Bauausschuss beschließt Planoffenlegung
Nächster Schritt für Emscher-Wohnprojekt

Das Bauprojekt "Wohnen an der Emscher" und die Nähe zu den dortigen Hochspannungsleitungen beschäftigen weiterhin die Politik.
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  • hochgeladen von Vera Demuth

Das Wohnbauprojekt "Wohnen an der Emscher" nördlich der Heerstraße bleibt bei einigen Anwohnern ebenso wie einigen Parteien umstritten. Linke und Grüne stimmten im Bauausschuss am Donnerstag (22. November) gegen den Beschluss zur öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans.

Wie schon zuvor führten die ablehnenden Anwohner und Ausschussmitglieder ökologische Bedenken gegen das Projekt ins Feld, zum Beispiel den geringen Abstand der geplanten Wohnbebauung zur Hochspannungsleitung. Der Ausschussvorsitzende Dr. Oliver Lind (CDU) verwies darauf, dass Anwohner nach der Offenlegung die Gelegenheit hätten, ihre Gegenargumente schriftlich mitzuteilen. Viel Hoffnung machte er ihnen jedoch nicht.
Zum von Anwohnern und Grünen angemahnten Blockheizkraftwerk für die geplante Wohnsiedlung erläuterte Lind, dass man dies gegen den Willen des Investors nur schwer verwirklichen könne.

Tankstellen-Areal in Rauxel

Anders sieht es dagegen beim ehemaligen Tankstellen-Grundstück an der Ecke Bahnhofstraße/Schulstraße in Rauxel aus. Das Grundstück liegt in einem Bereich, für den die Verwaltung einen Bebauungsplan aufstellen will, der Investoren entlang der Bahnhofstraße eine Geschosshöhe von mindestens drei und höchstens fünf Geschossen vorschreibt. Dieses Vorhaben deckt sich mit einem gemeinsamen Antrag von SPD und CDU und wurde von allen Ratsparteien einstimmig beschlossen.
Mit dem künftigen Bebauungsplan würde es einem Investor unmöglich gemacht, auf dem Tankstellen-Gelände nur einen eingeschossigen Supermarkt zu bauen. Dies war bekanntlich bislang die Intention des Grundstücksbesitzers aus Passau.
Udo Weber (Grüne) regte an, im Bebauungsplan den Bau einer Tiefgarage vorzuschreiben. Zuvor hatte Oliver Lind bereits erklärt, dass aufgrund der Fußläufigkeit vom Bahnhof und der Bushaltestelle, die auf der Höhe des Grundstücks liegt, auf Parkplätze verzichtet werden könne.

Autor:

Vera Demuth aus Bochum

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