Rund 1.100 Querdenken-Demonstrierende in Dortmund
Versammlung verlief friedlich

Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange dankte den Polizisten nach der Querdenken 231-Demonstration für ihren Einsatz, der das Versammlungsrecht und auch die Gesundheit der Teilnehmenden geschützt habe.
  • Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange dankte den Polizisten nach der Querdenken 231-Demonstration für ihren Einsatz, der das Versammlungsrecht und auch die Gesundheit der Teilnehmenden geschützt habe.
  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von Antje Geiß

Rund 1.100 statt der angekündigten 3000 Demonstranten versammelten sich am Sonntagnachmittag auf dem Dortmunder Wallring. Für die Versammlung, angemeldet von Querdenken 231, sperrte die Polizei den Wall und kontrollierte aufgrund der aktuellen Pandemielage und der steigenden Infektionszahlen die strengen Auflagen zum Infektionsschutz.
Die Protestierenden trugen weiße Schutzanzüge, jedoch einige Teilnehmenden zeitweise keinen Mund-Nasen-Schutz. Der überwiegende Teil der Versammlungsteilnehmer kam der durch die Polizei immer wieder eingeforderten Auflage, einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen, nach.
Rund 200 Personen trugen aufgrund eines ärztlichen Attestes keinen Mund-Nasen-Schutz. Ihnen  wurde ein gesonderter Bereich der Veranstaltungsfläche zugewiesen und seitens der Polizei der  Abstand kontrolliert.  

5 gefälschte Ärtzeatteste

Allerdings musste die Polizei vereinzelt auch Strafanzeigen aufnehmen:
- Polizeibeamte stellten bei Kontrollen fünf gefälschte  ärztliche Atteste fest und fertigten Strafanzeigen.
- Darüber hinaus wurden zwei Strafanzeigen wegen des Verdachtes der Volksverhetzung erstattet. In beiden Fällen wurden Davidsterne gezeigt oder getragen. "Die darin enthaltenen Inschriften deuten im Kontext mit dem Davidstern auf eine Verharmlosung, bzw. das Leugnen des Holocaustes hin", sagt Polizeisprecherin Lisa Tüch zu den erstatteten Anzeigen. 

Demonstrierende beschimpft

Auch wegen Beleidigung erstattete die Polizei eine Anzeige, nachdem  bei der Abschlusskundgebung eine Unbeteiligte unberechtigt auf die Bühne geklettert war und die Demonstranten beschimpfte hatte. 
Polizeipräsident Gregor Lange bedankte sich bei Polizeiführer Udo Tönjann und den Einsatzkräften: "Dank professioneller, besonnener und konsequenter Arbeit ist es unseren Kräften gelungen, das Grundrecht der Versammlungsfreiheit zu schützen und gleichzeitig dem Gesundheitsschutz in dieser schwierigen Pandemielage gerecht zu werden. Die Polizei musste in dieser Situation gerade bei den Hygienevorschriften so genau hinschauen, die täglich steigenden Infektionszahlen zeigen uns jeden Tag aufs Neue die Dringlichkeit auf."

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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