Was geht am Beisenkamp? Bürgerversammlung am Mittwoch

Das Altenheim am Beisenkamp ist bereits seit 2011 leergezogen. Pläne für die baldige Neunutzung des Areals werden am Mittwoch (23.) ab 17.30 Uhr in einer Bürgerversammlung im großen Sitzungssaal des Wattenscheider Rathauses vorgestellt
  • Das Altenheim am Beisenkamp ist bereits seit 2011 leergezogen. Pläne für die baldige Neunutzung des Areals werden am Mittwoch (23.) ab 17.30 Uhr in einer Bürgerversammlung im großen Sitzungssaal des Wattenscheider Rathauses vorgestellt
  • Foto: Stadtspiegel-Archiv
  • hochgeladen von Holger Crell

Wattenscheid - Endlich kommt Bewegung in das schon lange in der Diskussion befindliche Thema „Quartiersentwicklung Am Beisenkamp“. Die Senioren Bochum gGmbh und die VBW Wohnen stellen am Mittwoch (23.) ab 17.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Wattenscheider Rathauses ein gemeinsames Konzept mit einer Gesamtinvestition von etwa 16 Millionen Euro vor. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich willkommen.

„Was geht am Beisenkamp?“, diese Frage stellt sich bereits seit das in die Jahre gekommene Altenheim 2011 leer gezogen wurde. Der kostspielige Abriss der Immobilie hat sich auch deshalb so lange verzögert, weil das bisherige Altenheim sowie die 102 Wohnungen der VBW an der Park-/Steinhausstraße die gleiche Heizungsanlage nutzten. Auf der Suche nach einer Lösung aus dieser verzwickten Lage sind die beiden Betreiber nun auf das gemeinsame Projekt der Quartiersentwicklung gekommen. Der Bereich zwischen dem Beisenkamp, der Parkstraße und der Steinhausstraße soll bis etwa 2018 ein neues Aushängeschild für Günnigfeld und Wattenscheid werden. Zunächst muss also die VBW ein neues Heizungskonzept für die vorhandene Siedlung realisieren, dann kann etwa Anfang 2015 mit dem aufwändigen Abriss des Altenheimes begonnen werden. An diesem Standort plant die Gesellschaft Senioren Bochum ein neues Haus mit maximal 40 Plätzen für stationäre Altenpflege. Maximal 3,6 Millionen Euro darf diese Einrichtung kosten, die nach dem Hausgemeinschaftskonzept arbeiten soll. Vier Wohngruppen zu jeweils 10 Personen sollen um die zentralen Bereichen konzipiert werden, die den Pflegebdürftigen möglichst lange ein „normales“ Leben ermöglichen soll.

Ein Café als Mittelpunkt

Partner VBW will zunächst mit der Modernisierung ihres Wohnungsbestandes beginnen, um dann drei Gebäude mit 45 Wohneinheiten zu erstellen. Davon soll ein Teil mit öffentlichen Mitteln gefördert werden, 30 Miet- und 15 Eigentumswohnungen beinhalten die aktuellen Planungen. Vergleichbar zur Hiltroper Landwehr soll am Beisenkamp ein Nachbarschaftscafé den Mittelpunkt des neuen Quartiers bilden.

Infos aus erster Hand

Wann und wie die Bauanträge gestellt und realisiert werden können, dazu gibt es heute vor Ort bei der Bürgerversammlung im Rathaus Infos aus erster Hand.

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