Beteiligungsprojekt zum Weltspieltag auf dem Blücherplatz

Schülerinnen mit den vorbereiteten Fragebögen und den selbst kreierten Buttons
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Oberhausen. Den Weltspieltag am vergangenen Montag, der in diesem Jahr unter dem Motto „Lasst uns draußen spielen“ stand, hat das städtische Kinderbüro zusammen mit Schülern der Arbeitsgemeinschaft Sozial-genial des Elsa-Brändström-Gymnasium zum Anlass genommen, ein zweitägiges Beteiligungsprojekt auf dem Kinderspielplatz Blücherplatz durchzuführen. Dabei ging es darum, von Kindern, Eltern und Anwohnern Wünsche und Ideen zur Umgestaltung des Spielplatzes zu bekommen.

Die Fragen an die Kinder hatten die Schüler vorbereitet, die bereits seit einigen Wochen in das Projekt eingebunden sind. Sie befragten die Kinder und Jugendlichen vor Ort und äußerten sich positiv über das Projekt. Es mache Spaß, lautete die einvernehmliche Meinung. Die Schüler hatten auch einen Button für das Projekt gestaltet, den sie alle angesteckt hatten.

So lief das Projekt – mit genannten Wünschen

An den beiden Tagen äußerten Klein und Groß eine Reihe von Wünschen wie eine mittelgroße Rutsche, einen Wasserspielplatz mit Wasserpumpe, eine Wippe, ein Baggergerät und ein neues Klettergerüst. Insgesamt nahmen 26 Kinder und 13 Erwachsene an der Befragung teil. Die Anzahl ist im Durchschnitt weniger als bei anderen Beteiligungsprojekten des Kinderbüros wie am Rechenacker oder im Uhlandpark. Ein Grund dafür dürfte die Unwetterwarnung gewesen sein. So wurde die Anwesenheit vor Ort am Dienstag bereits nach einer Stunde beendet, da es Gewitter gab.
Die Besucher nahmen das Angebot positiv an. So sagte die Mutter einer zweijährigen Tochter, die von der Grenzstraße aus anliegende Spielplätze mit ihrem Kind besucht, dem Wochenanzeiger, sie finde den Spielplatz top. Als neues Spielgerät fände sie eine Wippe super. Auch eine andere Mutter eines zweijährigen Sohnes, die am Saporoshje-Platz wohnt, mag den Spielplatz und hat sich gerne an dem Projekt beteiligt. Die anwesenden Kinder meinten, dass ihnen der Spielplatz gefalle und sie gerne bei der Befragung mitmachen.

Vorläufige Auswertung der Ideen

Wunschgemäße Veränderungen wird es nun nach Aussage des Kinderbüros im Kleinkindbereich geben, wo etwa die die kleine Rutsche gegen eine mittelgroße ausgetauscht, eine Wippe und möglicherweise ein Spielhaus mit Podest geplant wird. Auch in dem Bereich für Kinder mittleren Alters soll es Veränderungen geben. Außerdem soll eine Tischtennisplatte aufgebaut werden, wofür sich sieben Kinder und ein Erwachsener ausgesprochen hatten. Jugendliche wünschen sich einen sogenannten Chillbereich und möchten sich auch auf dem Spielplatz bewegen. Die Grünflächen sollen für freie Spiele und zur Entspannung erhalten bleiben und die Jugendbänke überdacht werden. Was konkret verändert wird, soll in den nächsten Monaten geklärt werden. Große Schaukeln und große Rutschen wird es jedoch auf dem Blücherplatz auch künftig nicht geben. Diese seien ja in der Nähe im Styrumer Park nutzbar, erklärte die Leiterin des Kinderbüros Elisabeth Koal.

So geht's weiter

Das Beteiligungsprojekt mit den Gymnasial-Schülern geht nun mit der Auswertung der Ergebnisse des Beteiligungsprojekts inklusive der Auswahl der Spielgeräte weiter. Diese soll dann auch voraussichtlich im Oktober im Jugendparlament präsentiert werden. Die Umgestaltung wird dann im nächsten Jahr erfolgen.

Autor:

Andrea Rupprath aus Oberhausen

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