Unterstützung für Unternehmen und Azubis
Mehr Arbeitsplätze im Kreis Unna

v.l.n.r.: Viktoria Berntzen (Regionalagentur Westf. Ruhrgebiet), Hanna Stoewe (Werkstatt im Kreis Unna), Doro Rengers (Werkstatt im Kreis Unna), Marcel Niekandt mit Conrad und Anja Krause.
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  • v.l.n.r.: Viktoria Berntzen (Regionalagentur Westf. Ruhrgebiet), Hanna Stoewe (Werkstatt im Kreis Unna), Doro Rengers (Werkstatt im Kreis Unna), Marcel Niekandt mit Conrad und Anja Krause.
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Ausbildungsbetriebe suchen passende Bewerber, junge Erwachsene suchen passende Ausbildungsbetriebe – oder manchmal überhaupt erst eine überzeugende Idee für den Einstieg ins Arbeitsleben.

Während in einigen Regionen ein Überangebot an Ausbildungsstellen besteht, liegt das Angebot in anderen Regionen – auch im Kreis Unna – deutlich unter der Ausbildungsplatznachfrage. Genau hier greift das Ausbildungsprogramm, das durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW und den Europäischen Sozialfonds unterstützt wird. 36 Ausbildungsplätze sollen ab dem 1. September wieder im Kreis Unna gefördert werden. Die Werkstatt im Kreis Unna will junge Menschen mit Startschwierigkeiten an Arbeitgeber vermitteln, die einen zusätzlichen Ausbildungsplatz einrichten möchten.

Die Unternehmen werden dabei durch das Ausbildungsprogramm finanziell Unterstützt: "Betriebe erhalten für jeden zusätzlichen Auszubildenden für bis zu 24 Monate einen Zuschuss in Höhe von 400 Euro“, erklärt die Abteilungsleiterin der Werkstatt im Kreis Unna, Hanna Stoewe. Einerseits können so die Betriebe ihren steigenden Bedarf an Fachkräften decken, andererseits haben auf dem Arbeitsmarkt benachteiligte Jugendliche die Chance auf eine abgeschlossene Ausbildung. Während der Ausbildungszeit begleiten die Sozialpädagogen der Werkstatt die Jugendlichen und organisieren bei Bedarf auch Stütz- und Förderunterricht. "Das Ausbildungsprogramm ist damit eine Win-Win-Situation für Arbeitgeber und Jugendliche.", sagt Hanna Stoewe.

Erste Erfolge

Wie gut das Konzept aufgehen kann, zeigt etwa das Beispiel des 18-Jährigen Marcel Niekandt. Nach seiner Fachoberschulreife mit Qualifikation hatte sich Marcel schon früh für eine Ausbildung im Handwerk entschieden. Er wusste aber auch, dass ihm die Arbeit in einer Werkstatt nicht besonders liegt. „Ich muss unterwegs sein und mit Menschen zu tun haben“, beschreibt er seinen Traumjob. Als sich zeigte, dass Marcel in seiner Suche nicht unmittelbar erfolgreich sein würde, vermittelte ihn die Agentur für Arbeit in das Ausbildungsprogramm NRW. Marcel nahm Kontakt mit Anja Krause vom gleichnamigen Haustechnik-Fachbetrieb auf. Nach einer Einladung zur Probearbeit stand dann dem Abschluss eines Ausbildungsvertrages nichts mehr im Wege. Jetzt fährt Marcel Nieckandt seit Oktober letzten Jahres jeden Morgen mit dem Bus von Bergkamen nach Unna, um hier seine Ausbildung in Betrieb und Berufsschule zu absolvieren.

Weitere Information zum Projekt „Ausbildungsprogramm NRW“ finden Interessierte auf der Website des Ministeriums für Arbeit.

v.l.n.r.: Viktoria Berntzen (Regionalagentur Westf. Ruhrgebiet), Hanna Stoewe (Werkstatt im Kreis Unna), Doro Rengers (Werkstatt im Kreis Unna), Marcel Niekandt mit Conrad und Anja Krause.
Autor:

Philine Gilles aus Unna

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