8,3 Mio. € für Stadtentwicklungs- und Infrastrukturprojekt „Emscher nordwärts“ in Dortmund
IGA 2027 nimmt Fahrt auf

Den Förderbescheid mit Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz übergab Regierungspräsident Hans Josef Vogel (2.v.r.) mit Dr. Martina Oldengott (r.) von der Durchführungsgesellschaft IGA 2027 an Oberbürgermeister Thomas Westphal (3.v.l.) im Beisein von Planungsdezernent Ludger Wilde und Stadterneuerungs-Amtsleiterin Susanne Linnebach.  | Foto: Bezirksregierung
  • Den Förderbescheid mit Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz übergab Regierungspräsident Hans Josef Vogel (2.v.r.) mit Dr. Martina Oldengott (r.) von der Durchführungsgesellschaft IGA 2027 an Oberbürgermeister Thomas Westphal (3.v.l.) im Beisein von Planungsdezernent Ludger Wilde und Stadterneuerungs-Amtsleiterin Susanne Linnebach.
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Viel weiter als andere Städte ist Dortmund mit der Projektplanung für die Internationale Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027. Das zahlt sich aus: Das Land NRW fördert die Errichtung des Zukunftsgartens „Emscher nordwärts“ in Dortmund im Rahmen der IGA mit 8,3 Mio. Euro.

Im Dortmunder Norden entsteht für die IGA in den nächsten sechs Jahren auf 35 Hektar der große Zukunftsgarten "Emscher nordwärts" als großräumiges Stadtentwicklungs- und Infrastrukturprojekt rund um die Kokerei Hansa im Stadtteil Huckarde. Rund um die renaturierte Emscher ist ein grünes, ökologisches, innovatives Wohn-, Gewerbe- und Freizeitband geplant, das Tradition mit Moderne und bergbauindustrielle Geschichte mit zukunftsweisenden neuen Lebensräumen verbindet.
Für Regierungspräsident Hans Josef Vogel ist klar: „Hier in Dortmund entsteht nicht nur ein Spitzenprojekt der IGA, hier wird auch eine beispielhafte Stadtentwicklung angeschoben, die über das Jahr 2027 hinaus neue zukunftsorientierte Lebensqualität für ganz Dortmund schafft, in dem sie die Potenziale des Dortmunder Nordens hebt.“

"Unsere Stadt lebenswerter machen"

Oberbürgermeister Thomas Westphal freute sich über die Fördermittelzusage: „Alle Vorhaben, die wir für die IGA 2027 realisieren möchten, werden unsere Stadt nachhaltig lebenswerter machen. Zentrale Projekte des jetzt bewilligten Förderantrags sind die Gestaltung des Kokereiparks, Planung und Bau der Brücke „Haldensprung“ als Verbindung vom Deusenberg nach Westen bis nach Huckarde und die Weiterentwicklung des Bahnbetriebswerks Mooskamp. Dortmund als Großstadt der Nachbarn wird dort sichtbar werden. Wir verbinden Natur mit anderen Formen von Wohnen und neuen Ideen von Arbeit.“
„Für die IGA-Durchführungsgesellschaft ist es ein großer Ansporn, jeden Tag von Neuem das Ruhrgebiet für ein gemeinsames Großprojekt zu begeistern und die vielfältigen Begabungen der einzelnen Projekte und Standorte zum Strahlen zu bringen.“, so IGA-Projektleiterin Dr. Martina Oldengott. Und sie fügt hinzu: „In Dortmund fasziniert die Vermittlung des industriellen Erbes, eingebettet in einen attraktiven Landschaftspark nach dem Motto: Keine Zukunft ohne Vergangenheit.

Keine Zukunft ohne Vergangenheit

Mit dem Land als wichtigem Partner an unserer Seite, wollen wir die erforderlichen Mittel aus unterschiedlichen Förderkulissen für die Realisierung mobilisieren.“
Getragen wird die IGA vom RVR, von den Kommunen und Kreisen der Metropole Ruhr, der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft, Ruhr Tourismus sowie weiteren Institutionen wie der Emschergenossenschaft, den Landschaftsverbänden, der Landwirtschaftskammer sowie Gartenbau- und Kleingartenverbänden.

Hintergrund

  • Die IGA 2027 folgt der Leitfrage: Wie wollen wir morgen leben? Zur Umsetzung sieht die IGA 2027 einen dezentralen Ansatz vor, der das Ruhrgebiet in seiner Gesamtheit präsentieren soll.
  • Die drei Zukunftsgärten in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund werden als eintrittspflichtige Schwerpunkte umweltbezogene Kernfragen zu Gärten, Umwelt, Klima, Energie und Stadtentwicklung erfahrbar machen.
  • Sie bieten Raum für gärtnerische Leistungsschauen und intensive Schaupflanzungen, und sie verstehen sich gleichzeitig als großräumige Stadtentwicklungsmaßnahmen.
Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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