Nachhaltige Möbel und Accessoires durch "Upcycling"
"Urban Mining" eröffnet Ladenlokal

Zur Eröffnung von „Urban Mining“ war ein Teil des Kreativ-Teams um Dominik Schreyer (2. v.l. hinten) gekommen.
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  • Zur Eröffnung von „Urban Mining“ war ein Teil des Kreativ-Teams um Dominik Schreyer (2. v.l. hinten) gekommen.
  • Foto: PR-Foto Köhring
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Völlig neu entwickelt wird das Quartier links der Schlossstraße. Mit dem Ladenlokal am Kohlenkamp 45 bietet die Diakonie seit dem 5. Dezember nachhaltig Möbel, Accessoires und Unikate an. Dominik Schreyer leitet das Projekt, das „Upcycling“ heißt: „Upcycling ist eine Fortentwicklung innerhalb der Diakonie.“ Wer sich erinnert: Vor Jahren hieß das, was heute „Upcycling“ meint, Diakonie Recycling-Hof.

Schon immer half die Diakonie bei Haushaltsauflösungen und nahm alles Verwertbare mit. Eine große Hilfe gerade für ältere Menschen. Dominik Schreyer: „Wir haben von jeher das Material und die Menschen, die wir so in Arbeit bringen.“ Jeder, der beim Upcycling-Projekt mitmacht, macht das, was er kann. Verarbeitet werden Gerüstholzbohlen, Palettenholz - aber auch Altmetall und Schrott.

Angefangen hat alles im Februar. Im sogenannten „Pop-Up-Shop“ konnten Newcomer für jeweils drei Monate ihre Geschäftsidee im Ladenlokal umsetzen und anbieten. City-Managerin (Wirtschaftsförderung) Gesa Delja erinnert sich an die Anfänge des Upcycling-Projekts: „Dominik Schreyer hat Möbel und Accessoires zur Verfügung gestellt. Das Interesse war groß, aber die Besucher des Ladens haben die Geschichte hinter den Möbeln nicht gewusst.“ So hat sie sie über 200 Mal erzählt. Dominik Schreyer wurde zum „Dauerprojekt-Partner“. Er konnte seine Sachen verkaufen.

Alles, was bei Urban Mining ausgestellt ist, ist handgefertigt und ein Unikat. Aus alten Rohstoffen sind neue Dinge entstanden. Hinter „Urban Mining“ steht ein Konzept, das hilft, Abfallstoffe als Rohstoffe zu begreifen. Gesa Delja: „Urban Mining bietet damit einen wertvollen Beitrag auch unter Umweltaspekten.“

Außerdem werden dadurch Menschen in Arbeit gebracht. Einige aus dem Kreativteam waren am Donnerstag zur Eröffnung gekommen, aber auch bekannte Größen aus Politik und Wirtschaft. Dominik Schreyer ist stolz auf seinen Laden im Quartier. Ein Quartier, was sich im Moment positiv entwickelt. Noch weitere Newcomer werden mit ihren Ideen folgen.

Urban Mining hat ab sofort zu den handelsüblichen Zeiten, Mo-Fr 10-18.30 Uhr und samstags von 9.30-14 Uhr, geöffnet. Allein die Innenausstattung des vorher eher tristen Ladenlokals am Kohlenkamp ist ein Besuch wert, da waren sich die Besucher zur Eröffnung einig.

Zur Eröffnung von „Urban Mining“ war ein Teil des Kreativ-Teams um Dominik Schreyer (2. v.l. hinten) gekommen.
Eine Produktlinie wird es nicht geben, alle Angebote bei „Urban Mining“ sind Unikate.
Autor:

Claudia Leyendecker aus Mülheim an der Ruhr

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