Kita, Pflegeheim und Demenz-WG
Fünf neue Gebäude neben dem EvK geplant

So soll das neue Gebäudeensemble am Evangelischen Krankenhaus an der Grutholzallee aussehen.
  • So soll das neue Gebäudeensemble am Evangelischen Krankenhaus an der Grutholzallee aussehen.
  • Foto: Architekturbüro Waldow
  • hochgeladen von Vera Demuth

Im Januar 2020 soll es losgehen: Dann soll an der Grutholzallee in unmittelbarer Nähe des Evangelischen Krankenhauses (EvK) nicht nur eine Kita, sondern auf einer Fläche von knapp 25.000 Quadratmetern gleich ein ganzes Ensemble an Gebäuden entstehen. Geplant sind vier weitere Einrichtungen. Insgesamt werden etwa 40 Millionen Euro investiert.

Die Kita, die vom Evangelischen Kirchenkreis Herne/Castrop-Rauxel getragen wird, soll fünf bis sechs Gruppen umfassen und ist als dauerhafter Ersatz für die kürzlich eröffnete modulare Kita am Europaplatz vorgesehen. Sie wird genauso von der Herner Confirmus GmbH errichtet wie eine Leitstelle der Johanniter für deren Hausnotruf und eine Zentralapotheke für alle vier Kliniken der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft Herne/Castrop-Rauxel. Beide werden neu in Castrop-Rauxel angesiedelt. Hinzu kommt eine Zentralküche für alle vier Standorte.

„Die Kita soll nach circa neun Monaten fertig werden“, erläutert Bernd Kaffanke, geschäftsführender Gesellschafter der Confirmus GmbH. Alle fünf Gebäude sollen innerhalb von etwa 24 Monaten gebaut werden.

Als fünftes Bauprojekt ist ein Pflegeheim mit 80 Plätzen geplant, das von der Protea Care GmbH betrieben wird. „Oben drauf kommt eine Kurzzeitpflege mit 34 Plätzen und ins Erdgeschoss eine Demenz-WG für zwölf Personen, die aber nicht von uns betrieben wird“, sagt Kaffanke, der auch geschäftsführender Gesellschafter von Protea Care ist, einer Betreibergesellschaft von Pflegeheimen.

Aufgeteilt auf die fünf Unternehmen würden an der Grutholzallee 220 neue Arbeitsplätze geschaffen, so Kaffanke.

Auch topografisch wollen die Investoren das Gelände neben EvK, Café del Sol und L'Osteria neu gestalten. „Wir planen Hügel, einen Teich und einen Bach, der über eine Regenversickerung gespeist wird“, erklärt Bernd Kaffanke. Als Ausgleich für die Bebauung der Grünfläche an der B235 müssten die Investoren außerdem mehr als 100.000 Euro für Ersatzpflanzungen zahlen.

Kaffanke rechnet damit, dass der erforderliche, vom Rat genehmigte Bebauungsplan im November vorliegt. „Wir stehen in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung, und unsere Bauvorhaben entsprechen den Wünschen der Stadt“, ist er zuversichtlich, dass der geplante Baubeginn eingehalten werden kann.

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