Der MSV Duisburg braucht einen Sieg um weiter an der Spitze zu bleiben
Erstes Geisterheimspiel für die Zebras

Präsenzkonferenzen können im Moment nicht stattfinden. Deswegen meldet sich MSV Trainer Torsten Lieberknecht aus dem Mannschaftshotel, um die Fragen der Journalisten zu beantworten. | Foto: Screenshot Faßbender
  • Präsenzkonferenzen können im Moment nicht stattfinden. Deswegen meldet sich MSV Trainer Torsten Lieberknecht aus dem Mannschaftshotel, um die Fragen der Journalisten zu beantworten.
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Nach der unnötigen 3:2-Niederlage gegen 1860 München wollen die Zebras am Mittwoch, 3. Juni um 19 Uhr in der Schauinsland-Reisen-Arena einen Sieg holen. Die Konkurrenz innerhalb der Liga wird immer größer und jeder Punktverlust dramatischer. Der Abstand zwischen dem Tabellenführer und dem elften Platz beträgt nur magere fünf Punkte.

Innerhalb kürzester Zeit musste Trainer Torsten Lieberknecht und sein Team die Niederlage verdauen, aufgrund der englischen Wochen bleibt keine Zeit mehr um lange durchzuatmen. Der Fokus liegt direkt auf dem nächsten Spiel. Mit dem FC Carl Zeiss Jena kommt der Tabellenletzte an die Wedau. Die letzte Begegnung verlor das Team von René Klingbeil knapp mit 0:1 gegen den Chemnitzer FC.
Die Thüringer mussten ihr „Heimspiel“ in Würzburg austragen. Die thüringische Landesregierung untersagt noch bis zum 5. Juni „professionellen Mannschaftssport.“ Dies war ein Grund dafür, warum sich Jena gegen eine Fortsetzung des Spielbetriebs der dritten Liga ausgesprochen hat, der Verein sah eine Wettbewerbsverzerrung bei der Fortführung.

Tipps aus Liverpool geholt

Trotz Protest blieb Jena nichts Anderes übrig, als den Spielbetrieb wiederaufzunehmen. Nach der Niederlage in München möchten die Zebras das erste Geisterheimspiel gewinnen, um an der Spitze zu bleiben. Ben Balla und Gembalies fielen vor dem Spiel bei den Löwen kurzfristig aus, beide konnten aber wieder trainieren und könnten wieder Alternativen für den dünn besetzten Kader sein.
Für Trainer Lieberknecht ist klar, wie das Spiel ausgehen soll: „Unsere Antwort nach München muss sein, einen Sieg einzufahren.“ Den Gegner möchte er dabei, trotz der klaren Tabellensituation nicht unterschätzen: „Der Tabellenstand spielt keine Rolle. Jena hat vor jedem Gegner Respekt.“ Die Zielrichtung ist klar, wichtig wird dabei sein in Ballbesitz zu bleiben, so Lieberknecht: „Wir müssen den Weg nach vorne suchen und viele Tore schießen. Wir brauchen den Ball und dann kommen wir in unser Spiel rein. Wir haben ein großes Ziel vor Augen. Die Motivation innerhalb der Mannschaft ist sehr groß.“
Die leere Arena wird für alle Beteiligten sehr ungewöhnlich sein, die Zebras müssen das ausblenden und sich auf das Spiel konzentrieren. Für die kommenden Wochen hat sich Lieberknecht von einem prominenten Trainerkollegen Tipps abgeholt: „Ich habe ein längeres Telefonat mit Jürgen Klopp geführt, um mir für die englischen Wochen Tipps abzuholen.“ Der FC Liverpool ist innerhalb der Premier League viele englische Wochen gewohnt. Mit Tipps von „Kloppo“ kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen.

Autor:

Marcel Faßbender aus Duisburg

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