Zuletzt so starke Schäden bei Möhnekatastrophe im Jahre 1943
Hochwasser traf auch Ruder-Club Witten

Das Hochwasser hat für Zerstörung im und am Clubhaus gesorgt.
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Nachdem in den vergangenen zehn Tagen große Aufräumarbeiten am Ruder-Club Witten durchgeführt wurden, müssen nun die entstandenen Schäden am Clubhaus, den Booten und Sportgeräten aufgenommen und instandgesetzt werden.

Der sonst so malerische Ruhr-Abschnitt auf Höhe des Ruhr-Viadukts sorgte mit einem regelrechten "Jahrhunderthochwasser" für ein einschneidendes Ereignis in der Clubgeschichte. Seit Bestehen des RCW war der Ruhr-Pegelstand zuletzt bei der Möhnekatastrophe im Jahre 1943 auf einem ähnlich hohen Niveau.
Die Wassermassen sowie die angetriebenen Trümmer führten zu vielen Schäden an Booten, Werkzeug und dem Clubhaus selbst. Glücklicherweise waren während der kritischen Phase des Hochwassers keine Personen auf dem Gelände in Gefahr.

Große Hilfsbereitschaft

Als das Gelände am Folgetag wieder gefahrlos betreten werden konnte, wurde eine erste Bestandsaufnahme durch den Vorstand um Marcel van Delden durchgeführt. Am selben Abend kontaktierte der erste Vorsitzende die Stadtverwaltung Witten, die ihre Unterstützung zusicherte. Zudem organisierte der Vorstand eine umfangreiche Helferaktion für das Wochenende.
Gleich zu Beginn des Arbeitseinsatzes, am Samstagmorgen, übertraf die entgegengebrachte Hilfsbereitschaft die Hoffnung aller Beteiligten. Rund 60 Club-Mitglieder und weitere freiwillige Helfer kamen mit Werkzeug, Schaufeln und teilweise sogar schwerem Gerät wie Frontlader und Trecker. Selbst Rudervereine aus Münster, Mühlheim an der Ruhr und Castrop-Rauxel zeigten ihre Hilfsbereitschaft. Bis zum Abend konnten aufgrund der vielen helfenden Hände die Bootshallen vom Schlamm, den angeströmten Trümmern sowie dem Treibholz befreit und gesäubert werden. Auch am darauf folgenden Sonntag war die Beteiligung überwältigend. Zahlreiche Kuchen, geschmierte Brötchen und ein üppiges Pizzabuffet sorgten für das leibliche Wohl der vielen Helfer. Zusammen wurde das Gelände im Laufe des Sonntags soweit instandgesetzt, dass alle Boote und das übrige, unbeschadete Inventar in den Hallen untergebracht werden konnten.
Das was jetzt noch bleibt, sind Reparaturen an Booten und dem Clubhaus, um den normalen Sportbetrieb wieder zu gewährleisten. Die Gedanken sind bei den Menschen, die durch die schweren Überschwemmungen Mitmenschen und teilweise ganze Existenzen verloren haben.

Autor:

Nicole Martin aus Witten

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