NS-Regime

Beiträge zum Thema NS-Regime

Politik
Bürgermeister Christoph Fleischhauer enthüllt das Wappen von Stazzema im Ratssaal.

Intensive Städtepartnerschaft mit Sant'Anna di Stazzema aus Italien
Neues Wappen im Ratssaal

Was versteckte sich hinter dem grünen Tuch an der Wand des Ratssaales? Dieses Geheimnis lüftete Bürgermeister Christoph Fleischhauer vor der Ratssitzung. Es ist das Wappen der italienischen Kommune Sant'Anna di Stazzema, mit der bereits seit dem letzten Jahr eine Städtepartnerschaft besteht. Das Wappen ist an dieser Stelle das siebte. Sechs weitere machen die Partnerschaften mit Städten in Frankreich, England, Israel, Nicaragua und Deutschland sichtbar. Der Austausch zwischen der italienischen...

  • Moers
  • 07.04.20
Politik
Außensicht der Villa ten Hompel, die seit 1999 Geschichtsort ist
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NS-Vergangenheit ehemaliger Leiter des Landeskriminalamtes NRW erforscht

Im Zusammenhang mit der Vorbereitung des 70. Gründungstages des LKA NRW im Oktober 2016 wurden erstmals Hinweise bekannt, dass möglicherweise einige der früheren Behördenleiter des LKA NRW in der Zeit von 1939 bis Mai 1945 in nationalsozialistische Unrechtshandlungen verstrickt gewesen sein könnten. Konkrete Kenntnisse dazu lagen nicht vor. Daraufhin wurde der Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster beauftragt, die polizeilichen Verwendungen von den ersten sechs Behördenleitern in der...

  • Marl
  • 16.12.19
Kultur
Titelbild: Die Ehrenmal-Anlage von der Sterkrader-Straße (Heute Konrad-Adenauer-Allee) aus gesehen. Das Foto ist aus dem „EVO-Glasnegative Buch“ des Stadtarchivs Oberhausen. Die Wartehaltestelle wurde extra für Anlage geschaffen, sie wurde fertiggestellt im Mai 1939. In der Vergrößerung sieht man auch, wie in den obigen Bildern, schon die Kandelaber, welche den Weg zum Ehrenmal schmückten. Sommer 1939
53 Bilder

Das Ehrenmal an der Lindner Straße in Oberhausen. Ein Mahnmal

Das Ehrenmal an der Lindner Straße in Oberhausen.Ein Mahnmal Das Ehrenmal aus der Zeit des Nationalsozialismus liegt auf der Emscherinsel nahe dem Station Niederrhein an der Lindner Straße 2 in Oberhausen. Im Jahre 2016 ist unter Denkmalschutz gestellt worden. In der Denkmalliste des Landes Nordrhein-Westfalen für die Stadt Oberhausen steht folgender Hinweis zu dem Denkmalnummer 162, Lindnerstr. 2: Sportnebengebäude, Sportflächen, ehem. Ehrenmal. Das ist die gesamte Beschreibung. Auch bei der...

  • Oberhausen
  • 07.11.19
  • 3
Vereine + Ehrenamt
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Westfälische NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte werden gefördert

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wird ab 2020 die westfälischen NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte mit 250.000 Euro pro Jahr unterstützen. Zusätzlich will der LWL in der Zeit von 2020 bis 2024 Bau- und Einrichtungsmaßnahmen in den Gedenkstätten mit jährlich 150.000 Euro fördern.  "Erinnerung braucht Orte. Die NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte sind mit 350.000 Besuchern pro Jahr die wichtigsten Stellen erinnerungskultureller Arbeit in der Region. Die finanzielle Situation der...

  • Marl
  • 21.07.19
Überregionales
Sally Perel kommt seit 1992 nach Oberhausen, um seine Geschichte zu erzählen. Er ist einer der letzten Zeitzeugen weltweit.
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Zeitzeuge berichtet
"Ich war Hitlerjunge Salomon"

"Nur aus der Geschichte kann man lernen, was Deutschland falsch gemacht hat." Mit diesen mahnenden Worten begann der Holocaust-Überlebende Salomon "Sally" Perel am heutigen Mittwoch seine Geschichte zu erzählen. Der 93-Jährige entkam dem Tod nur knapp - das Opfer ist riesig. Er trat als Jude der Hitlerjugend bei. Wir erzählen seine Geschichte. Es ist kurz vor 9 Uhr, als der Holocaust-Überlebende Sally Perel am heutigen Mittwochmorgen an der Lichtburg Oberhausen vorgefahren wird. Das Kino ist...

  • Oberhausen
  • 28.03.19
  • 4
  • 4
Überregionales
Die neue Gedenktafel zur Erinnerung an den Kaufmann Daniel ziert nun den Wohn- und Geschäftshaus-Neubau am Marktplatz in Stadtmitte. Unser Foto zeigt Bürgermeister Ulrich Roland (links) und Bauherr Heinrich Jockenhöfer bei der Einweihungszeromonie.

Zur Erinnerung an jüdische Kaufmannsfamilie Daniel: Gedenktafel ziert Neubau am Gladbecker Marktplatz

Gladbeck. Im Zuge des Projektes "Historische Orte in Gladbeck" weihte die Stadt Gladbeck an einem geschichtlich bedeutsamen Ort nun eine weitere Gedenktafel ein: Seit wenigen Tagen zier die Tafel am im Gedenken an den Kaufmann Salomon "Sally" Daniel und dessen Familie den Wohn- und Geschäftshaus-Neubau (vormals Peek & Cloppenburg" am Marktplatz in Stadtmitte. Daniel war in Gladbeck zu Hause, eröffnete ein über die Stadtgrenzen hinaus bekanntes und beliebtes Kaufhaus, beteilgte sich am...

  • Gladbeck
  • 18.03.18
Überregionales
Mit Reile Hildebrandt-Junge-Wentrup (links) gibt es in Gladbeck eine weitere Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Zu den ersten Gratulanten nach der Ehrung gehörte Bürgermeister Ulrich Roland (2. von links). Die Ehrungen nahm Landrat Cay Süberkrüb ((3. von rechts) vor. Ebenfalls das Bundesverdienstkreuz erhielten die Haltenerinnen Käthi Gerle (3. von links) und Annegret Laakmann (2. von rechts). Rechts im Bild Halterns Bürgermeister Bodo Klimpel.

Pfarrerin im Ruhestand aus Gladbeck mit ganz viel ehrenamtlichen Engagement Reile Hildebrandt-Junge-Wentrup mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Gladbeck/Kreis Recklinghausen. Im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus in Recklinghausen konnte Landrat Cay Süperkrüb gleich drei Bürgerinnen mit dem Bundesverdienstkreuz ehren. Neben Annegret Laakmann und Käthi Gerle wurde die hohe Auszeichnungen auch der Gladbeckerin Reile Hildebrandt-Junge-Wentrup zuteil. "Diese öffentliche Anerkennung gebührt nur Menschen, die sich durch außergewöhnliches Engagement auszeichnen. Denen der Dank der Bundesrepublik gebührt," führte SÜberkrüb in seiner...

  • Gladbeck
  • 22.02.18
Politik
7 Bilder

„Handlanger. Im staatlichen Auftrag.“ Veranstaltung im Marler Rathaus

Unter der Überschrift „Handlanger. Im staatlichen Auftrag.“ war die deutsche Polizei im NS-Regime, das zentrale Thema, als die Stadt Marl am Auschwitz-Gedenktag 2017 an die Opfer des Nationalsozialismus erinnerte. Neben der Gestapo waren im Nationalsozialismus auch andere Sparten der deutschen Polizei am Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung und an der Verfolgung von Menschen jüdischen Glaubens beteiligt. Polizei als Verfolgungsinstanz im Nationalsozialismus Im Mittelpunkt des Gastvortrags...

  • Marl
  • 31.01.17
Überregionales

Stolperstein für Euthanasie-Opfer Karin Alt gelegt

In Moers wurde der erster Stolperstein für ein Euthanasie-Opfer gelegt. Mit Rahmenprogramm wurde so Karin Alt gedacht. Ein Wiegenlied, komponiert von einer in Auschwitz ermordeten Mutter, „umrahmte“ die Verlegung des ersten Stolpersteins für ein Euthanasie-Opfer in Moers. Karin Alt wurde am 25. August 1944 in der sogenannten „Kinderfachabteilung“ im Alter von zwei Jahren in der Heilanstalt Kalmenhof (Idstein) ermordet. Aufgrund einer „Hirnschrumpfung“ – so der NS-Fachjargon - wurde sie von den...

  • Moers
  • 20.11.16
  • 1
Politik

Vergleich mit Volksgerichtshof: Stadt Gladbeck stellt Anzeige wegen Beleidigung!

Gladbeck. Noch weiter verhärten dürften sich Fronten zwischen der Stadt Gladbeck und den Gegnern der Pläne zum Ausbau der B 224 zur Autobahn A 52: Gegen einen Ausbaugegner hat die Stadt Gladbeck nun Anzeige wegen Beleidigung gestellt! Als oberster Dienstherr im Rathaus reagiert Ulrich Roland damit auf ein Schreiben des Mannes aus Gladbeck, der in dem Brief an Roland den Rat der Stadt Gladbeck mit dem Volksgerichtshof der Nationalsozialisten vergleicht. Der Volksgerichtshof war bekanntlich...

  • Gladbeck
  • 06.04.16
  • 23
Überregionales
Stolpersteine in der Unnaer Innenstadt erinnern an die Wohnorte jüdischer Mitbürger.

Messing-Gedenktafeln erinnern an jüdische Mitbürger in Unna

In den vergangenen Jahren sind in Unna zahlreiche „Stolpersteine“, kleine Gedenktafeln aus Messing ins Straßenpflaster, eingelassen worden. Mit ihnen wird an jüdische Mitbürger erinnert, die dort an ihren letzten selbst gewählten Wohnstätten lebten, bevor sie Opfer von Vertreibung und Vernichtung des NS-Regimes wurden. Hinter jedem der „Stolpersteine“ verbirgt sich ein Schicksal, zu dem ein Arbeitskreis der VHS im Stadtarchiv viele Informationen zusammengetragen hat. Auf einem...

  • Unna
  • 03.09.15
  • 1
Überregionales
Gunter Demnig bei der Verlegung des Stoplersteins am Standort Hinterm Engel in Goch im Dezember 2014 Foto: Steve

Wurde Stolperstein für NS-Opfer an falscher Stelle verlegt?

Das Gocher Wochenblatt hatte in seiner Ausgabe vom 10. Dezember 2014 über die Verlegung des Stolpersteins am Standort hinterm Engel (vor der Hausnummer 20) für den von den Nazionalsozialisten ermordeten Anton Kleintjes berichtet. Kürzlich meldete sich ein Leser, der in dem Mehrfamilienhaus, das an dortiger Stelle im Jahre 1945 zerstört wurde, im Jahre 1936 geboren worden war und bis 1945 mit seiner Familie gelebt hatte. Werner Terpoorten: „Der Eingang des Hauses, in dem Herr Anton Kleintjes...

  • Goch
  • 29.01.15
  • 3
Kultur
Am 11. Dezember verlegt der Künstler Gunter Demnig wieder Stolpersteine, die an Opfer des NS-Regimes erinnern, in Castrop-Rauxel. Foto: Archiv

Zum Beispiel Karl Kovarik: Stolpersteine in Castrop-Rauxel

Der Künstler Gunter Demnig kommt am Donnerstag (11. Dezember) nach Castrop-Rauxel, um an fünf verschiedenen Standorten im Stadtgebiet Stolpersteine zu verlegen, die an Opfer des NS-Regimes erinnern. Zum ersten Mal wird in Castrop-Rauxel ein Stein für ein nicht-jüdisches Opfer verlegt. Seine Abneigung gegen die Nationalsozialisten hatte mit seiner Herkunft zu tun. Karl Kovarik stammte aus dem Sudetenland. Der Eingliederung des Gebietes in das Deutsche Reich stand Kovarik, der 1925 von Datteln...

  • Castrop-Rauxel
  • 03.12.14
Kultur
Der Theateraufreger des Jahres: Elena Zhidkova als Venus und Daniel Frank als Tannhäuser vergnügen sich im KZ Venusberg.
2 Bilder

Obersturmbannführer Tannhäuser - Burkhard Kosminski löst einen Theaterskandal aus

Wehrmachtsuniformen, Hakenkreuzbinden und exekutierte Nacktstatisten – mehr braucht es nicht, um in Düsseldorf einen Theaterskandal zu provozieren. Burkhard Kosminskis „Tannhäuser“-Inszenierung an der Deutschen Oper am Rhein spaltet das Premierenpublikum. Die Regie verlegt die Handlung in die Nazi-Zeit und in die der frühen Bundesrepublik. Tannhäusers Leidenschaft für Venus wird zum gefährlichen Flirt mit dem NS-Regime, der Venusberg – dargestellt durch Nacktstatisten, die mutmaßlich vergast zu...

  • Düsseldorf
  • 06.05.13
  • 2
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