DRK Gladbeck; Türöffner Tag der "Sendung mit der Maus" beim DRK Suchdienst in Münster

Unser Foto zeigt einige der insgesamt rund 60 kleinen und erwachsenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit (3. Reihe, 4.v.li.) der Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel und (3. Reihe, 5.v.li.) Christian Kamp, dem Leiter des Suchdienstes und des Landesauskunftsbüros im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe beim „Türöffner-Tag“ am Tag der Deutschen Einheit.
  • Unser Foto zeigt einige der insgesamt rund 60 kleinen und erwachsenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit (3. Reihe, 4.v.li.) der Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel und (3. Reihe, 5.v.li.) Christian Kamp, dem Leiter des Suchdienstes und des Landesauskunftsbüros im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe beim „Türöffner-Tag“ am Tag der Deutschen Einheit.
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„Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“ beim DRK-Suchdienst in Münster

„Fast so wie Detektivarbeit“

„Das ist fast so wie Detektivarbeit“, erklärte Christian Kamp, Leiter des Suchdienstes und des Landesauskunftsbüros im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, seinen kleinen und erwachsenen Zuhörerinnen und Zuhörern die Arbeit des Suchdienstes. Am Tag der Deutschen Einheit hat sich der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster am siebten bundesweiten „Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“ (WDR) beteiligt und in drei Durchgängen für insgesamt rund 60 Kinder und Eltern bzw. Angehörige seine Türen geöffnet. Im DRK-Bildungsinstitut für Bildung und Kommunikation haben sie erfahren, wie die Internationale Suche des Roten Kreuzes nach vermissten Menschen abläuft und erlebt, wie wichtig und spannend diese Arbeit ist.

Die Suchdienst-Aufgaben gehören zum humanitären Mandat des Roten Kreuzes. Sie basieren auf den Genfer Abkommen und den Beschlüssen der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Im vergangenen Jahr erreichten den DRK-Suchdienst insgesamt knapp 2.800 Anfragen von Menschen, die auf der Flucht von Angehörigen getrennt wurden – so viele wie noch nie. Allein der Suchdienst in Westfalen-Lippe verzeichnete im Jahr 2016 aufgrund internationaler Konflikte 700 Suchanfragen.
Zahlenmäßig weiter auf hohem Niveau bewegen sich die Anfragen zur Klärung des Schicksals von Vermissten des Zweiten Weltkrieges. Hierzu gingen im vergangenen Jahr bundesweit 8.943 Suchanfragen ein.

Der DRK-Suchdienst erfüllt seine Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit dem Zentralen Suchdienst des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Die Suchdienst-Leitstelle befindet sich im DRK-Generalsekretariat in Berlin, außerdem gibt es die beiden Standorte Hamburg und München sowie Suchdiensteinrichtungen in den 19 DRK-Landesverbänden mit rund 90 hauptamtlich besetzten Suchdienst-Beratungsstellen und etwa 300 ehrenamtliche Kreisauskunftsbüros.

Autor:

Wilhelm Walter aus Gladbeck

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