1681 Hinweise ans Jugendamt: Mehr Kindswohlgefährdung fiel in Dortmund auf
358 Kinder waren akut gefährdet

Nicht allen  Kindern  geht es in ihren Familien gut.  Die Zahl der Fälle, in denen das Jugendamt Hinweise bekommt  und prüft, sind gestiegen.
  • Nicht allen Kindern geht es in ihren Familien gut. Die Zahl der Fälle, in denen das Jugendamt Hinweise bekommt und prüft, sind gestiegen.
  • Foto: MEV
  • hochgeladen von Antje Geiß

Im Jahr 2019 hat das Jugendamt in Dortmund im Rahmen seine Schutzauftrags in 1.681 Fällen eine Einschätzung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorgenommen. Das waren 183 Fälle mehr als 2018.

Laut Statistischem Landesamt wurde in 358 Fällen eine akute Gefährdung des Kindeswohls festgestellt. Im Jahr zuvor waren dies nur 240, vor sechs Jahren 101. In 84 Fällen bestand außerdem eine latente Gefährdung, das heißt die Frage, ob gegenwärtig eine Gefahr besteht, konnte nicht eindeutig beantwortet, eine Kindeswohlgefährdung jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Anzeichen für Vernachlässigung

In 574 Fällen wurde zwar keine Kindeswohlgefährdung, jedoch ein Hilfebedarf festgestellt. In den Verfahren, in denen eine Kindeswohlgefährdung festgestellt wurde, waren Anzeichen von Vernachlässigung sowie körperliche und psychische Misshandlungen häufige Gründe. Das Jugendamt wurde 378 mal von Verwandte, Bekannte oder Nachbarn des Kindes auf die Gefährdung aufmerksam gemacht, 280 mal von Schulen und Kitas und 278 mal von Polizei, Gerichte oder Staatsanwaltschaften.

Autor:

M Hengesbach aus Dortmund-City

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