Nahverkehr
Ruhrbahn fährt weitere 22,5 Jahre Bus und Bahn in Mülheim

Am Ende wurde es doch das große Paket. Nachdem am Freitagnachmittag auf der Sondersitzung des Stadtrates lange über eine sogenannte Notvergabe im Mülheimer ÖPNV diskutiert wurde, bekam die Ruhrbahn letztlich mit knapper Mehrheit den Zuschlag, in Mülheim weiterhin den Nahverkehr zu betreiben - und war für die nächsten 22,5 Jahre.

Der bisherige Auftrag lief mit Ablauf dieses Kalenderjahres ab. "Es kann nicht sein, dass wir nicht wissen, wer ab dem 1. Januar Bus und Bahn fährt", sprach sich Dezernent Peter Vermeulen für eine langfristige Planungssicherheit aus. Vor allem FDP-Chef Peter Beitz warb aber dafür, lediglich eine Notvergabe für zwei Jahre durchzuführen. SPD-Mann (und Ruhrbahn-Aufsichtsrat) Daniel Mühlenfeld hätte dies für ein fatales Signal an alle Arbeitnehmer gehalten. Neben den Liberalen lehnten auch die CDU und der BAMH die Beschlussvorlage ab. Dies hatten im Vorfeld sämtliche Bürgervereine und Werbegemeinschaften aus Mülheim gefordert. 

Doch die Stimmen der restlichen Fraktionen reichten, um die Ruhrbahn für weitere 22,5 Jahre als Dienstleister in Sachen ÖPNV zu bestellen - vorausgesetzt ein Gericht kippt die direkte Vergabe ohne eine europaweite Ausschreibung nicht noch.

Autor:

Marcel Dronia aus Mülheim an der Ruhr

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