Größtes Infrastrukturprojekt des Ruhrgebiets
6. Juli: Tag der offenen Tür in der Dinslakener Kläranlage

Der Emscher-Umbau ist das größte Infrastrukturprojekt des Ruhrgebiets. Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Jahrhundertvorhabens bietet die Emschergenossenschaft am Samstag, 6. Juli.
  • Der Emscher-Umbau ist das größte Infrastrukturprojekt des Ruhrgebiets. Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Jahrhundertvorhabens bietet die Emschergenossenschaft am Samstag, 6. Juli.
  • Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV
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Der Emscher-Umbau ist das größte Infrastrukturprojekt des Ruhrgebiets. Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Jahrhundertvorhabens bietet die Emschergenossenschaft am Samstag, 6. Juli.

Von 11 bis 16 Uhr öffnen die Flussmanager die Tore ihres größten Klärwerks Emscher-Mündung (KLEM) an der Turmstraße 44 in Dinslaken. Einen besonderen Programmpunkt bilden Busrundfahrten über die gerade für 145 Millionen Euro umgebaute „neue“ Kläranlage – inklusive Erläuterungen der einzelnen Schritte der Abwasserreinigung durch die Emschergenossenschaft. Der Eintritt ist frei.

Große und kleine Besucher finden am 6. Juli ein buntes Programm auf der KLEM vor: Bungee-Trampolin, Wasserbaustelle, Live-Musik und vieles mehr. Verschiedene Imbiss- und Getränke-Stationen sorgen, bei hoffentlich bestem Sommerwetter, für ein gelungenes Fest.

Dort werden Abwässer des gesamten mittleren Ruhrgebietes gereinigt

Die Kläranlage Emscher-Mündung ist eine Fluss-Kläranlage, durch die aktuell noch die gesamte Emscher fließt. In dem Werk werden die Abwässer des gesamten mittleren Ruhrgebietes, der Emscher-Region, gereinigt – bevor sie sauber bei Dinslaken in den Rhein eingeleitet und auf die Reise Richtung Nordsee geschickt werden.

Von 2014 bis 2019 wurde das Klärwerk bei laufendem Betrieb umgebaut. Mit der Maßnahme passte die Emschergenossenschaft ihre Anlage bereits an das künftig neue Emscher-System an. Erhält das Klärwerk aktuell über den Emscher-Fluss eine hohe Wassermenge mit relativ niedriger Konzentration an Abwasser, verringert sich nach der Inbetriebnahme des neuen unterirdischen Abwasserkanals Emscher zwar die Wassermenge – allerdings fällt die Abwasserkonzentration höher aus. Der in Zukunft saubere Fluss fließt dann dagegen nur noch an der Anlage vorbei.

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