Mahmut Özdemir setzt sich für den Bau eines Katastrophenschutzzentrums ein
Die Gespräche laufen

Der Homberger SPD-Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir (r.) setzte sich dafür ein, dass sich am Rheinpreußenhafen endlich etwas tut. Mit Blick auf die aktuelle Corona-Pandemie und dem geringen Platz der Feuerwehren in Homberg soll auf der Brachfläche ein Katastrophenschutzzentrum gebaut werden.
  • Der Homberger SPD-Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir (r.) setzte sich dafür ein, dass sich am Rheinpreußenhafen endlich etwas tut. Mit Blick auf die aktuelle Corona-Pandemie und dem geringen Platz der Feuerwehren in Homberg soll auf der Brachfläche ein Katastrophenschutzzentrum gebaut werden.
  • Foto: SPD
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Es tut sich was am Homberger Rheinpreußenhafen. Die SPD Duisburg will gemeinsam mit Stadt und Bund auf der Brachfläche zwischen Feuerwache und PCC-Stadion ein Katastrophenschutzzentrum errichten.

Bereits seit Jahren liegt die große Fläche am Rheinpreußenhafen brach. Früher gab es hier Kohlehalden des Bergbaus. Heute ist auf einem Teil die Feuerwache Homberg und auf einem Teil ein Tanklager. Aber ein Großteil der Fläche ist noch immer ungenutzt. Das soll sich nun ändern. Dafür setzt sich der Homberger SPD-Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir ein.
In der Corona-Pandemie hat sich gerade auf der Feuerwache in Homberg gezeigt, wie wichtig Katas-trophenschutz und -vorsorge ist. Denn von hier wurde nicht nur die Stadt mit selbst hergestelltem Desinfektionsmittel versorgt, sondern auch viele Stellen des Landes und sogar des Bundes.
Hieran will Özdemir anknüpfen: „Ich denke, die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass wir der Katastrophenhilfe und dem Bevölkerungsschutz höchsten Stellenwert einräumen müssen. Die Tatsache, dass wir nicht mal ausreichend Mund-Nasen-Schutz vorrätig hatten, um die zu schützen, die für uns den Kopf hinhalten müssen, ist schlicht inakzeptabel. Deshalb ist ein solches Zentrum unerlässlich. Ich werde die SPD Homberg/Ruhrort und die Bezirksfraktion bitten, unverzüglich einen neuen Bebauungsplan aufzustellen, der diese gemeinnützige und der Bevölkerung dienende Nutzung festsetzt.“
Gespräche mit Stadt und Bund laufen bereits. Es soll ein gemeinsames Katastrophenschutzzentrum von Bundesbehörden wie dem THW, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie der Feuerwehr Duisburg werden. Um die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure noch weiter zu stärken, soll dort die Freiwillige Feuerwehr Homberg untergebracht werden, welche bereits einen Schwerpunkt im Bereich der Abwehr von ABC-Gefahren innehat. Außerdem war der Löschzug hauptverantwortlich für die Desinfektionsmittelproduktion und hat dabei bereits regelmäßig unter anderem mit der Logistikkomponente des THW kooperiert.
Ergänzend ist ein Übungsgelände geplant, auf welchem Feuerwehr, THW und andere Hilfsorganisationen trainieren können. Das würde auch die Platzsituation auf der stark ausgelasteten Feuerwache in Homberg verbessern, auf der derzeit neben Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr die Feuerwehrschule mit sämtlichen Übungseinrichtungen untergebracht ist.

Autor:

Lokalkompass Duisburg aus Duisburg

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