5000 Dortmunder demonstrierten im Gedenken an George Floyd gegen Rassismus
Große Anteilnahme nach Tod des schwarzen Amerikaners

Rund 5.000 Dortmunder protestierten zwei Wochen nach dem Tod des schwarzen US-Amerikaners George Floyd auf dem Hansaplatz gegen Rassismus.
  • Rund 5.000 Dortmunder protestierten zwei Wochen nach dem Tod des schwarzen US-Amerikaners George Floyd auf dem Hansaplatz gegen Rassismus.
  • Foto: Schmitz
  • hochgeladen von Antje Geiß

Rund 5000 Dortmunder demonstrierten am Samstag auf dem Hansaplatz gegen Rassismus. Mit tausenden Transparenten, Mundschutz, kniend und schweigend mit hochgestreckten Fäusten forderten sie über acht Minuten lang, so lange dauerte es, dass in den USA der schwarze Amerikaner George Floyd das Knie eines Polizisten auf dem Hals um Luft rang und starb, das Ende von Rassismus und Diskriminierung.
Bei einer der größten Dortmunder Demonstrationen, kamen Junge und Alte zum friedlichen Gedenken, forderten Gerechtigkeit und nicht zu schweigen. Während in Paris, Washington, Sidney und London sowie München und Berlin zwei Wochen nach dem tragischen Tod George Floyds hunderttausende auf die Straßen gingen, standen auch tausende Dortmunder gegen Rassismus auf.

Eigene Erfahrungen mit Rassismus

Rassismus und rechte Gedanken seien auch in Deutschland ein Problem, betonte Aysun Tekin, als Vorsitzende des Dortmunder Integrationsrates auf der Bühne. Angeprangert wurde institutioneller Rassismus. Hier berichteten Dortmunder von ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit Rassismus. Überrascht und überwältigt von der riesigen Solidarität mit den Opfern, die an diesem Nachmittag über 5.000 Dortmunder zum Hansaplatz  gebracht hatte waren die Organisatoren, Silent Protest und Teile der Dortmunder afrikanischen Gemeinschaft, die gemeinsam zum Gedenken mitten in der Stadt geladen hatten. 

Viel mehr Menschen protestierten

Da viel mehr Menschen als erwartet friedlich und größtenteils mit Mundschutz zu der Demonstration gekommen waren und die Polizei die Straßen rund um den vollen Hansaplatz freihalten musste, wurde der Mindestabstand zum Coronavirusschutz nicht eingehalten.
"Aufgrund der noch vorhandenen Infektionsgefahr wurde für die Versammlungsteilnehmer eine Maskenpflicht im Rahmen einer Auflage angeordnet.

Polizei: absolut friedlich 

Die Teilnehmer kamen dieser Aufforderung anstandslos nach", berichtet Polizeisprecher Gunnar Wortmann von der 90 minütigen Versammlung in der City, die absolut friedlich und störungsfrei verlief. Die erste Versammlung unter dem Motto "Black Lives Matter" begann schon zuvor auf der Katharinenstraße mit 80 Teilnehmern, ebenfalls laut Polizei störungsfrei.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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