Besseres Gesamtbild dank Farbe: Die Förderung geht weiter

Heike Möller, Abteilungsleitung Generelle Planung und Stadterneuerung bei der Stadt Velbert, hofft, dass weitere Haus- und Grundstückseigentümer aus der Nordstadt auf das Fassadenprogramm aufmerksam werden und die Förderung in Anspruch nehmen. Die optische Verbesserung ist bei den Häusern, bei denen die Maßnahme bereits durchgeführt wurde, deutlich zu sehen.
  • Heike Möller, Abteilungsleitung Generelle Planung und Stadterneuerung bei der Stadt Velbert, hofft, dass weitere Haus- und Grundstückseigentümer aus der Nordstadt auf das Fassadenprogramm aufmerksam werden und die Förderung in Anspruch nehmen. Die optische Verbesserung ist bei den Häusern, bei denen die Maßnahme bereits durchgeführt wurde, deutlich zu sehen.
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Für die Sanierung ihrer Hausfassaden und die Neugestaltung der Außenanlagen Fördermittel in Anspruch nehmen können Hauseigentümer in der Nordstadt.

Denn im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“ stehen finanzielle Mittel bereit. „Bereits 27 Haus- und Grundstückseigentümer haben diese Förderung in Anspruch genommen“, informiert Heike Möller, Abteilungsleitung Generelle Planung und Stadterneuerung bei der Stadt Velbert. „Für fünf weitere Häuser wurden die Förderbescheide zudem bereits bewilligt.“ Das Ziel des Programms sei es, die Wohnsituation in der Velberter Nordstadt grundlegend zu verbessern.

„Gute Zusammenarbeit mit der Stadt Velbert“

„Dank der guten Unterstützung der Mitarbeiter des Stadtteilbüros und der Stadt Velbert war das Stellen des Förderantrags keine große Herausforderung“, so Birgitt Garweg. Sie und ihr Mann erhielten als Hauseigentümer in der Nordstadt bereits die Fördermittel für die Sanierung ihrer Hausfassaden. „Mein Mann und ich hatten sowieso geplant, diesbezüglich etwas zu unternehmen“, so Garweg. „Da uns schließlich diese Fördergelder zur Verfügung standen, haben wir schnell gehandelt.“ Viel Geld, rund 20.000 Euro, habe man investiert, um ein nachhaltig gutes Ergebnis zu erzielen. Es kam nicht nur frische Farbe an die Fassaden der beiden Häuser, sondern man habe zuvor auch Gazen (reißfestes Kunststoffnetz zum Schutz der Fassade) daruntergezogen, außerdem wurden neue Fenster eingebaut. „Für die Zuschüsse sind wir daher natürlich dankbar“, so Garweg. Gleiches gelte auch für ihre Nachbarn, die ebenfalls von dem Programm profitierten.
„Seit 2009 besteht die Möglichkeit, Förderanträge zu stellen“, sagt Katrin Neumann, die bei der Stadt Velbert für das Fassadenprogramm zuständig ist. Die Förderung wird dem Hauseigentümer in Form eines Zuschusses gewährt. Die auf 21 Euro pro Quadratmeter begrenzten Fördermittel können bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten ausgleichen.
„Und es stehen noch weitere finanzielle Mittel zur Verfügung“, so Heike Möller. So seien die Mittel aus der vergangenen Förderperiode nicht aufgebraucht und zusätzlich gebe es neue Fördergelder, so dass noch rund 160.000 Euro zur Verfügung stünden. „Die Erfahrungen zeigen, dass Hauseigentümer je nach Größe der Fassade rund 3.000 bis 4.000 Euro Förderung erhalten.“ Gefördert werden Renovierungen und Restaurierungen von Fassaden und Dächern, die Gestaltung von Innenhöfen, Abstandflächen und Vorgärten, die Begrünung von Dachflächen, Fassaden, Mauern und Garagen sowie vorbereitende Maßnahmen wie Entrümpelung, Abbruch von Mauern und störenden Gebäudeteilen.
Den Antrag auf Fördermittel stellen können Hauseigentümer aus der Nordstadt, deren Häuser älter als zehn Jahre sind und die noch nicht mit der Maßnahme begonnen haben. Die Gesamtkosten müssen zudem über 1.000 Euro liegen und dürfen nicht auf die Miete umgelegt werden. „Und die Farbe muss natürlich mit der Umgebung in Einklang stehen“, so Neumann.
Ist die Förderung bewilligt, bekommt der Eigentümer für den Zeitraum der Baumaßnahme ein Banner zur Verfügung gestellt, das am Baugerüst befestigt werden soll. „So möchten wir weitere Bürger aufmerksam machen und zur Sanierung motivieren“, sagt Möller. Für weitere Infos stehen Natalie Roemert-Strauß und Jens Franken vom Stadtteilmanagement Nordstadt, Schulstraße 22 in Velbert, Tel. 02051/25 97 94, zur Verfügung.

Auch am Moltkeplatz soll sich künftig etwas verändern. „Vor den Feiertagen wurde uns mitgeteilt, dass die Stadt Velbert für diese Maßnahme, die sich auf 327.000 Euro beläuft, insgesamt 261.600 Euro Fördermittel erhält“, freut sich Heike Möller. Das Projekt stünde bereits auf dem Wirtschaftsplan 2013 der Technischen Betriebe Velbert, es würde zudem noch ein Treffen geben, bei dem die Bürger ihre Ideen äußern können.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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