Stolpersteine sollen an Lüner Widerstandskämpfer erinnern

Der Künstler Gunter Demnig setzt hier den Stolperstein für Eduard Petrat in der Horstmarer Straße 28. Unter den Gästen war auch NRW-Minister Guntram Schneider (2.v.l).
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  • Der Künstler Gunter Demnig setzt hier den Stolperstein für Eduard Petrat in der Horstmarer Straße 28. Unter den Gästen war auch NRW-Minister Guntram Schneider (2.v.l).
  • Foto: Eberhard Kamm
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Drei weitere „Stolpersteine“ erinnern in Lünen an Menschen, die Opfer des Nationalsozialismus wurden, weil sie dem Regime Widerstand leisteten. Die Stolpersteine sind das Projekt des Künstlers Gunter Demnig.

Am Dienstag wurden vor den Häusern der Horstmarer Straße 28 und 30 und anschließend Im Wiesengrund 13 die markanten Betonsteine mit drei Tafeln aus Messing verlegt. Mit ihnen erinnert man an die vom Naziregime ermordeten SPD-Mitglieder des Lüner Rates Eduard Petrat, Auguste Schnakenbrock sowie Heinrich Bußmann.

SPD-Politiker Guntram Schneider, NRW-Minister für Arbeit, Integration und Soziales, hielt eine Gedenkrede. Musikalisch und textlich begleitet wurde die Aktion vom ehemaligen Leiter der Heinrich-Bußmann Schule, Jürgen Ortlepp.
Die Stolpersteine sind individuell beschriftet und werden meist vor den Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in den Gehweg eingelassen. Rund 45.000 Steine gibt es in Deutschland und weiteren 17 europäischen Ländern.
In Lünen gibt es bereits Stolpersteine des Künstlers Demnig an der Jägerstraße 45a und 48 und an der Cappenberger Straße 7 und 35c mit den Namen der von den Nazis in der Pogromnacht ermordeten jüdischen Lüner Bürger Siegmund Kniebel, Albert Bruch, Waldemar Elsoffer und Bernhard Samson.

Mehr zum Thema:
Am Osterdienstag gegen Rechts - Stolpersteine erinnern ab 22. April an Naziverbrechen

Autor:

Holger Schmälzger aus Dortmund-Süd

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