Hattingen: Schießerei in Welper war ein "Unfall", aber 35jähriger schwer verletzt, jedoch nicht in Lebensgefahr

Die Ermittlungen der Hagener Mordkommission in Sachen Schießerei in einer Welperaner Wohnung haben mittlerweile ergeben, dass es sich bei der Tat um einen Unfall handelt.

Der 45-jährige Wohnungsmieter hatte am vergangenen Wochenende während einer Feier in seiner Wohnung seinen drei Gästen seine illegal erworbene scharfe Schusswaffe zeigen wollen. Zu diesem Zeitpunkt waren alle beteiligten Personen erheblich alkoholisiert, kam durch die polizeilichen Vernehmungen heraus.

Bei der Vorführung der Waffe hat sich nach derzeitigem Ermittlungsstand ein unbeabsichtigter Schuss gelöst, der einen 35-jährigen Mann in die Brust traf. Dieser musste schwerverletzt in eine Bochumer Spezialklinik eingeliefert werden, wo er sich derzeit noch zur stationären Behandlung befindet. Sein Gesundheitszustand ist allerdings mittlerweile stabil.

Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten in der Wohnung Betäubungsmittel in nicht unerheblicher Menge. Der Wohnungsmieter wurde daher festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz.

Im Zuge der ersten polizeilichen Ermittlungen wurden auch die beiden anderen Gäste der Feier (beide ebenfalls 45 Jahre alt) festgenommen. Diese konnten nach polizeilicher Vernehmung mittlerweile wieder entlassen werden.

Autor:

Roland Römer aus Hattingen

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