Mit dem Slogan "Die Zukunft braucht neue Ideen" in den Wahlkampf
"ABI" will im neuen Gladbecker Stadtrat ganz stark vertreten sein

Das Team der "Alternativen Bürger Initiative" (ABI) zeigt sich zuversichtlich: Bei den Wahlen wollen die Damen und Herren um ihren Bürgermeisterkandidaten Habib Ay (Mitte) und ihren Vorsitzenden Süleyman Kosar (5. von links) möglichst viele Sitze im Gladbecker Stadtrat erobern.
  • Das Team der "Alternativen Bürger Initiative" (ABI) zeigt sich zuversichtlich: Bei den Wahlen wollen die Damen und Herren um ihren Bürgermeisterkandidaten Habib Ay (Mitte) und ihren Vorsitzenden Süleyman Kosar (5. von links) möglichst viele Sitze im Gladbecker Stadtrat erobern.
  • Foto: ABI
  • hochgeladen von Uwe Rath

Bislang hat die Gruppe "Alternative Bürger Initiative ABI Gladbeck" im Stadtrat nur einen Sitz. Doch das soll sich auf jeden Fall ändern, wofür neben Bürgermeisterkandidat Habib Ay ganz besonders der ABI-Spitzenkandidat Süleyman Kosar Sorge tragen wollen.

Der 48-Jährige Familienvater Kosar lebt schon über 45 Jahre in seinem Wahlkreis Brauck und möchte mit "ABI" mit dem Wahlmotto „Die Zukunft braucht neue Ideen ABI Gladbeck wählen Zukunft neugestalten“ viele Ideen umsetzen.

Kosar ist davon überzeugt, dass er die Probleme der Menschen kennt, verweist diesbezüglich auf den Armutsbericht 2017, wonach in der Emscher-Lippe-Region jeder fünfte Bewohner mit einem monatlichen Geldbetrag auskommen muss, der unterhalb der so genannten Armutsgrenze liegt. "Mehr als 3000 Kinder leben in Gladbeck von Hartz IV. Das ist eine sehr traurige Tatsache," so Süleyman Kosar. Daher müsse man die Familien stärken, den städtischen Wohnungsbau stärken, um so den Bürgern auch in der Zukunft bezahlbare Wohnungen anbieten zu können. Denn nur so könne man eine Abwanderung von Menschen verhindern.

Um die Zufriedenheit und auch das Sicherheitsgefühl der Gladbecker Bevölkerung zu steigern, will sich Süleyman Kosar mit "ABI" für mehr Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit einsetzen. Auch eine stärkere Förderung und Forderung der Stadtteile fordert Kosar an, um so auch die Vereine in deren Arbeit zu unterstützen.

Bei "ABI" bleibt natürlich auch der Umwelt-/Klimaschutz nicht außen vor. Süleyman Kosar erinnert sich an den 6. Juni 2019, als Gladbeck als erste Stadt im Kreis Recklinghausen offiziell den "Klimanotstand" ausrief. Dieser Beschluss des Stadtrates werde künftig bei allen relevanten politischen Entscheidungen der Schutz des Klimas eine entscheidende Rolle spielen und auch dem Bürger Verantwortung für die Umwelt abverlangen, erklärt Süleyman Kosar. In diesem Zusammenhang fordern Kosar und seine "ABI" die Einführung des 365-Euro-Tickets, mit dem die Bürger das ganze Jahr über Busse und Bahnen nutzen können. Hinzu kommt die Forderung nach einem schnellen Ausbau der Fahrradwege, um nachhaltig das Klima in Gladbeck zu entlasten.

Eine Digitalisierung der Verwaltung und auch der Schulen ist eine weitere "ABI"-Forderung. Kosar: "Die Kreidezeit ist schon längst vorbei, wir müssen mit der Zukunft gehen und unsere Kinder so früh wie möglich darauf vorbereiten." Dazu gehöre auch die Ausstattung der Schulen mit modernen Medien, damit möglichst alle Gladbecker Kinder über die gleichen Bildungschance verfügen.

Auch den Kampf gegen Diskriminierung und Rassismus hat sich "ABI" auf die Fahnen geschrieben, möchte vielmehr als Brückenbauer zwischen den Kulturen zur Integration beitragen.

Und da wäre letztendlich noch die Altersgruppe der Senioren, denn schon heute sind fast 50 Prozent aller Gladbecker älter als 50 Jahre und die Gefahr der Altersarmut werden in der Zukunft deutlich zunehmen, fürchet die "ABI". Unter dem Motto „In Würde älter werden in Gladbeck“ fordert Kosar mit der "ABI" in den Stadtteilen seniorengerechte Quartiere. Also barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum, mit gut erreichbaren Einkaufsmöglichkeiten als auch Praxen und Pflegediensten im Umfeld. In einem funktionierenden Umfeld, in dem es aktive Nachbarschaftshilfe gibt. "Hier sollen die Menschen miteinander und nicht nebeneinander leben," wünscht sich Süleyman Kosar. Daher wolle "ABI" auch Initiativen vor Ort unterstützen, bei denen sich die Menschen gegenseitig helfen und gemeinsam generationengerechten Wohnraum schaffen.

Dabei will "ABI" das Wohnen in Gladbeck, besonders aber auch in den Stadtteilen, durch ein zusätzliches Angebot, das kostenlos genutzt werden kann, nachhaltig steigern: Nämlich durch die Einrichtung möglichst viele WLAN-Zonen vor Ort...

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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