Corona aber nicht nur...
Bochum: Eine kleine vergn├╝gliche Geschichte­čśĚ

Hallo,ich bin der Neue.
5Bilder

Keine Chance dem Alltagsgrau!
Manchmal ziehen dunkle Wolken auf,zur Zeit hei├čen sie Corona.­čśĚ
Aber auch in schwierigen Zeiten wie diesen - kann mit einer Extraportion
guter Laune Tr├╝bsal verschwinden.
Geschichten mit einer ordentlichen Portion Humor k├Ânnen...
Ein L├Ącheln in unser Gesicht zaubern.­čî×
Hier eine kleine Geschichte von einem Mund-Nasenschutz den ein
tapferes Schneiderlein n├Ąhte.­čśĚ
Ein Mund-Nasen-Schutz:
Der in einem Schaufenster Ausschau hielt -
wer f├╝r ihn als neuer Besitzer in Frage k├Ąme .

Hallo,ich bin der Neue.

Schon geht es los:
Dein Helferchen.
Darf ich mich kurz vorstellen?
Ich bin ein Mund-Nasenschutz im tiefen dunkelblau mit kleinen wundersch├Ânen
Sternchen.
Ich wurde zusammen mit vielen anderen hergestellt um dich zu sch├╝tzen.
Ich bin aus Baumwolle und deshalb langlebig. 
Man nennt mich auch schon einmal Atemschutzmaske - dabei bin ich viel mehr.
So eine Art Bodyguard f├╝r deine Gesundheit und ohne mich d├╝rftest du nur
noch eins ...
an die frische Luft.
Ich bin dein kleiner Alltagshelfer - und das bin ich gerne.
Deine sch├Ânen ,unbeschwerten Momente,in denen du innehalten und dich┬á
zurücklehnen kannst,sind so kostbar geworden. 
Dabei helfe ich dir.

Die Autorin:
Eine spannende und unterhaltsame Erz├Ąhlung hilft mir,stets abzuschalten.
Vieleicht gelingt dir auch hier beim Lesen die Sorgen des Alltags etwas
beiseite zu schieben.

Aber nun zu der eigentlichen Geschichte:

R├╝ckblick:┬á­čśĚ
Ich liege mit vielen anderen Mund - Nasensch├╝tzern in den Auslagen einer
kleinen Schneiderei.
Ich genie├če meine┬á Umgebung ungemein.

Ganz entspannt sonne ich mich in einem dekorativen Schaufenster,plaudere
mit anderen - dass macht Spa├č.┬á
Obwohl wir hier alle recht unterschiedlich erscheinen sind wir so etwas wie
eine gro├če Familie.

Von mir aus k├Ânnte es ewig so weitergehen.
Nicht Corona, nein.

Ich betrachte gerne die vorbei eilenden Kunden.
Nebenbei nehme ich gerne Kontakt mit meiner atemberaubenden Nachbarin
auf .

Sie ist ganz in Schwarz und ein attraktiver Kussmund ziert ihren Stoff.ÔÖą´ŞĆ
Aber gerade mitten im Flirt bemerke ich das eine Hand nach ihr greift
und schon ist sie verkauft.

,,Hey,guten Tag",zwitschert es kurz danach neben mir.
Die flinken H├Ąnde des Schneiders hatten schon ein neues
Modell geschaffen.
Nicht mein Typ, grell gelb,dass ist mir nun doch zu billig.

Gelangweilt schaue ich aus den Auslagen und pl├Âtzlich wird es
megaspannend.

Da steht eine ├Ąltere Dame und zeigt aufgeregt mit den Finger auf mich.
Eigentlich finde ich das sehr unanst├Ąndig - aber pl├Âtzlich verstehe ich ....
Sie tr├Ągt eine Bluse die mir zum verwechseln ├Ąhnlich sieht.

Wir zwei sind unschlagbar.

Das ist sie,meine Wunschkundin:
Ich schmei├če mich schnell noch ins rechte Licht.

,,Hey,sie",rufe ich zu ihr hinüber und versuche,  noch mehr auf mich
aufmerksam zu machen.
Aber....
Ich nehme traurig zur Kenntnis das sie die kleine "Rote" hinter mir bevorzugt.
Ausgrechnet auf die ich seit langem ein Auge geworfen habe.

Einen Herzschlag lang bin ich unendlich depressiv.

Nimm 2:
Doch pl├Âtzlich finde ich mich auch an der Kasse wieder und werde von
meiner neuen Besitzerin eine Sch├Ânheit genannt.
Das einen Kerl wie mir.

Nun aber:
Die Rote und ich werden in ein kleines T├╝tchen verstaut und befinden uns
schon auf den Weg in unser neues Zuhause.
Dort angekommen werden wir gewaschen und desinfiziert.

Hatschi...

Die ist aber pingelig denke ich gerade so. 
Kaum getrocknet - erlebe ich mein erstes Abenteuer mit ihr - wir gehen
aus.
Nicht ohne ihrem Gatten vorgestellt zu werden versteht sich.
Nat├╝rlich tr├Ągt sie das Bl├╝schen in dem ich sie kennengelernt habe.
Wir zwei sehen einfach unschlagbar zusammen aus.
Ärgerlich das ich immer zwischendurch abgelegt werde und ich frage mich,
warum das Bl├╝schen immer da bleibt, wo es ist ?
Muss ich doch einfach bei Gelegenheit einmal fragen.
Egal,wenn ich heimkomme, wartet die Rote auf mich .
Wir sind ein Paar jetzt wo wir zusammen wohnen.

Morgen geht sie aus,ich sah am Morgen das ein B├╝geleisen sanft ├╝ber die
Konturen einer roten Bluse gingen.
Daneben lag meine "Rote" das sah schon hei├č aus.

Nun mal unter uns:
Dass es uns Atemschutzmasken gibt haben wir ja nicht nur Corona zu verdanken,
sondern auch einem Schneider, der gerade eine Flaute hatte und uns zum Leben
erweckte.
Nur mit dem Gummiband liege ich im Klinch.
St├Ąndig rei├čt dieser Typ an mir herum.
,,Tut mir leid ,Kumpel" ,rufe ich ihm kurz zu,war nur ein kleiner
Hinweis.
Aber ansonsten f├╝hle ich mich wohl...
Ich mag auch die Zahncreme und das Mundwasser meiner neuen
Besitzerin. 

Was w├Ąre noch zu sagen?

Ihr werdet eine Weile mit uns Leben m├╝ssen in der Corona-Krise .

Wir werden unser Bestes geben und um eure Gesundheit besorgt
sein.

Aber ohne euch geht das nicht.

Macht mit:
Gemeinsam gegen Corona .

Haltet Abstand.

Und mich nicht vergessen:
Liebe Gr├╝├če euer:┬áMund-Nasen-Schutz.­čśĚ­čĹŹ
Euer Personensch├╝tzer.

Autor:

Gudrun Wirbitzky aus Bochum

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