Stadt stellt Förderanträge für Programm "Emissionsfreie Innenstadt"
Für bessere Stadtluft

Die Luft in der Dortmunder City soll mithilfe der Fördermaßnahmen besser werden- verschiedene Maßnahmen-Schwerpunkte sind auf der Karte eingezeichnet.
  • Die Luft in der Dortmunder City soll mithilfe der Fördermaßnahmen besser werden- verschiedene Maßnahmen-Schwerpunkte sind auf der Karte eingezeichnet.
  • Foto: Grafik: Stadt DO
  • hochgeladen von M Hengesbach

Die Landesregierung startete 2016 den Projektaufruf „Kommunaler Klimaschutz.NRW“. Aufgerufen wurde zum Wettbewerb um Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung „Investition in Wachstum und Beschäftigung“. Ziel ist, Städte bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zur Minderung der Treibhausgasen zu unterstützen. Ein Schwerpunkt ist die Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Straßenverkehr, besonders in Ballungszentren.
Nachdem die Dortmunder Bewerbung als förderfähig ausgewählt wurde, will die Stadt bis Ende Januar die Förderanträge stellen. Grundsätzlich wurde Dortmund bereits im Dezember 2017 eine maximale Fördersumme von 10,5 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Erst nach der Bewilligung durch den Fördergeber wird die genaue Förderhöhe feststehen. Im Rahmen der weiteren Qualifizierung wurden Maßnahmen aufgrund förderrechtlicher und zeitlicher Vorgaben konkretisiert. Diese werden den politischen Gremien der Stadt Dortmund nun vorgestellt.

Teil der City als Untersuchungsraum

Damit bleibt die Struktur des Projektes erhalten: Im Rahmen des Förderaufrufs verfolgt die Stadt weiterhin die Entwicklung einer beispielhaften Umsetzungsstrategie schwerpunktmäßig in einem rund 290 Hektar großen Teil der City. Der Untersuchungsraum liegt zwischen der Treib-/Steinstraße im Norden, die Saarlandstraße im Süden, der Union-/Möllerstraße im Westen und dem Heiligen Weg im Osten. 

Grüner Wall und Radachsen

Für den Untersuchungsraum werden Maßnahmenbündel für die vier Themen City, Wall (Ring), Achsen und Quartier betrachtet. Ergänzt wird dies um Querschnittsmaßnahmen im Bereich Kommunikation, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Evaluation. Das Projekt kann mit den ersten Vergaben beginnen, sobald im April die Zuwendungsbescheide über die Fördermittel vorliegen. Ein grüner Wall, attraktive Radachsen in die City sowie die Förderung von Elektromobilität sollen mit Hilfe von Landesmitteln helfen, den Schadstoffausstoß des Verkehrs in diesem Teil der City zu verringern. Maßnahmen-Schwerpunkte sind:

  • Emissionsfreier Lieferverkehr 
  • Förderung der Elektromobilität 
  • Förderung Park & Ride 
  • Mobilitätsmanagement für Beschäftigte und Besucher der City, für KiTas und Schulen 
  • Nahmobilitätskonzepte 
  • Fahrradparken 
  • Durchgängiges, attraktives Radwege-Angebot auf dem Wall 
  • Fußgänger- und Fahrradachsen in die City 
  • Entwicklung des grünen Walls und einer grünen City 
  • Schnellladung von E-Fahrzeugen und Bevorrechtigung von E-Taxen am Hauptbahnhof 
  • Ergänzung der Leitthemen durch eine gezielte Marketingstrategie zur Stärkung des ÖPNV und des Rad- und Fußverkehrs 

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