Atomkraftwerk

Beiträge zum Thema Atomkraftwerk

Politik

Symbolpolitik par excellence im Hamminkelner Rathaus
Symbolpolitik par excellence

Seit Montag, dem 9. Dezember steht im Hamminkelner Rathaus ein blecherner einarmiger Symbolpolitiker. Durch Betätigen eines Hebels sollen Besucher dafür stimmen, den belgischen Atomreaktor Tihange abzuschalten – Symbolik statt wirklicher Politik. Die Anzahl der Hebelbetätigungen ist – anders als z.B. eine Unterschriftensammlung – ohne die geringste Aussagekraft. Erinnert werden soll daran, dass die Grünen Hamminkeln bereits im April 2016 den Antrag in den entsprechenden Ausschuss...

  • Hamminkeln
  • 13.12.19
Politik
Die Säule stand zuvor in Köln und ist seit 2017 im Einsatz, um in noch vielen weiteren Städten aufmerksam zu machen auf die Forderung, die auch von der Stadt Hamminkeln und ihrem Bürgermeister Bernd Romanski kommt: Tihange aus.

Auch Hamminkeln macht mit und sagt
Tihange aus

Ab Montag, 16. Dezember 2019, wird es für zwei Monate im Foyer des Hamminkelner Rathauses stehen: das interaktive Objekt „Tihange AUS-schalten“. Dabei handelt es sich um eine Säule mit einem Hebel, den Bürger symbolisch umlegen können, um der Forderung zur Abschaltung des belgischen Atomkraftwerks Tihange Ausdruck zu verleihen. Das belgische Atomkraftwerk Tihange ist durch seine Störfälle in den Medien bekannt geworden. Viele Europäische Staaten und Bürgerinnen und Bürger fordern einen...

  • Hamminkeln
  • 12.12.19
  •  1
Politik

Menschenkette gegen Atomkraftwerk Tihange

Am Sonntag dem 25. Juni 2017 findet die tri-nationale 90km lange Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht nach Aachen statt. Gefordert wird die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3. Der Generaldirektor der belgischen Atomaufsichtsbehörde, Jan Bens schreibt in den veröffentlichten Briefen von einer „alarmierenden Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze“, vor allem im AKW Tihange, womit nichts anderes als ein Super-GAU wie in Fukushima und Tschernobyl gemeint...

  • Wesel
  • 14.06.17
  •  1
Politik

Strahlende Zukunft: 138000 Jodtabletten für Herne

Die Strahlenschutzkommission empfiehlt, gestaffelt nach der Entfernung vom Störfall in einem Atomkraftwerk, Teilen der Bevölkerung die Einnahme von Jodtabletten. Für diesen Fall lagert die Stadt Herne 138000 Jodtabletten in der Zentralapotheke der St. Elisabeth-Gruppe. Sollte es zu einem Störfall im Atomkraftwerk Emsland kommen, liegt der Bereich Pantringshof im 100-Kilometer-Radius. Das heißt: Anwohner bis 45 Jahren und Schwangere sollten mit einer Jodtablette versorgt werden. Das...

  • Herne
  • 02.12.16
  •  2
Politik
2 Bilder

Atomkraftwerk Doel 1 in Belgien, Abschaltung durchzusetzen!

Kaum ein Tag seit Weihnachten ohne Hiobsbotschaften aus den belgischen Atomkraftwerken Doel und Tihange. Da ist es geradezu zynisch, wenn der Betreiber jedesmal beteuert, es bestehe keine Gefahr für Mensch und Umwelt. Wenn der gerade erst wieder hoch gefahrene Reaktor Doel 1 sich sofort wieder selbst abschaltet, ist das doch der Beleg dafür, dass die Anlage nicht funktionstüchtig ist. Welche Pannen müssen noch passieren, bis die belgische Regierung oder der Atomkonzern Electrabel...

  • Marl
  • 03.01.16
  •  2
Ratgeber

In die Falle getappt: Fahrlichtschaltung

Moderne Technik nimmt den Menschen vieles ab. Manchmal auch das Denken. Beispiel: Automatische Fahrlichtschaltung. Die sorgt dafür, dass die Auto-Scheinwerfer in Betrieb gehen, sobald es dunkel wird. Funktioniert auch bei kurzen Strecken am Tag durch einen Tunnel. Das führt allerdings auch zu gefährlichen Missverständnissen, wie täglich neu am Tunnel an der Hindenburgstraße beobachtet werden kann. Denn das kurze Aufleuchten der Scheinwerfer kann für den abbiegenden Gegenverkehr auch...

  • Essen-West
  • 20.10.15
  •  2
Ratgeber
2 Bilder

Verlassenes Kraftwerk in NRW.....?

Nach der Stilllegung und dem teilweisen Abriss des THTR Hamm (Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktor) scheinen die alten Kühltürme vor sich hin zu rotten. Wie Ihr wisst, bin ich ganz gerne in der Natur unterwegs und habe mich in der Wildnis der Schmehauser Mersch herumgetrieben. Unübersehbar ragen die Alten Kühltürme des ehemaligen Kraftwerkes gen Himmel und mich würde interessieren, ob es eine Möglichkeit gibt, diese Kühltürme, oder zu mindest den Großen der Drei, "legal" zu besichtigen..........

  • Hamminkeln
  • 04.09.15
  •  5
  •  5
Politik
Gerrit Schmitz vor einem leerstehenden Gebäude der Geisterstadt Prypjat bei Tschernobyl.
5 Bilder

Abenteuer Atomkraft: „Radioaktivität hat mich schon immer fasziniert“

Während andere Leute an Urlaub denken, möchte Gerrit Schmitz bald nach Fukushima reisen. Der 21jährige Düsseldorfer hat es sich zum Hobby gemacht, Atomkraft, radioaktive Strahlung sowie die entsprechenden Gefahren zu erforschen und mit seiner Kamera zu dokumentieren. Letztes Jahr flog er dafür mehrmals nach Tschernobyl und hat dort beeindruckende Bilder aufgenommen. Im Gespräch berichtet der junge Dokumentarfilmer von seinen bisherigen Erfahrungen und erklärt auch den Ursprung und den Antrieb...

  • Düsseldorf
  • 01.07.13
  •  2
Politik

„Atommüll-Transport per Lkw auf unseren Straßen: Unverantwortlich!“

Die Freischaffenden Atomkraftgegner Moers weisen darauf hin, dass in der letzten Woche ein Transport von hochradioaktiver atomarer Fracht gestartet wurde. „Bestätigt ist bislang, dass der Transport die Region Aachen passiert hat. Ob die strahlende Fracht von dort aus inzwischen weiter transportiert wurde, ist bislang nicht bekannt“, so Michael Zerkübel von den Freischaffenden Atomkraftgegnern. 200 Kilogramm Plutonium über die Achse Moers-Duisburg-Oberhausen Die wahrscheinlichste...

  • Moers
  • 07.06.13
Politik
Moritz Lohmann
2 Bilder

Griffige Themen - lokal und weltweit: Moritz Lohmann

Moritz Lohmann hatte gute Themen auf Lager: Atomkraftwerke, Werteverlust, Sprache im Wandel, Heimattourismus. Dann passierte ihm etwas, das so manchen User verschreckt: Er geriet in einer Kommentarfolge mit anderen Diskutanten aneinander. Lieber Moritz, sei gewiss: Solche Dinge hat die Community-Leitung im Griff und ist jederzeit in der Lage, ausufernde Diskussionen auszubremsen und in geordnete Bahnen zu lenken. Gibt's etwas Neues aus Deiner Themenschmiede?

  • Wesel
  • 05.06.13
Politik
Greenpeace Niederrhein veranschaulichte anhand der "Ertrinkenden Hände" im Yachthafen, wie schlimm die Klimaveränderung werden kann. Für die Um das zu verhindern, müssen wir Kohlekraftwerke durch hocheffiziente Gaskraftwerke mit KWK ersetzten und die Energiegewinnung durch Sonne und Wind vorantreiben.
3 Bilder

Energiewende auch in Marienthal!

Greenpeace Niederrhein möchte in Marienthal über die Wichtigkeit des Ausbaus der Erneuerbaren Energien informieren. Anlass ist der Protest einiger Bürger gegen die geplanten Windkraftanlagen vor Marienthal. Wir verbünden uns nicht mit den Investoren/Betreibern, sondern wir wollen generell die Akzeptanz für Windkraftanlagen erhöhen und die Wichtigkeit des Ausbaus der Erneuerbaren Energien verdeutlichen. Die Gefahr, die von Atomkraftwerken ausgeht und die drohenden Folgen des Klimawandels...

  • Wesel
  • 29.05.12
  •  6
Politik
Foto: Borssele 2008 Taco Witte from Holland; derivative work
Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.
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Borssele NL: Atomkraftwerksbetreiber veschiebt Antrag auf Genehmigung

Aus der niederländischen Presse ist zu entnehmen, dass der Atomkraftwerksbetreiber (Energiebetrieb Delta) den Antrag auf Genehmigung (2.Block) jetzt nicht stellt und den Antrag in den Juni verschieben will. Die Finanzierung ist nicht geklärt, weder die Beteiligung der französischen EDF noch der deutschen RWE. Auch der niederländische Staat denkt noch nicht daran sich an den Kosten zu beteiligen. Minister Maxime Verhagen: Hij zal er geen geld in steken. Presse NL: hier klicken und hier...

  • Bedburg-Hau
  • 11.01.12
  •  10
Ratgeber

Widerspruch gegen Atomkraftwerk Borssele einlegen

Wie bereits in der Ratssitzung am 14. Dezember 2011 und in der Stadtpressekonferenz am 15. Dezember 2011 angekündigt, hat die Stadt Kleve ihre grundsätzliche kritische und ablehnende Haltung zum Bau eines zweiten Atomkraftwerkes in Borssele zum Ausdruck gebracht. „Deutschland kehrt der Atomenergie den Rücken, doch auch die anderen Länder Europas, alle Länder unserer Erde müssen davon überzeugt werden, dass unsere Zukunft in den regenerativen Energien liegt, ansonsten kann kein nachhaltiger...

  • Kleve
  • 09.01.12
  •  2
Politik
www.bund.net

Pressemitteilung vom 20. September 2011: BUND-Vorsitzender Hubert Weiger ruft bei größter Anti-Akw-Demo in Japan zum globalen Atomausstieg auf

Tokio/Berlin: Sechs Monate nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, vor rund 100.000 Menschen auf der bisher größten Anti-Akw-Demonstration in Japan den weltweiten Atomausstieg gefordert. "Wir müssen und wir können vollständig aus dieser Risiko-Technologie aussteigen, bevor wir durch weitere Katastrophen dazu gezwungen werden. Der sofortige Ausstieg ist möglich, in Deutschland, in Japan und überall auf...

  • Arnsberg-Neheim
  • 11.10.11
  •  2
Politik
BUND

BUND-Bundesverband: Gesetze zur Energiewende und Atomausstieg

Vom Atomausstieg über den Ausbau erneuerbarer Energie und den beschleunigten Netzausbau bis zur energetischen Gebäudesanierung – die Bundesregierung hat ein riesiges Gesetzespaket verabschiedet, das viele Fragen zum Klimaschutz offen lässt oder diesem sogar entgegensteht. Der Bundesverband hat die wichtigsten Inhalte des Pakets dokumentiert und kritisch beleuchtet sowie BUND-Forderungen abgeleitet. Daraus wird deutlich, welche Herausforderungen unsere BUND-Klimaschutzarbeit bereithält und...

  • Arnsberg-Neheim
  • 20.07.11
  •  1
Politik

BUND-Newsletter 3/11

Zu viel Zeit lassen und zu wenig Zeit nehmen – das kennzeichnet die Energiepolitik der Regierung: Das letzte Atomkraftwerk soll erst 2022 abgeschaltet werden, obwohl hinreichend belegt ist, dass ein deutlich früherer Ausstieg möglich ist. Und in Windeseile soll ein Gesetz durchgepeitscht werden, das erst am 1.1.2012 in Kraft treten wird. Die im EEG formulierten Ziele sind nicht ambitioniert genug. Schneller, wenn möglich und langsamer, wenn nötig sollte die Forderung einer Opposition sein,...

  • Arnsberg-Neheim
  • 28.06.11
Politik

BUND-Stellungnahme zur Novelle des Atomgesetzes

Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND, in der Anhörung des Bundestags-Umweltausschusses zum neuen Atomgesetz (8.6.2011) Vorbemerkung: - Im August 2001 hat der BUND zum damaligen Atomgesetzentwurf geschrieben: Die Nutzung der Atomenergie ist aufgrund der erheblichen Risiken für Leben und Gesundheit und Eigentum, die bei Gewinnung, Herstellung und Transport von Kernbrennstoffen, bei deren Einsatz in Reaktoren zur Elektrizitätserzeugung, und bei Aufbereitung und Transport abgebrannter...

  • Arnsberg-Neheim
  • 19.06.11
Politik

BUND-Newsletter: Die Bundesregierung macht die Rolle rückwärts in der Energiepolitik

Acht Atomkraftwerke dürfen nie wieder ans Netz. Die erst im Herbst letzten Jahres beschlossenen Laufzeitverlängerungen werden wieder zurückgenommen. Das ist ein großer Erfolg für die Anti-Atom-Bewegung und damit des BUND, an dem viele BUND-Gruppen und Aktive einen riesigen Anteil haben. Vielen Dank an alle, die sich insbesondere in den letzten drei Jahren bei Großdemonstrationen, Umzingelungen, Mahnwachen, Aktionstagen und Blockadeaktionen engagiert haben. Für eine schwarz-gelbe Regierung...

  • Arnsberg-Neheim
  • 19.06.11
Politik
www.bund.net

BUND-Interview: Die Lichter gehen ohne Atomkraftwerke nicht aus

BUND-Vorsitzender Hubert Weiger im Interview (Tagesspiegel vom 22.5.2011) Hubert Weiger war der erste Zivildienstleistende im Umweltschutz. Heute ist er Chef des Umweltverbandes BUND. Mit dem Tagesspiegel spricht er über die Atom-Kehrtwende der CSU und Energieeffizienz als wahre Brückentechnologie. Das Ende der Atomenergie in Deutschland ist besiegelt. Wie fühlt es sich an, gewonnen zu haben? Einerseits freuen wir uns, dass die Politik endlich die atomkritischen Positionen aufnimmt,...

  • Arnsberg-Neheim
  • 06.06.11
Politik
www.bund.net/

BUND-Newsletter: Nicht mein Konsens, Frau Merkel!

Die Bundesregierung hat ihre Grundsatzentscheidung in der Atompolitik am Freitag auf Druck der Bundesländer noch einmal revidiert. Sie will die sieben ältesten Atomkraftwerke und das AKW Krümmel nicht wieder ans Netz gehen lassen. Zugleich haben Merkel und ihre Minister beschlossen, dass Atomkraftwerke noch bis zum Jahr 2022 die Sicherheit in Deutschland gefährden werden. Das ist – nach Fukushima – weniger als das, was rot-grün vor einem Jahrzehnt beschlossen hatte. Und das ist halbherziger...

  • Arnsberg-Neheim
  • 06.06.11
Politik

BUND-Newsletter: Über 160.000 Menschen sagen: „Atomkraft: Schluss!"

Mehr als 160.000 Menschen haben gestern in über 20 Städten in ganz Deutschland für einen schnellen Atomausstieg demonstriert. Wenige Stunden vor der Entscheidung der Bundesregierung haben wir damit ein eindruckvolles Signal an die Regierung gesendet: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig! Das Signal kam zur rechten Zeit: Heute Abend berät der Koalitionsausschuss im Kanzleramt über die Atompläne, am Montag früh wird der Bericht der Ethikkommission vorgestellt. Und was bisher von den...

  • Arnsberg-Neheim
  • 29.05.11
Politik

BUND-Newsletter: Nie wieder Tschernobyl, nie wieder Fukushima! Proteste am Ostermontag

Die Bundesregierung hat angekündigt, schnell ein neues Atomgesetz auf den Weg zu bringen. Bereits bis Mitte Juni soll mit diesem Gesetz geregelt werden, wie es mit der Atomenergie in Deutschland weiter geht. Doch von einem "Turbo-Ausstieg" kann nicht die Rede sein: Die Kanzlerin hat nur das Verfahren beschleunigt, aber nicht die Energiewende oder den Atomausstieg. Ein neues Atomgesetz mit lediglich verkürzten Restlaufzeiten ist entschieden zu wenig. Wir brauchen einen Sofortausstieg, keine...

  • Arnsberg-Neheim
  • 20.04.11
Politik
Diese Fahne wird die Radler nach Gronau begleiten (Vorbestellungen möglich)

Ostern mit dem Fahrradkorso zur Groß-Demonstration nach Gronau

Die Protestformen der Atomkraftgegner sind vielfältig und fantasievoll. Es bleibt nicht bei Mahnwachen und Protestmärschen in den Städten. Am Ostermontag, 25. April, finden an 12 Atomstandorten Großdemonstrationen statt. Atomkraftgegner aus NRW werden in Gronau demonstrieren. Um 14 Uhr beginnt dort die Kundgebung am Bahnhof. Anschließend folgt ein Demonstrationszug zur Urananreicherungsanlage (UAA), Deutschlands einziger Uranfabrik. Mehr als 10.000 Menschen werden in Gronau erwartet. Die Demo...

  • Kamen
  • 19.04.11
  • 1
  • 2
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