Danke Roosters, dass wir dieses Sensations-Saison-Finale erleben durften

Was war das für ein sensationelles Eishockey-Saison-Finale, das in erster Linie von den Außenseitern aus Iserlohn bestimmt worden war.

Drehen wir die Zeitschiene mal kurz drei Monate zurück. Den angeschlagenen Roosters gelang zu Weihnachten in Mannheim ein unglaublich souveräner 5:2-Erfolg. Der war das Aufbruchsignal, das schier unmögliche Kräfte freisetzte, zumal Mike York und Michael Wolf auch noch ausfielen. Die Mannschaft rückte noch enger zusammen, die Leidenschaft wuchs mit jedem Spiel.
Der verdiente Lohn waren die Pre-Play-Off-Spiele, an die wohl zur Jahreswende niemand zu träumen gewagt hat. Eine Ausnahme jedoch gab es: Manager Karsten Mende, der immer wieder die Qualität der Mannschaft betonte und um Geduld bat. Er behielt recht.

Der Außenseiter aus dem Sauerland

Der finanzstarke Club aus der bayrischen Landeshauptstadt; die Red Bulls aus München, musste den Außenseitern aus dem Sauerland den Vortritt nach drei Spielen überlassen. Verdient erreichten die Roosters die Play-Off-Spiele. Hier wartete ein ausgeruhter Vorrundensieger, die Hamburg Freezers. Wer aber einen glatten Durchmarsch der Hamburger erwartet hatte, musste sich eines Besseren belehren lassen. Wieder einmal setzten die Roosters Leidenschaft und unbändigen Einsatz entgegen. Dass es nach sechs spannenden Spielen nicht zur nächsten Runde gereicht hat, schmälert nicht im geringsten das sensationelle Finale, das die Roosters auf dem Eis und die beiden Trainer an der Bande geleistet haben. So macht Eishockey in Iserlohn Spaß, so werden die Fans bedingungslos hinter der Mannschaft stehen.

Neue Sponsoren zeigen Interesse

Es ist kein Geheimnis, dass sich neue Sponsoren interessiert zeigen, sich bei den Roosters zu engagieren. Denn die große Identifikation zwischen Mannschaft und Fans ist einmalig in Deutschland. Deshalb gebührt den Roosters Fans ein ganz dickes Lob. Zu Hunderten unterstützen sie ihr Teams unter anderem in München und Hamburg.

30 bewegende Abschiedsminuten nach dem Abpfiff

Besonders bewegend dann die 30 Minuten nach dem Abpfiff des 6. Spieles, das leider das Aus für Iserlohn bedeutete. Stehende Ovationen in Deutschlands einmaliger "Eishockey-Hölle" für den moralischen Sieger, die Iserlohn Roosters. Das erzeugte in der gesamten Republik höchsten Respekt. Auf facebook gratulieren auswärtige Fans den Roosters und dem Publikum. Man hätte gerne die Roosters in der nächsten Runde gesehen.

Es bleibt die Gewissheit, dass Eishockey-Träume in Iserlohn angebracht sind, wenn das Team eine Einheit darstellt, wenn auf dem Eis und daneben alle an einen Strang ziehen.

Mögen in diesem Sinne in dieser Woche die Gespräche so verlaufen, dass möglichst viele Spieler im August wieder am Seilersee auf dem Eis stehen und dass die Neuzugänge in das Roosters-Raster passen.

Es wird wohl ein Vorfreude-Sommer!!!

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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