Anwohner: "Immer wieder Vorfälle!"
Vandalismus an der Klöcknerstraße

Diesen Baum knickten Unbekannte um. Foto: privat
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  • hochgeladen von Nina Möhlmeier

Scherben, Müll, abgetretene Mülleimer und jetzt erneut ein umgeknickter junger Baum: Gleich mehrere Anwohner meldeten sich in unserer Redaktion, um ihrem Ärger über die Zustände an der Klöcknerstraße Luft zu machen. 

An einem kleinen Verbindungsweg nahe Getränke Risse gibt es eine Art "Ruhezone". Dort komme es immer wieder zu Vandalismus-Vorfällen, berichten die Anwohner. Auch in der Nacht zu Mittwoch (4. September) sei das der Fall gewesen.

"Nachts wird dort randaliert. Alles wird zugemüllt. Überall liegen Scherben und kaputtgeschlagene Flaschen herum. Die Hunde haben sich schon öfter an den Scherben geschnitten", sagt eine 59-jährige Anwohnerin. Sie gehört zu einer Gruppe, die dort täglich in den Abendstunden mit ihren Hunden unterwegs ist. "Wir nehmen einen Müllsack mit, um den Platz sauber zu halten", sagt sie. Ein Kampf gegen Windmühlen.

Am Dienstagabend sei noch alles in Ordnung gewesen. Nachts schlugen die Vandalen dann wieder zu. Unter anderem wurde ein junger Baum umgeknickt. "Wir hatten uns gefreut, dass er langsam beginnt, Schatten zu spenden. Nun wurde er zerstört. Es ist schon der zweite Vorfall dieser Art."

Wer für den Vandalismus verantwortlich ist, wisse man nicht. Das Areal sei offenbar ein Treffpunkt für Jugendliche, meint ein 50-jähriger Anwohner. "Sie sitzen häufig dort, und dagegen hat auch niemand etwas", betont die 59-jährige Anwohnerin. Sie habe die jungen Leute auch schon angesprochen und darum gebeten, dass sie keinen Müll liegen lassen sollen. "Sie waren immer sehr nett."

Marc Frese, Vorsitzender des Stadtteilvereins "Mein Ickern", bestätigt, dass es morgens auf dem Areal "häufig ziemlich verdreckt aussieht".

Doch wie könnte Abhilfe geschaffen werden? Freses Meinung nach könnten unzerstörbare Metallbehälter aufgestellt und die Fläche punktuell besser beleuchtet werden. Ob das umsetzbar sei, sei eine andere Frage und müsse an zuständiger Stelle geprüft werden.

Autor:

Nina Möhlmeier aus Castrop-Rauxel

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