16.20 Uhr - Hat der Beitreiber bei der AKW-Wartung gepfuscht?

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Im Katastrophengebiet um das Atomkraftwerk Fukushima in Japan bleibt es weiterhin kalt: Die Temperaturen liegen deutlich im einstelligen Bereich, nachts blieben sie sogar unter null, hieß es beim Deutschen Wetterdienst. Momentan wehe der Wind in Richtung der Hauptstadt Tokio, in den nächsten Tagen drehe er aber ab. Auch der möglicherweise saure Regen im Westen des Landes soll bald aufhören.

Indes verbreiten die internationalen Medien Meldungen, nach denen die Betreiberfirma bei der Wartung des Kraftwerkes in Fukushima gepfuscht haben soll.

Liebe LK-Besucher, der Liveticker in diesem Portal wird jetzt (Montag, 21. März, 16.20 Uhr) eingestellt. Bitte informieren Sie sich weiter über Ihre gewohnten Nachrichtenquellen.

Weitere LK-Berichte lesen Sie unten.

News-Ticker:

21.03.2011 16:11 Uhr
Japanische Polizei: Wahrscheinlich mehr als 18.000 Tote

Die japanische Polizei rechnet inzwischen mit mehr als 18.000 Toten durch die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe. Bislang wurden mehr als 8.800 Leichen geborgen und identifiziert. 12.654 Menschen gelten noch als vermisst, wie die Nationale Polizeibehörde mitteilte.

21.03.2011 16:07 Uhr
Tepco soll bei Wartung in Fukushima gepfuscht haben

Schon vor dem verheerenden Erdbeben soll die Betreiberfirma Tepco im Atomkraftwerk Fukushima 1 geschlampt haben. Die japanische Atomsicherheitsbehörde NISA warf Tepco einige Tage vor der Katastrophe Mängel bei der Inspektion vor. Das hatte die japanische Nachrichtenagentur Kyodo Ende Februar berichtet. Im Atomkraftwerk Fukushima Eins seien insgesamt 33 Geräte und Maschinen nicht ordnungsgemäß überprüft worden. Ähnliche Mängel habe es auch in zwei weiteren Anlagen gegeben.

21.03.2011 16:04 Uhr
Experten schätzen: Japan-Katastrophe kostet bis zu 300 Milliarden Dollar

Durch das Erdbeben in Japan, den anschließenden Tsunami und die Stilllegung von AKW ist der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt Experten zufolge ein Schaden in dreistelliger Milliardenhöhe entstanden. Die Kosten für die japanische Wirtschaft würden sich insgesamt voraussichtlich auf 200 bis 300 Milliarden Dollar belaufen, teilte die Risikobewertungsgesellschaft RMS. Nur ein kleiner Teil davon sei von Versicherern gedeckt.

+++13.15 Daimler baut wieder Lastwagen in Japan +++
Der weltgrößte Nutzfahrzeughersteller Daimler will trotz der Katastrophe in Japan in den nächsten Tagen wieder Lastwagen in dem Land bauen. "Wir gehen davon aus, dass wir am Mittwoch wieder produzieren", teilt das Unternehmen in Stuttgart mit. Die endgültige Entscheidung werde wegen der noch immer schwierigen Lage aber erst kurz vor dem Hochfahren der Produktion fallen. Das japanische Nutzfahrzeuggeschäft des Autobauers ruht seit einer Woche.

+++ 12.16 Weltbank: Schäden in Japan bis 166 Mrd Euro +++
Der Wiederaufbau in Japan dürfte die Preise für Öl, Gas und andere Rohstoffe in die Höhe treiben. Davor warnt die Weltbank bei der Vorlage einer neuen Konjunkturanalyse zur Ostasien- und Pazifik-Region in Singapur. Die Schadensschätzungen nach Erdbeben und Tsunami liegen laut Weltbank bei 122 bis 235 Mrd US-Dollar (bis zu 166 Mrd Euro). Es sei noch zu früh, die Folgen durch die schwer beschädigten Atomkraftwerke und mögliche radioaktive Verseuchung abzuschätzen.
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Das "Aktionsbündnis Katastrophenhilfe" aktuell einen Spendenaufruf herausgegeben (Infos unter Telefon 0137-363636).
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Hier der Link zu den Radioaktivitätsmessstationen des Bundesamtes für Strahlenschutz
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Berichte unserer Bürgerreporter und Redakteure:

Günter van Meegen, Kalkar
Silja Meyer-Suchsland, Wesel
Hans-Martin Scheibner, Xanten
Peter Benedickt, Fröndenberg-Ruhr
Ulli Vollmer, Menden
Ulrich Mandel, Kamen
Ingo-Olaf Schumacher, Hemer
E. Felix Werker, Arnsberg
Klaus Schürmanns, Kleve
Björn Braun, Iserlohn
Petra Möhler, Essen-Werden
Günter Hucks, Dinslaken
Britta Kruse, Schwelm
Thorsten Seiffert, Herten
Andreas Rohde, Wesel
Ulrich Rothtauscher, Gevelsberg
Susanne Schmengler, Neukirchen-Vluyn
Uwe Gutzeit, Hagen
Karl-Heinz Huber, Langenfeld
Elke Aaldering, Xanten
Ralf Weier, Kleve
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Weitere Berichterstattung im Lokalkompass:

Atomare Luftbelastung am Niederrhein
Schweigeminuten in Marl und Moers
Hagen: Atomausstieg aus Solidarität
Mahnwachen-Serie in Iserlohn
Der Xantener "Liveticker"
Ein Atomkraftwerk in Holland (aus 2010)

Bei dem Foto handelt es sich um eine Abfotografie aus der Sendung

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