Die Leibniz-Schülerinnen laden nicht nur Handys mit der Energie ihrer Körper
1- Platz für Jacken-Akkus bei "Jugend forscht"

Ihren Yakku, der durch die Körperwärme der Jacke Strom erzeugt, präsentierten Sara Rozin Karci und Katharina Fiona Sonne vom leibniz-gymnasium in der DASA.
  • Ihren Yakku, der durch die Körperwärme der Jacke Strom erzeugt, präsentierten Sara Rozin Karci und Katharina Fiona Sonne vom leibniz-gymnasium in der DASA.
  • Foto: DASA
  • hochgeladen von Antje Geiß

Wie Jacken Handy-Akkus aufladen können, verrieten Sara Rozin Karci und Katharina Fiona Sonne beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" in der DASA. Die Leibnitz-Gymnasiastinnen erzeugten mit ihren Körpern genügend Energie - nicht zum Aufladen ihres Smartphones. Mit dieser Idee machten sie den 1. Platz im Bereich Technik.

Es war ein Regionalwettbewerb voller Bioprojekte. Ganz vorn landeten Arbeiten aus den Bereich Mathematik und Technik. Überraschendes zeigten die Nachwuchstüftler in der DASA Arbeitswelt Ausstellung. Samt und sonders ganz praxisnahe Ideen steuerten aufs Siegertreppchen. Auf Platz eins in der Kategorie "Jugend forscht" schraubte sich der 14-jährige Samuel Khadra vom Ruhrtal-Gymnasium in Schwerte.

Intelligente Übersetzung

Seine Idee: Mit Menschen anderer Sprachen über einen Sprachdienst und mit intelligenten Übersetzungen zu kommunizieren. Die aus dem Leben gegriffene Arbeit fand bei der Jury Gehör. Ein weitere Erstplatzierung heimste Gregor Worm, 15 Jahre, vom Möhnesee ein. Er überlegte sich, wie man Hühnereier zuverlässig mit Hilfe eines Quadrocopters, den er gebaut und programmiert hat, transportieren kann.

Futterhaus reinigt sich selbst

Sonderpreise ergatterten die drei Dortmunderinnen Laura Bauer, Milla Blanke und Maya Rohde, auch Leibnitz-Gymnasium. Sie haben ein selbstreinigendes Futterhaus für Vögel entwickelt.
Ein weiterer Sonderpreis ging nach Waltrop. Ein Roboter-Arm hört aufs Wort, wenn Enno Friedl, Christopher Breitfeld und Marius Menzel vom Theodor-Heuss-Gymnasium ihre Sprachbefehle geben. Ein Geschöpf aus dem 3D-Drucker hilft körperlich eingeschränkten Personen bei der Nutzung dieses künstlichen Arms.

Runde 2 in Leverkusen

Für die 54. Runde von Jugend forscht haben sich bundesweit 12.150 junge Forscher angemeldet.Die nächste Runde läuft vom 1. bis 3. April in Leverkusen. Den Abschluss des Wettbewerbs bildet das Finale vom 16. bis 19. Mai in Chemnitz.
Erstmals wurde der Wettbewerb von der WILO SE und der Familienstiftung Wilo-Foundation unterstützt. „Die Wilo-Foundation fördert im Bereich Wissenschaft und Bildung insbesondere MINT-Projekte, das heißt, Naturwissenschaften und Technik“, erklärt Evi Hoch, vom Vorstand der Wilo-Foundation.

Ergebnisse begeisterten

„Es ist uns in diesem Zusammenhang eine Herzensangelegenheit, bereits junge Forscher zu beflügeln und das gelingt ganz sicher mit der Unterstützung des Wettbewerbs ‚Jugend forscht‘.“ Wie Evi Hoch war auch Christoph Hückelheim, Group Vice President Human Resources der WILO SE, begeistert von den präsentierten Ergebnissen: „Das Engagement und das Herzblut, ebenso wie die technische Ausführung der Forschungsarbeiten waren schon bei dieser ersten Runde auf einem außergewöhnlich hohen Niveau“, lobt Hückelheim.
„Faszinierend ist außerdem, wie die jungen Forscherinnen und Forschern aus Alltagsbeobachtungen ein Problembewusstsein entwickeln, aus dem heraus Sie sich auf die Suche nach pragmatischen Lösungen begeben, noch dazu mit solch großem Erfolg.“

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