Hilferuf: Wittener Olmstedt Stiftung ruft Bevölkerung zur Unterstützung auf

Viele soziale Projekte der Wittener Olmstedt Stiftung stehen im nächsten Jahr auf der Kippe: Wegen niedriger Zinsen fehlen Zehntausende Euro.

Die anhaltende Niedrigzinsphase bedroht die Arbeit der Wittener Olmstedt Stiftung. Wie viele andere Stiftungen stützt sich die Finanzierung auf der sicheren Anlage des Stiftungsvermögens. Durch anhaltend niedrige Zinsen bricht diese Einnahmequelle weg und bedroht Hilfsleistungen vor Ort.

Seit fast 15 Jahren kümmert sich die Wittener Olmstedt Stiftung um Kinder mit geistig oder geistig-körperlicher Behinderung sowie deren Familien im Raum Witten. Seit Bestehen der Stiftung wurden für behinderte Kinder 164 gezielte Einzelfördermaßnahmen realisiert, die sonst nicht möglich gewesen wären. „Leider werden viele sinnvolle Therapiemaßnahmen nicht mehr von der Krankenkasse oder einem anderen Leistungsträger übernommen“, berichtet Mechthild Nolte, stellvertretende Vorsitzende der Olmstedt Stiftung.

Hilfe für Kinder in Witten

„Wir helfen vor Ort und die Nachfrage nimmt von Jahr zu Jahr zu. Gerade Familien mit einem geistig oder geistig-körperlich behinderten Kind stehen oft vor großen finanziellen Hürden, die sie nicht alleine stemmen können. Unser Hilfsangebot fängt da an, wo andere Leistungsträger aufhören. Diese Hilfe steht nun auf der Kippe, denn auch wir bekommen Auswirkungen dieser extremen Niedrigzinsen zu spüren“, betont auch Franz-J. Meyers, der als pensionierter Volksbankvorstand ehrenamtlich in der Stiftung mitwirkt.

„Anders als große Stiftungen können wir uns keine großflächigen Werbeaktionen leisten, um auf uns aufmerksam zu machen. Wir setzen auf die Hilfe aus der Bevölkerung und auf das Internet“, betont Gerd Böttcher, der als Beisitzer im Vorstand die Arbeit der Stiftung unterstützt. Mit einem ganz neuen Onlineangebot informiert die Stiftung über ihre Arbeit und ruft zum Mitmachen auf.

„Wer unsere Arbeit für Wittener Kinder mit Behinderung fördern möchte, kann das jetzt erstmals online. Wir sind für jede Spende dankbar. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, uns als Fördermitglied dauerhaft zu unterstützen“, so Böttcher. Nach dem Motto: sicher, gezielt und 100%. Datenschutz und sicheres Spenden sind dabei für die Stiftung selbstverständlich. Ebenso wie Spendengelder ausschließlich und ohne Abzug für örtliche Hilfsprojekte eingesetzt werden. „Wir arbeiten ehrenamtlich und für anfallende, wenn auch geringe Kosten, konnten wir Unterstützer aus der
heimischen Wirtschaft finden“.

Ein Schlüsselband, das Gutes tut.

Ende November bringt die Wittener Olmstedt Stiftung ein limitiertes Filz-Schlüsselband heraus. Dieses kann im stiftungseigenen Onlineshop gekauft werden kann. Der Preis von 10,00 Euro (zuzügl. Versandkosten) kommt zu 100 % Wittener Hilfsprojekten für Kinder mit Behinderung zu Gute. Möglich wurde dies durch eine Kooperation mit der Wittener Firma IWR, Hantke und Röhricht. Bestellt werden kann das Schlüsselband online über www.olmstedtstiftung.de. Zusätzlich wird es am 28.11.2013, in Gedenken an den 119. Geburtstag des Stifters Andreas Omlstedt einen Sonderverkauf in der Volksbank in Witten an der Heilenstraße geben. Für jedes verkaufte Schlüsselband spendet die Volksbank dann nochmals 10,00 Euro.

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Autor:

Thomas Schröter aus Witten

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