Der achtjährige Kaan hat Blutkrebs - Mitschüler bitten um Knochenmarkspende

Kaan will gerne Polizist werden.
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Der achtjährige Kaan aus Mülheim liebt das Leben und seine Freunde. Doch plötzlich ist alles anders: Im November 2014 klagt Kaan über Fieber und Bauchschmerzen. Zunächst scheint dies nicht besorgniserregend. Einen Monat später sucht er mit seiner Mutter den Kinderarzt auf, weil die Symptome trotz intensiver Behandlung nicht abklingen. Kaans Blutwerte sind so schlecht, dass er unverzüglich in die Klinik überwiesen wird. Kaan hat Blutkrebs. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann nur ein passender Spender sein Leben retten.

Seine Mutter ruft auf: „Kaan ist ein kleiner Kämpfer, aber er braucht die Hilfe der ganzen Bevölkerung. Denn nur wer sich registrieren lässt, kann als Spender gefunden werden. Deshalb bitte ich alle: Nehmt an dieser Aktion teil. Ein kleiner Moment Eurer Zeit könnte das Leben meines Sohnes retten.“

Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann helfen und sich am Sonntag, 18. Februar, in der Pestalozzi-Schule als potenzieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen. Auch Geldspenden werden dringend benötigt, da der gemeinnützigen Gesellschaft allein für die Registrierung eines jeden neuen Spenders hohe Kosten entstehen.

Dauertherapie seit 2016

Zwei Jahre muss sich Kaan seit der Diagnose 2014 einer Dauertherapie unterziehen, im Dezember 2016 werden die Medikamente abgesetzt.

Neun Monate später - Kaan hat sich gerade an ein wenig Normalität gewöhnt und ein neues Hobby, das BMX-Radfahren für sich entdeckt - bewahrheitet sich die Befürchtung der Ärzte: der Blutkrebs ist zurückgekehrt. Seitdem muss sich der Achtjährige einer noch stärkeren Chemotherapie unterziehen. Inzwischen ist es sehr wahrscheinlich, dass nur ein passender Stammzellspender Kaans Leben retten kann.

„Für uns ist diese Nachricht ein echter Schock“, so Kaans Mutter. „Wir fühlen uns so hilflos. Angst und Sorge sind unsere ständigen Begleiter. Die Krankheit hat uns als Familie vollkommen aus dem Leben gerissen. Seit Oktober darf er gar nicht mehr am Schulunterricht teilnehmen. Dafür ist sein Immunsystem zu geschwächt. Alles, was ihn auch nur ein wenig anstrengen könnte, ist verboten.“

Unter dem Motto ‚“Kaan will leben!“ appellieren Kaans Lehrer und Klassenkameraden gemeinsam mit seiner Familie an die Menschen in der Region, sich am Sonntag, 18. Februar, von 11 bis 16 Uhr Pestalozzi-Schule, Bülowstraße 31, in die DKMS aufnehmen zu lassen. Genauso wichtig ist auch die finanzielle Unterstützung der Aktion. Weitere Informationen unter mediacenter.dkms.de.

Autor:

Regina Tempel aus Mülheim an der Ruhr

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