Protest und Diskussionen um Lüpertz' "Poseidon" - das hat Tradition in Duisburg!

Seit Freitagmittag begrüßt Meeresgott Poseidon, genauer die XXL-Skulptur "Echo des Poseidon" des Düsseldorfer Bildhauers Markus Lüpertz, auf der Mercatorinsel die ankommenden Schiffe im größten Binnenhafen der Welt. Duisport hat sich und die Stadt zum 300. Geburtstag des Hafens damit "beschenkt". Ein Geschenk, das nicht jedem gefällt und im Vorfeld für reichlich Protest sorgte.

Streit um Kunst im öffentlichen Raum hat in Duisburg allerdings eine lange Tradition. Diskussionen gab's beim gerne "Pleitegeier" genannten "Lifesaver" von Niki de Saint Phalle ebenso wie Empörung bei Hans-Peter Feldmanns übergroßem nackten „David“ im Kantpark. Beim stählernen „Gerippe“, wie die „Fünf Bögen“ von Bernar Venet vorm Stadttheater auch bezeichnet wird, war's nicht anders.

Jetzt also die überdimensionale Büste des Poseidon, die für Aufruhr sorgt. Und damit im streitbaren Duisburg genau am richtigen Platz ist ...

Autor:

Sabine Justen aus Duisburg

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