"InnovationCity Rentfort-Nord: Überzeugungsarbeit mit Haus-zu-Haus-Gesprächen

Die Häuser entlang der Paul-Loebe-Straße sind allesamt rund 50 Jahre alt und somit für entsprechende Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen nahezu prädestiniert. Hierfür können Interessenten das städtische Förderprogramm "InnovationCity Sanierungszuschuss Rentfort-Nord" in Anspruch nehmen. Foto: Rath
  • Die Häuser entlang der Paul-Loebe-Straße sind allesamt rund 50 Jahre alt und somit für entsprechende Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen nahezu prädestiniert. Hierfür können Interessenten das städtische Förderprogramm "InnovationCity Sanierungszuschuss Rentfort-Nord" in Anspruch nehmen. Foto: Rath
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Rentfort-Nord. Es sind immerhin 40.000 Euro, die die - ansonsten ja eher "klamme" - Stadt Gladbeck aus eigenen Mitteln zur Verfügung stellt. Jetzt gilt es, Hausbesitzer in Rentfort-Nord, die im Rahmen des "InnovationCity roll out" ihre Gebäude energetisch sanieren wollen, zu finden. Und dabei setzen die Verantwortlichen aus den Reihen der Stadtverwaltung auf "Haus-zu-Haus-Gespräche".

Persönlichen Kontakt zu den Hauseigentümern wollen Lydia Erben (Sanierungsmanagerin) und Katrin Knur (Klimaschutzmanagerin) knüpfen. Als erstes "Revier" haben sich die beiden Fachfrauen die Paul-Loebe-Straße. Denn die dortigen Wohnhäuser entstanden allesamt vor rund 50 Jahren, bieten inzwischen natürlich jede Menge Möglichkeiten für entsprechende Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen.

Noch bis zum 16. Februar sind Erben und Knur, die ihre Besuche zuvor schriftlich angekündigt haben, unterwegs. Und werden mit Informationen über die Themen "energetische Modernisierung", "Energieberatung/Sanierungsberatung" sowie "Förderprogramme". Zeitweise begleitet werden die beiden Damen von Jan Schaare von der "ICM GmbH".

"Gebäudeigentümern sollen auf die Möglichkeit von energetischen Modernisierungsmaßnahmen und die Vorteile im Wohnkomfort aufmerksam gemacht werden. Fördermöglichkeiten und Beratungsmöglichkeiten werden thematisiert," erläutert Katrin Knur.

Ein Angebot, das auch Rolf Schenk durchaus interessiert. Dabei gehört der Rentner, der beruflich als Bauingenieur tätig war, in Sachen "Modernisierung" schon zu den "Muster-Bürgern". Denn Schenk hat an seinem Wohnhaus, das im Jahr 1969 gebaut wurde, schon mehrere Maßnahmen durchgeführt. So zum Beispiel erfolgte in den 80er-Jahren eine Fassadendämmung und vor sechs Jahren eine Dachdämmung mit 22 Zentimeter Aufbau. So konnte Schenk seine Heizkosten deutlich reduzieren. Und nun liebäugelt er mit einem Austausch der Fenster im Erdgeschoss seines Hauses.

Lydia Erben und Katrin Knur wollen den Anwohnern der Paul-Loebe-Straße auch auf die Möglichkeit einer ausführlichen Energieberatung hinweisen. Diese eineinhalbstündigen Beratungen werden von der "VerbraucherZentrale" angeboten, sind oft die Basis für anschließende Sanierungsmaßnahen. Dazu können Interessenten auch weitere - mit öffentlichen Mitteln geförderte - Angebote der "VerbraucherZentrale" in Anspruch nehmen.

Natürlich wird auch gezielt auf das städtische Förderprogramm "InnovationCity Sanierungszuschuss Rentfort-Nord" hingewiesen. Die Gespräche dienen darüber hinaus auch dazu, die individuellen Interessen der Hauseigentümer, zum Beispiel betreffs Barrierefreiheit oder auch Heizungsmodernisierung, zu erfassen.

Grundsätzlich stehen Lydia Erben und Katrin Knur in Sachen "InnovationCity Rentfort-Nord" als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Vorherige Terminvereinbarungen sind möglich. Lydia Erben ist unter Tel. 02043-992308 und Katrin Knur unter Tel. 02043-992303 erreichbar.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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