„Tolles Ergebnis bei der U3-Betreuung“

Einige Kinder des Familienzentrums Mikado sangen zum Abschied der Ersten Beigeordneten Petra Glöß (r.) das Steiger-Lied. Foto: Vera Demuth
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„Mein liebstes Kind ist die Umsetzung des Rechtsanspruchs für die U3-Betreuung“, wirft die Erste Beigeordnete Petra Glöß einen Blick auf ihre Tätigkeit bei der Stadtverwaltung zurück. Nach knapp 15 Jahren im Dienst der Stadt tritt sie Mitte dieses Monats die passive Phase ihrer Altersteilzeit an.

Als Mutter zweier Töchter und ehemalige Gleichstellungsbeauftrage der Stadt Wuppertal habe sie das Thema Kinderbetreuung sowohl privat als auch beruflich lange begleitet. „In Castrop-Rauxel können wir jetzt 85 Prozent aller Zweijährigen einen Platz anbieten. Das ist ein tolles Ergebnis“, zieht sie Bilanz.
Ein weiteres Thema, das ihre Dienstzeit in Castrop-Rauxel prägte, sei „die Umsetzung des SGB II vom Sozialamt zum Jobcenter“ gewesen. Dies sei mit sehr viel Neuorganisation verbunden gewesen, aber gut gelungen. „Wir haben einen guten Service für Arbeitslose aufgebaut und zum Beispiel die Stelle der Lotsin im Haus der sozialen Leistungen eingerichtet.“
Schule und Inklusion dagegen seien offene Themen, die viel Zeit, Geduld und Kooperation benötigen würden. „Das tut mir ein bisschen leid, dass ich die Entwicklung nicht mehr begleiten kann. Das müssen jetzt andere machen“, sagt Petra Glöß.
Zu ihrer feierlichen Verabschiedung am Freitag (4. April) im DIEZE waren zahlreiche Vertreter aus Stadtverwaltung (vor allem dem Jugend- und Schulbereich), Politik und dem Kreis Recklinghausen gekommen. In seiner Rede hob Bürgermeister Johannes Beisenherz vor allem Glöß‘ Tätigkeit im Schulbereich hervor (unter anderem die Einführung der Sekundarschule). „In der Zielsetzung haben wir alles richtig gemacht, und ich sage bewusst ,wir‘“, so Beisenherz. Zudem erinnerte er daran, dass es auch bei der Einführung der Offenen Ganztagsschule heftige Debatten gegeben habe, doch heute wolle sie keiner mehr missen. „Das ist Petra Glöß‘ Verdienst.“
Da ihre Position nicht neu besetzt, sondern ihre Aufgaben künftig vom Bürgermeister sowie den beiden Beigeordneten Michael Eckhardt und Heiko Dobrindt übernommen werden, konnte Petra Glöß den Staffelstab nicht weiterreichen. Aber den Stift, der sie über Jahre bei ihrer Arbeit begleitet hat, gab sie an Regina Kleff weiter, die neue Leiterin des zusammengelegten Bereichs Jugend und Schule.

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