Den Vorort Brambauer im Blickwinkel (3)
Es gibt noch mehr davon

von nahezu allen Ecken schaut sie auf die vorbeigehenden Fußgänger hinunter
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  • von nahezu allen Ecken schaut sie auf die vorbeigehenden Fußgänger hinunter
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Einmal entdeckt, fallen sie immer wieder auf:
Einmal mit offenen Augen durch den Vorort Brambauer schlendern und wenn man sie dann entdeckt hat, fallen sie einem immer wieder ins Auge, so wie hier in der Nähe des Verkehrshofs: die Jugendstilverzierungen an den alten Brambauer Häusern. Das Titelbild zum Beispiel findet man in der Gustav-Sybrecht-Straße, die allerdings beim Bau der anliegenden Häuser noch einen anderen Namen trug. Schräg gegenüber wurde 1907 das Wilhelm-Augusta-Viktoria-Hospital (benannt nach Kaiser und Kaiserin) eröffnet und die Straße wurde zur Krankenhaus- bzw. Hospitalstraße. Das besagte Haus am Verkehrshof hat noch mehr wunderschöne Verzierungen an Fensterrahmen und in Zwischenräumen.

einige der Fassadenelemente an der Gustav-Sybrecht-Straße
  • einige der Fassadenelemente an der Gustav-Sybrecht-Straße
  • hochgeladen von Martina Seeliger

Im Ortskern an der Königsheide findet man gleich zwei Häuser, an denen in der Fassade auch das Baujahr verewigt ist und beide weisen eine Besonderheit auf.
Anno 1902:
Man kann vielleicht über die Farbgebung streiten, aber zumindest ist die Fassade nicht hinter aufgesetzten Platten verschwunden oder schön geglättet worden, damit man besser streichen kann.

Details aus "1902"

Besonders der Baum auf dem rechten Bild vom Giebel ist faszinierend, während die Wurzeln unter dem Fenster liegen, verläuft der Stamm zwischen den Fensterflügeln und die Krone entfaltet sich dann über dem Fenster beziehungsweise zwischen Fenster und Oberlichtern (bei den Bildern unten kann man es noch genauer betrachten).
Anno 1904:
Bei diesem Gebäude blättert die Farbe ein bisschen und es wird hoffentlich irgendwann so restauriert, dass die alten Verzierungen wieder voll zur Geltung kommen.

Details vom Giebel der Schreinerei Möller

Das Besondere ist neben der großflächig eingerahmten 1904 direkt unterhalb des Giebels auch wieder die Giebelgestaltung an sich. Man muss schon genau hinsehen, denn die Farbe ist etwas verblasst und doch ist es deutlich zu erkennen, das Zunftwappen der Schreiner und Tischler bestehend aus Hobel, Winkel und Zirkel. Hier war ursprünglich die Schreinerei Möller zu hause.
Wenn Sie also beim nächsten Mal ins Dorf zum Markt gehen, schauen Sie ab und zu nach oben, es gibt einiges zu sehen, man muss es nur entdecken. Der Vorort Brambauer lohnt sich.

Autor:

Martina Seeliger aus Lünen

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