Jesiden

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Der letzte Funke Hoffnung ist erloschen - Rückeroberung der "IS-Gebiete"

Harald Gerhäußer
Harald Gerhäußer | Bochum | am 09.01.2016

Die Lage im Nordirak hat sich seit Mai 2015, als der Stadtspiegel erstmals über die Bochumer Architektin und Aktivistin Jilan Abdal berichtete, etwas verbessert. Die Peschmerga konnten weite Teile der vom „Islamischen Staat“ (IS) besetzten Gebiete wieder befreien. Dabei handelt es sich um Teile des im August 2014 er-oberten Gebiets Shingal. Allerdings ist nicht alles daran positiv: Denn mit der Rückkehr in die...

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Flüchtlingsrealität: Willkommen in der Fremde

Über Flüchtlinge weiß zur Zeit jeder ganz genau Bescheid, aber die wenigsten beschäftigen sich mit den Menschen und Schicksalen, die da hinter stehen. Die irakische Familie Kudeda hat sich dazu bereit erklärt, mir von ihrer Geschichte und derzeitigen Situation zu erzählen und mich dafür in ihre Unterkunft in Bergkamen eingeladen. Hady (33), Wansa (32), Hanaa (13) und Haman (9) sind seit vier Monaten wieder eine...

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IS-Terror: Bochumerin besucht Kriegsgebiet im Irak 1

Harald Gerhäußer
Harald Gerhäußer | Bochum | am 29.05.2015

Jilan Abdal ist Jesidin und kommt ursprünglich aus dem Nordirak. Sie gehört jener religiösen Minderheit an, die seit dem Vormarsch der Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) im August 2014 systematisch vertrieben, versklavt und ermordet wird. Sie erzählt in einem Gespräch mit dem Stadtspiegel, dass durch den Völkermord im Nordirak auch ihr eigenes Leben aus den Fugen geraten ist. Deshalb reiste sie in das Kriegsgebiet und...

Großes Benefizkonzert des Solidaritätskreises Kobanê

Christoph Nitsch
Christoph Nitsch | Witten | am 21.02.2015

Witten: Werkstadt | Ich dokumentiere hier eine Pressemitteilung des Solidaritätskreises Kobanê: Am Sonntag, 8. März startet in der Wittener WERK°STADT ab 14 Uhr ein großes Benefizkonzert mit verschiedenen Musikgruppen und Sängern. Der Erlös dient dem Wiederaufbau und den dringend im Winter benötigten (Über-)lebensmitteln für die Bewohner der vom ISIS-Terror zerstörten Städte Kobanê und Sindschar (Şengal). Kobanê ist für die ISIS-Milizen zum...

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Nordirakische Flüchtlingslager: "Keine Hoffnung" 1

Vera Demuth
Vera Demuth | Castrop-Rauxel | am 14.01.2015

„Die syrischen Flüchtlinge haben zum Teil gar keine Hoffnung mehr, in ihre Heimat zurückkehren zu können. Viele wollen nach Europa und Deutschland kommen.“ Diese Erfahrung machte der heimische Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe (SPD), als er am vergangenen Wochenende in den Nordirak reiste und dort drei Flüchtlingslager besuchte. „Ein Flüchtling hat mir einen Zettel zugesteckt. Darauf hat er mich gebeten, seiner Familie...

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"Du musst hier weg, nach Europa, egal in welches Land"

Felix Ehlert
Felix Ehlert | Bochum | am 22.12.2014

Durch halb Europa ist Jesidi* vor dem Terror im Nordirak geflüchtet. Die Bochumer Wohngruppe Kassiopeia der Ev. Stiftung Overdyck wurde sein Zuhause. Inzwischen ist er 18, darf in Deutschland bleiben – und hat doch weiter Angst. Acht Monate warst du ohne deine Familie auf der Flucht. Wie oft hast du gezweifelt, ob du sicher ankommst? In einer großen Stadt im Mittelmeerraum bin ich von meinen Freunden getrennt worden....

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Komplott gegen Kobani: "Dieses Symbol soll zerstört werden, ehe es auf die ganze Region ausstrahlt" - US-Luftschläge sind Luftnummern - 40 IS-Kampfpanzer kein US-Angriffsziel 18

Carsten Klink
Carsten Klink | Dortmund-City | am 09.10.2014

Dortmund: Schwanenstraße | Die Dortmunder Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (DIE LINKE), die vor kurzem persönlich im Krisengebiet unterwegs war, um sich ein realistisches Bild von der akuten Lage vor Ort zu machen, hat nun zusammen mit der Bundestagsfraktion ihrer Partei einen Antrag zur Humanitären Hilfe und zum Flüchtlingsschutz für Jesiden, Kurden und anderen Schutzbedürftigen im Norden des Irak und Syriens in den Bundestag eingebracht. "Nach...

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Hoffnung inmitten der Barbarei - Notizen von einer Reise durch Kurdistan 14

Carsten Klink
Carsten Klink | Dortmund-City | am 30.08.2014

Dortmund: Schwanenstraße | Die Dortmunder Bundestagsabgeodnete Ulla Jelpke (DIE LINKE) ist von ihrer mehrwöchigen Reise durch die verschiedenen Teile Kurdistans wieder zurück und berichtet nun ausführlich über die aktuelle Situation vor Ort. Gleichzeitig lehnt sie Waffenlieferungen ab und fordert stattdessen sofortige umfangreiche humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in Rojava und dem Nordirak, die Aufhebung des Hungerembargos gegen Rojava und...

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Terrororganisation Islamischer Staat in Deutschland nicht verboten - Hungerembargo der Türkei gegen Flüchtlingsstadt Rojava 11

Carsten Klink
Carsten Klink | Dortmund-City | am 15.08.2014

Dortmund: Schwanenstraße | Während die Arbeiterpartei Kurdistans, deren Kämpferinnen und Kämpfer in den letzten Tagen Zehntausenden der vom IS verfolgten Jesiden, Christen und Turkmenen im Nordirak das Leben gerettet haben, weiterhin verboten ist und als Terrororganisation geführt wird, bestätigte das Bundesinnenministerium auf eine schriftliche Anfrage der innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, die sich gerade auf einer Reise...

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Am Rande beobachtet - die Solidaritätskundgebung der Yeziden in Kleve am 13. August 2014 5

Hans-Martin Scheibner
Hans-Martin Scheibner | Xanten | am 14.08.2014

14.08.2014 / Check-Up am 19.07.2018 Von Christel und Hans-Martin Scheibner Eigentlich wollten wir nur einen schönen Tag in Kleve verbringen - dem über der Stadt kreisenden Polizeihubschrauber maßen wir zuerst keine Bedeutung zu. Gegen Nachmittag bemerkten wir, daß etliche Kurdengruppen in der Unterstadt und im Bahnhofsbereich unterwegs waren. Ein Teil der Frauen als auch Männer trugen Plakate und Fahnen mit sich, es lag...

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Fest der Kulturen im Rheinpark

Bildergalerie zum fest der Kulturen in Emmerich

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„Wir leben gut miteinander“

Emmerich. Sie hatten sich die größte Mühe gegeben, doch auf das Wetter hatten die Organisatoren vom „Fest der Kulturen“ keinen Einfluss. Und so blieb der ein oder andere Besucher am Freitag aufgrund des Regens wohl lieber zu Hause. Dabei bot sich gerade hier die Möglichkeit, mit Menschen aus anderen Kulturkreisen ins Gespräch zu kommen, Integration quasi vor der eigenen Haustüre zu leben. Doch der Platz im Rheinpark war,...

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Fest der Kulturen - der Derwisch tanzt

Emmerich. Die Premiere im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg, denn wo sonst konnte man sich so ausführlich über die verschiedenen Kulturen dieser Stadt informieren, als auf dem „Fest der Kulturen“. Und so haben sich die Verantwortlichen entschlossen, diese Veranstaltung zu einem wiederkehrenden Ereignis zu machen. „Das Fest der Kulturen wird künftig immer am Freitag vor dem Stadtfest stattfinden“, so Michael Rozendaal...