Viktoria-Schüler macht Sponsoren-Lauf in Schwansbell trotz der Kälte großen Spaß

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Von Bernd Janning
Lünen. Das städtische Stadion Kampfbahn Schwansbell war am Freitag fest in der Hand der Kinder der Viktoria Grundschule aus Lünen Nord.
200 Kids, also alle Kinder der Schule, trotzten den wenig frühlingshaften Temperaturen um vier, fünf Grad über Null und machten sich warm für den Sponsoren-Lauf. Im letzten Jahr fand dieser Anfang Mai bei strahlendem Sonnenschein statt. Wem es jetzt zu kalt wurde, dem spendierten die Fußballer des Lüner SV um ihren Geschäftsführer Cemil Arpaci im Klubhaus Trinken und Essen. Heißen Kaffee für die Erwachsenen, sprich Lehrer, die Schülerbegleiter und Eltern, erfrischende Getränke für die Kinder und für alle, die Hunger hatten, belegte Brötchen.
Rektorin Heidi Surmann kennt alles zur Geschichte des Sponsoren-Laufes. „Wir haben das schon bestimmt eineinhalb Dutzend Mal gemacht. Immer im Frühjahr. Dass der Termin jetzt auf den letzten Schultag vor den Osterferien ist, ist eher Zufall.“
Mit den Einnahmen aus dem Lauf soll das beliebte Zirkus-Projekt auf dem Gelände der Viktoria-Schule an der Augustastraße finanziert werden. Dabei werden die Schüler zu Tänzern, Artisten und Clowns.
„Dieses Projekt kostet. Wir wollen es durch Schul-Veranstaltungen, Teilnahme und Wettbewerben und eben dem Sponsoren-Lauf finanzieren,“ so die Rektorin weiter.
Sponsoren-Lauf: Sammlen ist zum Unterrichtsauftakt für alle an der Viktoria-Schule. Zu Fuß, nach Klassen in mehrere Gruppe eingeteilt, geht es von der Schule ins Stadion Schwansbell.
„Das dauert schon eine halbe bis eine dreiviertel Stunde“, wissen die Lehrer. Und die Pädagogen haben die wichtigsten Werkzeuge dieses Tages dabei: Stempel und Stempelkissen.
Alle Fußgänger erhalten vorab für den Marsch von der Schule zum Stadion drei Stempel. Dann werden die Runden rund um den Naturrasen des Stadions absolviert. Für jede gelaufene Runde gibt es einen Stempel. „Und die Anzahl der Stempel wird mit den „Sponsoren“ abgerechnet. Da gibt es für jeden Stempel von den Eltern, Großeltern oder anderen Unterstützern 10, 20 Cent oder auch schon einmal mehr“, erzählt Heidi Sumann.
„Unter den Kindern sind auch einige, die schon im Verein Fußball spielen“, teilen die Lehrer Gaby Skoupi und Jan Behrendt mit. Teils sind sie durch Vereins-Trikot oder -Mütze leicht auszumachen. So haben in Schwansbell Enes und Ayoub als Kicker des Lüner SV schon Heimrecht. Mostafa läuft für den TuS Westfalia Wethmar auf, Phillip für den VfB 08 Lünen.
Erste Mütter fragen schon beim LSV nach: „Wir möchten, dass unser Kind Mannschaftssport betreibt. Wie können wir es hier anmelden!“
Der Mittag naht. Ein kalter, aber sehr erfolgreicher Morgen für Lehrer, Schulbetreuer, Eltern, aber vor allem für die Kinder, endet. Wiedersehen im nächsten Frühjahr, wenn sich für die Schule die Tore des städtischen Stadions wieder öffnen, die Fußballer des Lüner SV sich wieder über die jungen Gäste freuen.
PS: Der Lüner Norden ist die Geburtsstätte der Fußballer des Lüner SV. Zahlreiche spätere LSV-Fußballer haben die Viktoria-Schule besucht. Die Kabinen der Turnhalle der Schule wurden immer in den Sommermonaten genutzt. Von dort ging es dann hoch, auch für die späteren Bundesliga-Spieler wie „Spatz“ Sperlich, Dieter Zorc und Co, zum Training auf den ehemaligen
PS: Der Lüner Norden ist die Geburtsstätte der Fußballer des Lüner SV. Zahlreiche spätere LSV-Fußballer haben die Viktoria-Schule besucht. Die Kabinen der Turnhalle der Schule wurden immer in den Sommermonaten genutzt. Von dort ging es dann hoch, auch für die späteren Bundesliga-Spieler wie „Spatz“ Sperlich, Dieter Zorc und Co, zum Training auf den ehemaligen Rasenplatz am Wüstenknapp.

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