Drittes Festival mit Markt, Workshops und Diskussionen am Wochenende im Depot
"Trash Up" zeigt Upcycling

 Innovative Ideen, Dinge neu zu nutzen, präsentiert das Festival am Samstag von 12 bis 18 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr. Hier wird auch postapokalyptischer Schmuck gefertigt und die Frage „Wie passt mein Jahres-Hausmüll in ein Honigglas?" beantwortet.
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  • Innovative Ideen, Dinge neu zu nutzen, präsentiert das Festival am Samstag von 12 bis 18 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr. Hier wird auch postapokalyptischer Schmuck gefertigt und die Frage „Wie passt mein Jahres-Hausmüll in ein Honigglas?" beantwortet.
  • Foto: Artmann
  • hochgeladen von Antje Geiß

Alle guten Dinge sind drei. Am Wochenende, 10. und 11. November, wird es das Trash Up! Festival im Depot ein drittes Mal in Folge geben. Denn Upcycling ist gefragt. Das Thema des zukunftsweisenden Festivals gewinnt an Bedeutung - lokal bis global. Trash Up! hinterfragt im Rahmen von Vorträgen, Diskussionen, Filmen und Workshops auch die geforderte Nachhaltigkeit unterschiedlicher Müllvermeidungs- und Verwertungsstrategien.

Bei Trash Up! präsentiert sich an der Immermannstraße eine wachsende Szene, die mit Elan einen innovativen Umgang mit endlichen Ressourcen lebt. Das geschieht praxisnah und niederschwellig. Es wird zum Mitmachen geladen, ohne den theoretischen Background zu vergessen. Upcycling betrachtet Müll nicht einfach als Müll, sondern nutzt das darin noch enthaltene Potential. Das tut auch das altbekannte Recycling, bei näherer Betrachtung sind die beiden aber nicht mehr als entfernte Verwandte: Recycling beschreibt die Rückführung von Wertstoffen in den Produktionsprozess. Dafür müssen Energie und Rohstoffe eingesetzt werden. Bei einer Vielzahl von Materialien wie Plastik oder Papier, führt Recycling zu Qualitätsverlust und wird daher auch als Downcycling bezeichnet.

Ausrangiertes wird wieder verwertet

Beim Upcycling hingegen werden Ausrangiertes, Verpackungsmüll und sonstiger Abfall nicht als Rohstoff, sondern als wiederverwertbares Material angesehen, daher eröffnet es einen neuer Blick auf die Dinge und ihren Wert. Upcycling hat viel mit Fantasie und Kreativität zu tun. Und bei der Aufwertung von Müll zu Gebrauchsgegenständen oder Designobjekten sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt: der unbrauchbare Fahrradschlauch wird zur Federmappe, ein mottenzerfressener Pulli verwandelt sich in eine warme Filzmütze und ein ausgedienter Fußball macht als Lampe nicht nur Licht, sondern ist ein echter Hingucker.

Und ein Fußball wird zur Lampe

Diesen Prozessen liegt keine Wissenschaft zugrunde und es gibt kein bestimmtes Handwerk, das hier der Experte ist. Upcycling hat viel mit Ausprobieren zu tun und ist daher auch mit Do-it-yourself verknüpft. Mit einfachen Mitteln wird Vorhandenes umgearbeitet und etwas Neues entsteht.
Die Botschaft des Festivals lautet: Weg von Massenkonsum und Wegwerfgesellschaft, hin zu aktiver Abfallvermeidung, ressourcenschonenden Produkten und innovativen Handlungsansätzen. Trash Up! möchte weitere Schritte in diese Richtung unternehmen, neue Wege und Verbündete finden.
Das Upcycling-Festival wird veranstaltet vom Verein Depot in Kooperation und "Die Urbanisten".

 Innovative Ideen, Dinge neu zu nutzen, präsentiert das Festival am Samstag von 12 bis 18 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr. Hier wird auch postapokalyptischer Schmuck gefertigt und die Frage „Wie passt mein Jahres-Hausmüll in ein Honigglas?" beantwortet.
Taschen aus LKW- und Segelplanen, Gürtel aus Wiederverwertetem, das Festival präsentiert viele fantasievolle Ideen, Dinge und Material neu zu nutzen.

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