Führungskräfte der Mobilen Pflege auf Klausurtagung

Die insgesamt elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Führungsebene der Pflege des Caritasverbandes Kleve trafen sich zur Klausurtagung im Klausenhof.
Die Wunschthemen für die Klausurtagung waren Umgang mit Konflikten und Stress. Diesmal sollte es also nicht um Zahlen, Analysen oder neue Versorgungskonzepte gehen, sondern es sollte die Konflikt- und Widerstandsfähigkeit des Führungsteams gestärkt werden. Der Pflegebedarf steigt kontinuierlich an, qualifiziertes Personal fehlt und die Betreuung in den Familien wird schwieriger. Immer häufiger können die Anfragen der hilfesuchenden Menschen nicht vollumfänglich bedient werden. „Da bekommt man immer mal wieder den Frust der Leute ab, auch wenn man gar nichts dafür kann“, wissen die Pflegekräfte. Die Berufsgruppe der Pflegenden wird weder die Probleme allein lösen noch sich den Herausforderungen der kommenden Jahre allein stellen können. Aber aktuell bekommt sie das ganze Ausmaß der Auswirkungen zu spüren.

Werden vor Ort zeitnah keine Lösungen gefunden, sind die schon sehr belasteten Patienten und Angehörige natürlich enttäuscht und manchmal überfordert. „Eigentlich steht man immer zwischen den Stühlen. Die Patienten sind unzufrieden, weil wir ihre Zeitwünsche nicht berücksichtigen können und die Mitarbeiter finden es schwierig, noch mehr Patienten in ihren Touren ordentlich versorgen zu können“, bestätigt Inga Kösters, das jüngste Mitglied im Leitungsteam. „Da hat die Übung mit den Stühlen richtig gut gepasst“, grinst die Kollegin Nadja Borchert. Eine weitere Übung zum Thema Kommunikation sollte verdeutlichen, wie wichtig konkretes und eindeutiges Reden ist. „Es tut gut, mal aus dem turbulenten Alltag herauszukommen und über die Stresswahrnehmung nachzudenken“, sind sich die Mitarbeitenden einig. Gerade in Zeiten, in denen die Routine aufgebrochen und neue Ansätze gefunden werden müssen, sind Führungskräfte enorm gefordert. Konflikte gehören dazu. Sie zeigen auch: „Hier geht es mir um etwas.“

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