Kroatienreise

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Stari most (Alte Brücke in Mostar)
 
Katedrala Sveti Lovro ( St. Laurentius Kirche) in Trogir

Der Verein Kultur & Reisen fuhr am Fronleichnamstag für 10 Tage nach Kroatien. Von Mülheim / Düsseldorf fuhren wir nach einer Zwischenübernachtung im Salzburger Land, am nächsten Tag weiter in Richtung Tauern, Karawanken nach Slowenien.

Am Grenzort Bregana (Grenze Slowenien / Kroatien) verließen wir den EU-Raum. Weiter fuhren wir auf den vorzüglich gebauten neuen Autobahnen bis zu unserem Zielort Brela an der dalmatinischen Küste.

Historisches Städtchen Trogir

Der erste Ausflug am nächsten Tag brachte uns über die Küstenstraße (E 65) zum malerisch, historischen Städtchen Trogir. In dem mittelalterlichen, von Stadtmauern umgebenen Stadtkern im romanisch-gotischen Stil befindet sich ein Schloss und zehn Kirchen u. a. die Kathedrale Sveti Lovro (St. Laurentius), von ihrem Turm hat man eine herrliche Aussicht auf die Stadt und die imposante Festung Kamerlengo.

Diokletianspalast in Split

Unser nächstes Ziel war die zweitgrößte Stadt Kroatiens, Split. Auch Split (Spalatum) ist ursprünglich eine griechische Kolonie an der Adria. Keimzelle der heutigen Stadt Split ist der Diokletianspalast , im Jahre 300 von Kaiser Diokletian erbaut. Eine Stadtführung brachte uns die Geschichte des Palastes und der Altstadt näher. Vom Campannilie, der im 7. Jahrhundert erbauten Kathedrala Sveti Duje (St. Domnius), hat man einen unvergesslichen Ausblick über die Stadt, dem Hafen bis zum Marjanberg.

Nationalpark Krka

Am Tage vier stand zunächst die Natur im Programm, wir besuchten wir den Nationalpark Krka. Das 109 km² große Flussgebiet der Krka wurde im Jahre 1985 zum Nationalpark erklärt. Unsere Führung beschränkte sich auf den sog. Lehrpfad, der uns die Möglichkeit gab die ca. 2 Km in angemessener Zeit zu durchwandern. Vorbei am Skradinski buk, der als der schönste Travertin- Wasserfall Europas gilt, donnert die Krka in 17 Katarakten 46 Meter in die Tiefe.

Nur wenige Kilometer entfernt liegt Sibenik, eine alte Königstadt am Ufer der Krka auf einem Steilfelsen thronend. Hier hatten wir anschließend einen geführten Rundgang. Neben den Altstadtgassen wie der Zagrebacka ulica sind die Kathedrala Sveti Jakov (St. Jakobus) von 1432 und die Kirche Uspenie Bogomatere (Mariä Himmelfahrt) von 1390 besonders zu erwähnen.

Mostar ist Welterbe der UNESCO

Der nächste Tag „ohne Programm“ wurde reichlich ausgenutzt z.B. am hoteleigenen Strand mit Baden in der Adria. Die Stadt Mostar in Bosnien-Herzegowina war unser nächstes Ziel. Das Wahrzeichen Mostars ist die „Alte Brücke“ oder Stari most über den Fluss Neretva, die von 1556 bis 1566 von den Osmanen erbaut wurde. Die alte Brücke wurde im Bosnienkrieg am 9. November 1993 zerstört. Rekonstruktionsarbeiten begannen 1996 und wurden 2004 abgeschlossen. Seit dem 15.07.2005 ist die Brücke und die Altstadt in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen. Nach Besuch der Karadozbeg-Moschee und einem Türkenhaus am Ufer der Neretva hatten wir Gelegenheit für einen Bummel durch die Altstadt, ehe wir wieder Richtung Brela fuhren.

Führung durch Dubrovnik

Am 5. Juni stand ein weiterer Höhepunkt, Besuch der Stadt Dubrovnik, auf dem Programm. In einer 1 ½ stündigen Führung vom Pile Tor aus, wurden uns einige, z.B. den Onofrio-Brunnen, die Prachtstraße Stradun; die Kathedrala Sveti Vlaho (St. Blasius); die spanische Treppe; die Rolandstatue etc., der an Sehenswürdigkeiten reichen Stadt, gezeigt und erklärt. Der letzte Tag vor der Abreise brachte uns auf einer Schiffstour zur Ortschaft Povlja auf der Insel Brac. Die Rückreise erfolgte wie die Hinreise auf der gleichen Route. Den Organisatoren sei an dieser Stelle gedankt für die Reise, reich an Eindrücken und Überraschungen.
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Manfred Jozkowiak aus Mülheim an der Ruhr | 16.06.2013 | 12:20  
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