Aufmerksame Zeugen retten 29-Jähriger in Eving das Leben // Behinderungen durch Schaulustige

Das vorbildliche Verhalten mehrerer Zeugen hat am gestrigen Donnerstag (1.12.) einer 29-jährigen Dortmunderin in Eving vermutlich das Leben gerettet.

Ersten Angaben zufolge stürzte die sehbehinderte Frau gegen 13.15 Uhr in den Hohlraum zwischen U-Bahn und Bahnsteig an der Stadtbahn-Haltestelle "Schulte-Rödding". Als die U42 drohte anzufahren, rannte eine 15-jährige Dortmunderin zur Gestürzten und zog mit Hilfe ihrer 44-jährigen Mutter die Frau aus dem Gleisbereich.

Just in diesem Moment fuhr die Bahn an und klemmte ein Bein der 29-Jährigen ein. Hier wiederum reagierte ein 18-jähriger Dortmunder Fahrgast spontan und griff geistesgegenwärtig zur Notbremse, so dass die Bahn direkt wieder anhielt.

Die Dortmunderin konnte mit vereinten Kräften aus dem Hohlraum auf den Bahnsteig gezogen werden. Sie wurde zur weiteren Behandlung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gefahren.

Leider reagierten laut Polizei nicht alle Mitbürger so vorbildhaft. Die Rettungsarbeiten wurden - wieder einmal - durch Schaulustige massiv behindert.

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