"Wir brauchen das Freibad Hiesfeld"
Weitere Vorwürfe des Freibadvereins gegen die Stadtwerke - Petition gestartet - Crowdfunding geplant

So könnte das Hiesfelder Freibad wiederbelebt werden. Bei der letzten Mitgliederversammlung war Architekt Wolfgang Hein zu Gast und stellt eine Möglichkeit für das Freibad vor. Bein einem Heben oder Senken des Beckens kann bei diesem Modell die Schwallwasserinne mittels Stellschrauben justiert werden.
  • So könnte das Hiesfelder Freibad wiederbelebt werden. Bei der letzten Mitgliederversammlung war Architekt Wolfgang Hein zu Gast und stellt eine Möglichkeit für das Freibad vor. Bein einem Heben oder Senken des Beckens kann bei diesem Modell die Schwallwasserinne mittels Stellschrauben justiert werden.
  • Foto: Grafik: privat
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von Jana Perdighe

Lange, sehr lange ist das Hiesfelder Freibad bereits Thema in der Stadt. Jetzt werden seitens des Freibadvereins neue Mängel in der Handhabung mit dem leerstehenden Becken laut.

"Wir brauchen das Freibad Hiesfeld", sagt Lilo Wallerich vom Freibadverein. "Es ist ein Bad für Dinslaken", meint Thomas Giezek, Vorsitzender des Vereins.

Zwei der drei Punkte des letzten Ratsbeschlusses - Voraussetzungen, um eine Sanierung überhaupt vorantreiben zu können - habe man erfüllt. Der dritte, die Bürgschaft in Höhe der Baukosten nämlich, wird nach wie vor vom Anwalt des Vereins auf Rechtswidrigkeit geprüft. Eine weitere Klage liegt derzeit beim Verwaltungsgericht: der geplatzte Bürgerentscheid-Kompromiss von "Pro Hiesfeld". "Wir fühlen uns verarscht", so Giezek.

Am kommenden Dienstag ist der 2. Juli. Der Stadtrat tagt um 19 Uhr im Ratssaal und hat das Bäderkonzept wieder auf dem Tisch. Der Entwurf von Architekt Wolfgang Hein, der vom Verein beauftragt wurde und der die Instandsetzung des Bades vorsieht, soll im vorher stattfindenden Sportausschuss präsentiert werden.

Das sagen die Fraktionen:

Die Linke hat mit einem Schreiben vom 17. Juni gebeten, Wolfgang Hein, Dipl.-Ing. Architekt BDA/SRL, zur kommenden Ratssitzung am 2. Juli einzuladen und seine Präsentation, die er schon bei der Mitgliederversammlung des Freibadvereins gezeigt hat, vorzustellen.

Der Fraktionsvorsitzende Heinz Brücker der Unabhängige Bürgervertretung (UBV) hat im Hauptausschuss darum gebeten, die Entscheidung zum Freibad Hiesfeld in die nächste Beratungsfolge zu schieben. Mit 6:6 Stimmen ist der Antrag abgelehnt.

Mirko Perkovic von der liberalen Mitte (Limit) stellte den Antrag, ein kommunales Crowdfunding zu prüfen. Dazu würde zwischen Freibadverein und Grundstückseigner eine Pachtvertrag abgeschlossen. Außerdem soll der Freibadverein das Bauvorhaben innerhalb der nächsten zwei Jahre realisieren, die dafür benötigten Mittel würden durch ein Crowdfunding zusammenkommen.

Seit 19. Juni läuft zudem eine Unterschriften-Sammlung vor Ort sowie online. "Wir fordern die Instandsetzung des Freibades Dinslaken-Hiesfeld" lautet die Petition. In den kommenden Wochen werden weiter Unterschriften gesammelt.

Um ihrer Forderung nach dem Erhalt des Bades Nachdruck zu verleihen, ist im Vorfeld der Ratssitzung eine "Badehosen-Aktion" vor dem Rathaus geplant.

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