Gefährliche Landstraße von Hemmerde nach Dreihausen
„Hier muss eine Geschwindigkeitsbegrenzung her!“

70 km/h erlaubt: Gefährliche Stelle für Radler als auch für Fußgänger. Die Straße ist eng und es gibt weder Radweg noch einen Bürgersteig. Fotos (7): Anja Jungvogel
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  • 70 km/h erlaubt: Gefährliche Stelle für Radler als auch für Fußgänger. Die Straße ist eng und es gibt weder Radweg noch einen Bürgersteig. Fotos (7): Anja Jungvogel
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Bereits der zweite schwere Verkehrsunfall in Unna-Dreihausen dieses Jahr, weil auf der schmalen Landstraße 70 km/h erlaubt sind. Diesmal wurde auf der Autobahnbrücke ein Spaziergänger angefahren und musste per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden (siehe Polizeibericht).
Von Unna in Richtung Werl führt von der B1 rechts die Landstraße nach Dreihausen hinauf. Mittlerweile viel befahren, von Autos als auch von Radfahrern, die der malerischen „Ruhr Tour“ folgen.
Klaus Tibbe, Ortsvorsteher von Hemmerde, freut sich einerseits über die touristische Aufwertung seines Gebietes, sieht allerdings auch eine Gefahr darin, dass auf der rund zwei Kilometer langen Strecke von Hemmerde nach Dreihausen zu viele Raser unterwegs sind.
Es gibt dort keinen Bürgersteig, keine Beleuchtung, außerdem ist die Straße kurvenreich, im Sommer hängen begrünte Äste über der Fahrbahn und wenn zwei Autos sich begegnen, wird es eng. Da passt dann kein Fußgänger und erst recht kein Fahrrad mehr dazwischen.
„Aus diesem Grund werde ich das Gespräch mit dem Ordnungsamt suchen, damit die Geschwindigkeit dort von 70 auf 50 km/h begrenzt wird“, erklärt der Ortsvorsteher.
„Außerdem wäre es sinnvoll, wenn der Kreis Unna in Dreihausen stichprobenartig Geschwindigkeitskontrollen veranlassen würde“, ergänzt Tibbe. Es müsste eine neue Beschilderung her, zudem wäre Personaleinsatz der Polizei gefordert.
All das sei natürlich mit Kosten verbunden, so Klaus Tibbe. Gerade in Zeiten von Corona sieht er Schwierigkeiten für die Stadtverwaltung, ein Budget zu schaffen.
„Aber hier ist es wirklich angebracht. Daher will ich meinen Antrag, wenn nötig, auch vor dem entsprechenden Ausschuss im Rat vorbringen“, erklärt er.
Neben den Ortskundigen seien gerade in letzter Zeit auch viele Auswärtige in Dreihausen anzutreffen. „Im Hemmerder Schelk kann man wunderbar spazieren gehen und dort Erholung finden“, weiß Klaus Tibbe aus eigener Erfahrung. „Nun kommt auch noch die Ruhrradtour dazu, wobei ich mich natürlich freue, dass Hemmerde zum Ausflugsziel geworden ist. Aber bitte ohne Gefahrenquelle durch zu schnelles Autofahren.“

Und noch ein Unfall in Dreihausen dieses Jahr

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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