Altenderner Straße wird zur Einbahnstraße in Richtung Osten
Baustelleneinrichtung in Derne begutachtet // Mittwoch sollen die Bauarbeiten tatsächlich starten

Dortmunds Tiefbauamtsleiterin Sylvia Uehlendahl (4.v.l.), Scharnhorsts Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny (2.v.l., SPD) und weitere Vertreter von Lokalpolitik und Verwaltung - darunter auch SPD-Ratsvertreter Rüdiger Schmidt (l.) - machten sich heute (12.3.) Morgen vor Ort an der Altenderner Straße ein Bild von der Einrichtung der Baustelle. Am Mittwoch (13.3.) soll es dann mit den eigentlichen Bauarbeiten losgehen.
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  • Dortmunds Tiefbauamtsleiterin Sylvia Uehlendahl (4.v.l.), Scharnhorsts Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny (2.v.l., SPD) und weitere Vertreter von Lokalpolitik und Verwaltung - darunter auch SPD-Ratsvertreter Rüdiger Schmidt (l.) - machten sich heute (12.3.) Morgen vor Ort an der Altenderner Straße ein Bild von der Einrichtung der Baustelle. Am Mittwoch (13.3.) soll es dann mit den eigentlichen Bauarbeiten losgehen.
  • Foto: Günter Schmitz
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Heute (12.3.) wurde zunächst einmal von Politik und Verwaltung die neu eingerichtete Baustelle begutachtet. Morgen (13.3.) will das Tiefbauamt der Stadt Dortmund mit dem vor Ort in Derne und im Stadtbezirk Scharnhorst lang ersehnten Umbau der Altenderner Straße dann tatsächlich beginnen - zunächst im Bereich von der Einmündung der Straße Im Schellenkai bis zum Haus Nummer 13.

Die Fahrbahn der Altenderner Straße wird bis hinter die Kreuzung Müserstraße (Haus Nummer 33) im Vollausbau erneuert werden. Zudem erfolgt eine Sanierung des Kanalgrabens im gleichen Abschnitt. Im weiteren Verlauf der Altenderner Straße erfolgt eine Erneuerung der Deckschicht in Richtung Kreisverkehr Derne von Haus Nummer 33 bis Haus Nummer 13.

Im gesamten Baubereich liegen fünf Bushaltestellen, die barrierefrei umgebaut werden. Dazu sind die vorhandenen Borde aufzunehmen und durch Buskapsteine zu ersetzen. Die Oberfläche des Gehweges wird ebenfalls erneuert. Auch die Überwege werden barrierefrei ausgebaut.

Die Arbeiten werden in mehreren Bauabschnitten halbseitig ausgeführt. Für die gesamte Bauzeit, rund acht Monate, wird die Altenderner Straße ab der Straße Im Schellenkai als Einbahnstraße Richtung Osten ausgeschildert. Der Verkehr Richtung Westen wird ab dem Kreisverkehr Derne über die Gneisenauallee, Walther-Kohlmann-Straße und Flautweg umgeleitet. Die Zufahrt zu den Parkplätzen des Einkaufszentrums bleibt weiterhin bestehen.

Rund 900.000 Euro kostet die Umgestaltung. Gefördert wird die Maßnahme teilweise mit Mitteln des Bundes und des Landes NRW. Außerdem werden Beiträge nach dem Kommunalabgabegesetz NRW von den anliegenden Grundstückseigentümern erhoben.

Es wird laut Mitteilung der Stadt sichergestellt, dass sämtliche Geschäfte, Büros, Hauseingänge, Garagen etc. während der Bauzeit gegebenenfalls mittels Provisorien erreichbar bleiben. Die Anlieger werden auf direktem Wege mit Anliegerinformationsblättern über die Baumaßnahme informiert. Je nach
Baufortschritt und Verkehrsführung werden weitere Informationen verteilt.

Mit dem Umbau wurde die Firma Krutmann GmbH & Co. KG beauftragt.

SPD: "Schrecklichste Horrorpiste im Stadtbezirk Scharnhorst"

Scharnhorst SPD-Stadtbezirksvorsitzender Lars Wedekin und SPD-Ratsvertreter Rüdiger Schmidt warfen aus diesem Anlass per Pressemitteilung dem ehemaligen Baudezernenten Martin Lürwer und Tiefbauamtsleiterin Sylvia Uehlendahl nochmals eine "desolate Planung der Sanierung" vor, begrüßten allerdings mit Heureka-Ausruf den Sanierungsbeginn der "schrecklichsten Horrorpiste im Stadtbezirk Scharnhorst". Eigentlich hätten die Dernerinnen und Derner schon alle Hoffnung aufgegeben auf eine funktionsfähige Hauptstraße, die Derne mit Lünen, Scharnhorst und der Innenstadt verbindet.

Zehn Jahre lang seien die Derner Einwohner von der Tiefbauverwaltung vertröstet worden. Und dass, obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum der Altenderner Straße schon 2009, mit Baubeginn der Gneisenauallee, überschritten gewesen sei. "An die neue Definition des Wortes ,schnell' können wir uns jedoch noch nicht gewöhnen, werden wir auch nicht", schränken die SPD-Politiker Wedekin und Schmidt zwar ein. Doch sie freuten sich auf die neue Straße und nähmen die Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten mit Humor.

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