Tempo 30-Zone in Drevenack
Mehr Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer

Waltraud Schilling, Stellv. Bürgermeisterin der Gemeinde Hünxe und SPD-Ratsfrau aus Drevenack | Foto: www.spd-huenxe.de
  • Waltraud Schilling, Stellv. Bürgermeisterin der Gemeinde Hünxe und SPD-Ratsfrau aus Drevenack
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„Die verkehrliche Situation in den Ortskernen ist schon seit Langem unser Anliegen und trifft auf große Resonanz in der Bevölkerung. Insbesondere die Geschwindigkeit auf den innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen ist immer wieder Thema bei unseren Marktplatzgesprächen und Bürgersprechstunden“, erklärt Waltraud Schilling, stellvertretende Bürgermeisterin und SPD-Ratsfrau aus Drevenack, wo die Hünxer Straße vor allem betroffen sei. Jetzt stellen die Hünxer Sozialdemokraten einen Antrag zur Einrichtung einer Tempo 30-Zone entlang der viel befahrenen Straße in Drevenack, der zunächst im Haupt- und Finanzausschuss am 10. April beraten werden soll.

„Mit einer Tempo 30-Zone schaffen wir bessere Rahmenbedingungen und mehr Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr. Der Autoverkehr hat in den letzten Jahren zugenommen. Wenn wir wollen, dass unsere Kinder mehr zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule gehen statt von den Eltern mit dem Auto gebracht zu werden und wenn wir wollen, dass die Menschen zumindest für kurze Strecken im Dorf das Auto lieber stehen lassen, dann müssen wir etwas tun. Bloße Lippenbekenntnisse reichen nicht aus. Fußgänger- und Fahrrad-freundliche Verkehrsregelungen sind hier ein ganz wesentlicher und kostengünstiger Aspekt, um das zu erreichen!“, begründet Schilling. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigten, dass die Verkehrssicherheit durch eine Geschwindigkeitsreduktion innerorts, besonders für Kinder und Senioren, verbessert werde.

Die Regierung hat bereits 2016 die Straßenverkehrsordnung geändert, um die Einführung von Tempo 30-Zonen genau zu diesem Zweck zu erleichtern. Heute müsse keine Gefahrenlage mehr nachgewiesen werden, so Schilling. Tempo 30-Zonen sind demnach durch die Straßenverkehrsbehörden innerhalb geschlossener Ortschaften, insbesondere in Wohngebieten und Gebieten mit hoher Fußgänger- und Fahrradverkehrsdichte sowie hohem Querungsbedarf im Einvernehmen mit der Gemeinde anzuordnen. „Dies ist der Fall an der Hünxer Straße in Drevenack“, stellt Schilling fest.

Damit ist die SPD auch voll auf Linie der selbstgesteckten Ziele der Gemeinde Hünxe. Denn die hat sich zu einem wesentlichen Ziel ins Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept „Hünxe 2030“ festgeschrieben, „weitgehend barrierefreie innerörtliche Fußwegeverbindungen zu schaffen, die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern und mit Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthalts- und Naherholungsqualitäten zu verknüpfen.“ Schilling: „Mit unserem Antrag leisten wir genau dazu einen ersten, kostengünstigen Beitrag.“ Am Ende könne dies aber auch nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sein, um die Nahmobilität für mehr Verkehrssicherheit und bessere Umweltverträglichkeit zu fördern.

Autor:

Jan Scholte-Reh (SPD) aus Hünxe

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