Insgesamt deutlich weniger Teilnehmer als angekündigt
Demonstrationen in Gladbeck-Mitte: Polizei hatte Lage immer im Griff

Nach Polizeiangaben beteiligten sich rund 330 Personen an der vom "Gladbecker Bündnis für Courage" organisierten Gegendemonstration "Bunte Vielfalt gegen braune Einfalt" auf dem Europaplatz.
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  • Nach Polizeiangaben beteiligten sich rund 330 Personen an der vom "Gladbecker Bündnis für Courage" organisierten Gegendemonstration "Bunte Vielfalt gegen braune Einfalt" auf dem Europaplatz.
  • Foto: Kariger/STADTSPIEGEL Gladbeck
  • hochgeladen von Uwe Rath

Gladbeck. So eine Polizeipräsenz hat Gladbeck wohl seit mehr als 20 Jahren nicht mehr erlebt: Aufgrund der drei für den 6. April angekündigten Demonstrationen im Bereich der Innenstadt, waren die Ordnungshüter schon ab dem Vormittagsstunden mit einem Großaufgebot vor Ort.

Doch noch am Veranstaltungstag konnte die Polizei am späten Nachmittag eine positive Bilanz ziehen. Aus polizeilicher Sicht seien die Versammlungen "ohne nenneswerte Störungen" abgelaufen. Sieht man einmal von geringfügigen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs aufgrund der beiden Demonstrationszüge ab.

900 Teilnehmer gemeldet waren für die Versammlung des Bündnisses der "Patrioten NRW" und "NRW schaut nicht weg" unter dem Motto "Gegen Gewalt auf den Straßen". Doch zum Auftakt konnten die Organisatoren um 14 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz nach Angaben der Polizei gerade einmal 70 Teilnehmer registrieren. Der Demonstrationszug führte vom Rathaus aus über Bottroper-, Schützen-, Wilhelm- und Friedrich-Ebert-Straße zurück zum Ausgangsort, wo die Versammlung gegen 16 Uhr auch endete.

Die Gegen-Demo unter dem Motto "Bunte Vielfalt gegen braune Einfalt", organisiert vom "Gladbecker Bündnis für Courage", begann bereits um 13 Uhr. Auch hier hatten die Organisatoren offenbar mit deutlich mehr Teilnehmern gerechnet, nämlich 1.000 Personen. Nach Polizeiangaben wurden aber lediglich 330 Teilnehmer gezählt, deren Aufzugsweg über Horst-, Lamberti- und Goethestraße bis zum Willy-Brandt-Platz führte. Ein direktes Aufeinandertreffen der beiden Gruppen wurde von der Polizei verhindert. Um 16.25 Uhr war auch diese Aktion dann beendet.

Ebenfalls um 16.25 Uhr zu Ende ging auch die Kundgebung "Kriminalität muss Deutsch Bleiben", die von der Gruppierung "Die Partei" auf dem Willy-Brandt-Platz durchgeführt wurde und an der sieben Personen beteiligt waren.

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