft an die Bergbaugeschichte erinnern kann. Für Gladbeck brachte der SPD-Politiker Michael Hübner die Idee vor, einige Fußgänger-Ampelanlagen im Stadtgebiet umzurüsten: Anstelle des "Männeken"...

  • Gladbeck
  • 30.11.18
  • 1
Politik
Sind in Duisburg äußerst populär und könnten auch in Gladbeck zum Einsatz gelangen: "Ampel-Bergmänner". | Foto: Lokakompass Duisburg

Vorschlag von SPD-MdL Hübner: "Ampel-Bergmänner" auch für Gladbeck?

Gladbeck. Gibt es auch in Gladbeck bald "Bergmanns-Ampeln"? Dem SPD-Landtagsabgeordneten Michael Hübner gefällt das Beispiel aus der Nachbarstadt Duisburg jedenfalls ausgesprochen gut. Und das hat Hübner nun auch Bürgermeister Ulrich Roland in einem Brief mitgeteilt, spricht sich auf diesem Wege dafür aus, dass man auch Gladbeck über ein solches Vorgehen zumindest nachdenken sollte. In Duisburg gibt es am Zoo bereits eine Ampel, an der nun nicht mehr die klassischen Ampelmännchen in grün und...

  • Gladbeck
  • 30.10.18
  • 2
Vereine + Ehrenamt
Beim "Familiensonntag" am Sonntag, 9. September, kommen in erster Linie die jüngeren Besucher auf ihre Kosten. | Foto: Kotten Nie
2 Bilder

Sonderveranstaltungen am "Kotten Nie" in Gladbeck-Ost: Abschied nehmen unter dem Motto "Schluss mit Kohle"

Gladbeck-Ost. Die Geschichte Gladbeck ist und bleibt ganz eng mit dem Steinkohlebergbau im Ruhrgebiet verbunden. Ohne das "Schwarze Gold" wäre der Aufschwung und das Bevölkerungswachstum, das zu Beginn des letzten Jahrhunderts einsetzte, wohl nie möglich gewesen. Doch die Tage des Steinkohlebergbaus sind gezählt. Mit "Graf Moltke" schloss bereits im Jahr 1971 die letzte Zeche auf Gladbecker Stadtgebiet, es folgten nach und nach die Zechen in den Nachbarstädten. Und Ende 2018 ist endgültig...

  • Gladbeck
  • 19.08.18
  • 4
Ratgeber
Objektleiter Christian Kuhlmann freut sich: Ab sofort gibt es auch in der STADTSPIEGEL-Geschäftsstelle das Sammelalbum und die Sammelsticker "Schwarzes Gold". Foto: Rath

"Schwarzes Gold": Der neue Sammelspaß auch für alle Gladbecker

Gladbeck. Der Steinkohlebergbau ist eng verbunden mit der Geschichte Gladbecks und des gesamten Ruhrgebietes. Ohne das "Schwarze Gold" wäre die größe Industrierregion Europas wohl nie entstanden. Doch das Ruhrgebiet befindet sich schon seit Jahrzehnten im Wandel und mit der Schließung der Zeche "Prosper Haniel" in Bottrop Ende 2018 rückt das endgültige Ende für den Steinkohlebergbau in Deutschland unaufhörlich näher. "Schwarzes Gold" lautet denn auch der Titel des neuen Panini-Sammel-Album. 44...

  • Gladbeck
  • 01.02.18
  • 2
Überregionales
Nostalgie beim Wirtschaftsempfang in der Gladbecker Stadthalle beim Auftritt des Ruhrkohle-Chores: Im Jahr 2018 endet unwiderruflich die Steinkohlebergbau-Ära in Deutschland. Aber dennoch zeigten sich die Redner bei dem Empfang beim Blick auf die Emscher-Lippe-Region durchweg optimistisch.
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Das Ende der Kohle, eine Ära geht zu Ende: Dafür Zuversicht beim Wirtschaftsempfang in der Gladbecker Stadthalle

Gladbeck. „Heimat“ und „das Ende der Kohle“ bestimmten die Redebeiträge zu Anfang des Neujahrsemfangs der Gladbecker Wirtschaft in der Stadthalle am Freitagabend. „Gladbeck und Bottrop, wir packen es gemeinsam an“ - das betonten die drei Hauptredner Ulrich Roland, der VGW-Vorsitzende Ulrich Marl und der Bottroper OB Bernd Tischler. Immerhin erhielten Bottrop und Gladbeck im gleichen Zeitraum ihre Stadtrechte und feiern im nächsten Jahr gemeinsam ihr „Hundertjähriges!“ „Der Bergbau ist...

  • Gladbeck
  • 13.01.18
Politik

Ein "komisches" Denkmal

Am Begriff "Denkmalschutz" scheiden sich oft die Geister. Man erinnere sich nur an das Gezerre um die ehemalige Kirche "St. Elisabeth" in Ellinghorst. Und jetzt hat die SPD das nächste "Objekt der Begierde" ins Auge gefasst: Das Umspannhaus auf dem Gelände der ehemaligen Zeche "Graf Moltke" ist aus Sicht der Sozialdemokraten dazu geeignet, unter Denkmalschutz gestellt zu werden. Beim Anblick des Ziegelgebäudes kommt der neutrale Beobachter aber zumindest ins Grübeln. Denn architektonisch macht...

  • Gladbeck
  • 26.05.17
  • 2
  • 2
Politik
Dort, wo noch bis vor wenigen Wochen alte Zechenhäuser standen, ist im Bereich der Uhlandstraße nach dem Abriss der Gebäude eine große Freifläche entstanden.

Arbeitskreis Stadtbildpflege in "Trauer" um die Uhlandstraße

Gladbeck. Zum Jahreswechsel absolut keine Partystimmung aufkommen will derzeit bei den Mitgliedern des „Arbeitskreis Stadtbildpflege“. Vielmehr trauern die engagierte Gladbecker um die „Uhlandstraße“, haben sogar einen ganz eigenen „Nachruf“ zu Papier gebracht: - Wir trauern um den Verlust eines weiteren Zeugnisses der Gladbecker Bergbau-Geschichte vom Anfang des 20. Jahrhunderts. - Wir bedauern, dass sich auch von Seiten der Bergarbeiterschaft keine Stimme öffentlich gegen den unnötigen Abriss...

  • Gladbeck
  • 27.12.13
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