Dortmunder Rekord: 1400 Kinder und erwachsene Radfahrer fordern bei Kidical Mass bessere Wege-
Hunderte Familien radeln durch die Großstadt

Begleitet von Klingel-Konzerten und strahlender Sonne radelten bei der Kidical Mass 1400 kleine und große Fahrradfahrer mit und forderten bei der bislang größten rollenden Dortmunder Rad-Demo bessere Radwege.
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  • Begleitet von Klingel-Konzerten und strahlender Sonne radelten bei der Kidical Mass 1400 kleine und große Fahrradfahrer mit und forderten bei der bislang größten rollenden Dortmunder Rad-Demo bessere Radwege.
  • Foto: Sebastian Peter
  • hochgeladen von Antje Geiß

1400 kleine und große Radfahrer zählte die Polizei am Weltkindertag in Dortmund. Sie folgten dem Streifenwagen, am Sonntag mit dem Rad, um den Bedarf an sicheren Radwegen aufzuzeigen. Denn für hunderte Dortmunder Familien, die mit über den Wall radelten, gehören sie mit  zu einer kinder- und fahrradfreundlichen Großstadt. Damit war Kidical Mass, von Aufbruch Fahrrad Dortmund und VeloCityRuhr organisiert, die größte Fahrrad-Demonstration in der Geschichte der Stadt.

„Erst vor drei Wochen haben 1200 Radfahrende bei der bis dahin größten Fahrrad-Demo 'Taten statt Worte' von Politik und Verwaltung gefordert“, sagt Peter Fricke von Aufbruch Fahrrad und VeloCityRuhr. Nun habe man schon den nächsten Rekord und die Stadt müsse nun endlich liefern.
„Zugeparkte Wege, schmale aufgepinselt Streifen und enge Hoppelwege sind einfach nicht gut genug“, meint Fricke.

"Qualitätswende ist nötig"

Nötig sei eine Qualitätswende im Radverkehr und eine gerechtere Verteilung der vorhandenen Flächen. Entscheidend für die Sicherheit seien gute Sichtverhältnisse: „Die Werbeanlagen im Straßenraum wurden gerade abgebaut, nachdem der alte Vertrag ausgelaufen ist“, sagt Fricke. Viele der Standorte seien aber ungeeignet, weil sie die Sicht einschränkten. Für die neuen Anlage müssten darum bessere Standorte gefunden werden.

Henk (10): "Wege sollen breiter sein"

Auch der zehnjährige Henk Hermesmeyer hat eine klare Vorstellung davon, was sich ändern muss: "Es muss mehr Radwege geben und sie dürfen nicht irgendwo auf der Straße aufhören und sollten auch breiter sein."
Bei der Kidical Mass kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. Während die strahlenden kleinen und großen Kinder mitten auf dem abgesperrten Wall vom Friedensplatz in Richtung Hoeschpark fuhren, kam es immer wieder zu spontanen Klingel-Konzerten.

Zehn Städte beteiligt

Dortmund war mit der Kidical Mass nicht allein. Am Aktionswochenende 19. und 20. September fand in 100 europäischen Städten eine Kidical Mass statt, um für ein Umdenken in der Verkehrspolitik zu werben.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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