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Thüringen: LINKE paktiert mit Organisation die Hitlers Ermächtigungsgesetz sowie Mauerbau zugestimmt hat

Dreck am Stecken: Das flüssige Vermögen der Ost-CDU in Höhe von 11,2 Mio. Euro landete in den Kassen der CDU.
  • Dreck am Stecken: Das flüssige Vermögen der Ost-CDU in Höhe von 11,2 Mio. Euro landete in den Kassen der CDU.
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Thüringen kommt nicht zur Ruhe. Die Partei DIE LINKE des ehemaligen Ministerpräsidenten Bobo Ramelow klammert sich an die Macht. Nachdem seit der letzten Landtagswahl der alten rot-rot-grünen Koalition vier Stimmen für eine Mehrheit fehlen, sind sich die LINKEN nicht zu schade, nun eine Absprache mit eben der Organisation einzugehen, die als Nachfolgeorganisation der Deutsche Zentrumspartei Hitlers Ermächtigunsgesetz zugestimmt hat.

Aber Ramelows neue Freunde haben nicht nur Hitlers Ermächtigungsgesetz zugestimmt, welches uns letztlich das Ende der Demokratie von Weimar und im anschließenden zweiten Weltkrieg Millionen Tote brachte. Ramelows neue Freunde haben auch 40 Jahre in der Nationalen Front der DDR gemeinsam mit der SED für den Mauerbau in Berlin sowie für Millionen von Stasi-Akten verantwortlich gezeichnet. Gemeint ist die CDU.

Die LINKEN um Bodo Ramelow, dem langweiligen sozialdemokratischen Westimport, der von Sozialismus in der DDR einfach keine Ahnung und an einer Revolution überhaupt kein Interesse hat, hat sich nun tatsächlich mit der CDU auf ein abgesprochenes Vorgehen geeinigt.

Für Ramelow geht Realpolitik über alles: "Ich danke ausdrücklich der CDU, der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und auch meiner Partei, dass wir es geschafft haben, für dieses Land aus einer Situation, die andere verschuldet haben, gemeinsam einen Weg der Demokraten zu finden."

Da ist es für Bodo Ramelow offensichtlich kein Problem, dass viele CDU-Mitglieder nach dem Zweiten Weltkrieg ihre frühere NSDAP-Mitgliedschaft verschwiegen, dass die CDU nach dem Fall der Mauer 1989 mit der SED-Blockpartei Ost-CDU fusionierte und deren Vermögen in Höhe von über 11 Millionen Euro gleich mit kassierte und dass die CDU-Langzeitvorsitzende Angela Merkel FDJ-Sekretärin für Propaganda und Agitation war und sogar im Ausland studieren durfte und, anders als die meisten DDR-Bürger, auch in den Westen reisen konnte. Ein CDU-Fraktionsmitglied im aktuellen Thüringer Landtag war sogar bis 1989 (!) Mitglied der SED. Ein anderes Mitglied hat vermutlich zumindest seinen Wehrdienst bei der Nationalen Volksarmee der DDR abgeleistet und somit gelernt den sozialistischen Staat mit der Waffe zu verteidigen.

Für Bodo Ramelow ist offenbar auch unproblematisch, dass der erste CDU-Bundeskanzler nach dem Krieg, Konrad Adenauer, den Kommentator der Nürnberger Rassengesetze ,Hans Globke, als Chef des Bundeskanzleramtes beschäftigte und Kurt Georg Kiesinger CDU-Bundeskanzler wurde, obwohl er schon 1933 in die NSDAP eingetreten war. Hans Karl Filbinger war von 1966 bis 1978 für die CDU Ministerpräsident in Baden-Württemberg, obwohl er als Marinerichter noch kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges Deserteure zum Tode verurteilte und dies später noch mit den Worten verteidigte: "Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein."  In der ersten CDU-Fraktion im saarländischen Landtag nach der Saar-Abstimmung 1955 waren mehr als die Hälfte der CDU-Abgeordneten ehemalige NSDAP-Mitglieder. Noch 1957 wurde Dr. Erwin Albrecht, als "Blutrichter" in Prag für 31 Todesurteile gegen Juden verantwortlich, Vorsitzender der saarländischen CDU-Landtagsfraktion. Bodo Ramelow scheint das alles vergessen zu haben.

Folgendes hat der gottesfürchtige Protestant Ramelow auch vergessen: Auf der letzten Sitzung der freigewählten Volkskammer vom 28. September 1990 wurde die Verteilung der inoffiziellen Mitarbeiter (IM) des Ministerium für Staatssicherheit (MfS) unter den Abgeordneten bekannt: Die CDU führte mit weitem Abstand (35), es folgten die FDP und PDS (11) sowie die Grünen (2). Der Historiker Christoph Wunnicke betont die im Vergleich zu anderen Blockparteien intensive Spitzeltätigkeit der CDU für die SED und das MfS gegen ihre spezifische Klientel: Die Kirchen und die von ihr beheimatete Opposition.

Autor:

Carsten Klink aus Dortmund-Ost

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