Derby für Köln - Abstiegskampf für sechs Teams

Während Köln in Leverkusen bestehen muss, tritt der BVB in Augsburg an.
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  • Foto: Stephan Schütze
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Wie gewohnt werden die letzten beiden Spieltage einer Saison jeweils komplett am Samstagnachmittag ausgetragen. In Augsburg kämpft der FCA ausgerechnet gegen den BVB um den Klassenerhalt, der nach der Unruhe um Trainer und Geschäftsführer Platz drei verteidigen will. Ähnliches auf Schalke: Der S04 schielt noch auf Platz sieben und empfängt den HSV, der auf dem Relegationsplatz steht.

Als ob das Rhein-Derby nicht schon genügend Zündstoff bietet, bekommt die Partie Leverkusen gegen Köln noch mehr Brisanz: Die Bayer-Elf kämpft noch um den Klassenerhalt und ist nur drei Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Zeitgleich können die Kölner erstmals seit 25 Jahren wieder in den Europapokal ziehen, brauchen dafür aber wohl mindestens vier Punkte aus den vergangenen beiden Spielen. Fest steht jetzt schon, dass der Klub aus der Dom-Stadt erstmals seit 21 Jahren in der Tabelle vor dem großen Rivalen steht. Das Hinspiel endete 1:1 und in den vergangenen vier Duellen konnte das Heim-Team nie gewinnen.

BVB der Anstgegner vom FC Augsburg

Ein Punkt weniger als Leverkusen hat der FC Augsburg, der morgen Borussia Dortmund empfängt. Der FCA konnte nur eines von elf Duellen gegen den BVB gewinnen. Im Hinspiel erkämpften sich die abstiegsbedrohten „Fuggerstädter“ aber ein 1:1 erkämpfen. Ein Punkt könnte sich nun am Saisonende auch noch als Gold wert herausstellen. Allerdings ist Augsburg das drittschwächste Heimteam der Liga und erzielte bislang nur 21 Tore in 16 Spielen. Dennoch könnten sich die Chancen dadurch erhöht haben, dass beim Gegner seit Tagen Unruhe herrscht.

Lucien Favre wird schon als Tuchel-Nachfolger gehandelt

Die Differenzen zwischen Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Trainer Thomas Tuchel sind mittlerweile öffentlich hinlänglich bekannt. Eine Trennung im Sommer erscheint wahrscheinlich. Sogar über eine Nachfolger von Tuchel wird bereits spekuliert. Lucien Favre, der in der Bundesliga unter anderem Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach trainierte, steht momentan bei OGC Nizza unter Vertrag, hat aber schon vor Jahren verlauten lassen, ein Champions League-Team übernehmen zu wollen. Darüber hinaus soll Favre schon ein Kandidat beim BVB gewesen sein, als schlußendlich Tuchel übernahm.

Beim S04 werden die Diskussionen um Trainer Markus Weinzierl auch immer lauter. Nicht nur wegen des wahrscheinliche Verpassen des Saisonziels „internationales Geschäft“. Sondern auch oder vor allem wegen der Art und Weise, wie die Schalker durch die Saison dümpeln und Auftritte wie vor einer Woche in Freiburg hinlegen. Am Samstag empfangen die Königsblauen im letzten Heimspiel der Saison die abstiegsbedrohten Hamburger, die den Relegationsplatz belegen, vier Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz haben und sich zuletzt schwach präsentierten.

S04 verabschiedet vor dem Spiel sechs Spieler

Die Schalker verabschieden vor dem Anpfiff sechs Spieler. Darunter unter anderem Holger Badstuber und Klaas-Jan Huntelaar. Ob Sead Kolasinac und Max Meyer spielen können, ist noch fraglich. Beide konnten die gesamte Woche über nicht voll mit trainieren können. Die Hanseaten haben aber auch Personalprobleme und müssen wahrscheinlich unter anderem ihre Defensive umbauen.

Ingolstadt muss in Freiburg gewinnen

Neben Leverkusen, Augsburg und Hamburg stecken auch noch auch Wolfsburg (empfängt Mönchengladbach), Mainz (empfängt Frankfurt, das mit den Gedanken schon beim DFB-Pokal-Finale ist) und Ingolstadt, das als Tabellenvorletzter in Freiburg antritt und gewinnen muss. Ansonsten droht der Abstieg.

Autor:

Redaktion Steilpass aus Essen-Süd

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