Einen Blick hinter die Kulissen geworfen
Wissenschaftstag in Dortmund

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Wissenschaftler luden zum Dortmunder Wissenschaftstag im Namen des  Vereins windo, der  Stadt  und der Dortmund-Stiftung ein. Sie zeigten am Wissenschaftstag in 20 Einrichtungen Forschung live. Insgesamt wurden für 300 Dortmunder 13 Touren angeboten.
Eine führte als Familientour ins Kinder- und Jugendtechnologiezentrum (KITZ.do). Rund 20 wissenschaftliche Institute, Hochschulen, Unternehmen, Museen, Netzwerke und sonstige Einrichtungen beteiligten sich an der Programmgestaltung.
Der Wissenschaftstag beeindruckte das generationenübergreifende Publikum mit einem vielseitigen Themenspektrum und hat gezeigt, dass die Wissenschaftsstadt Dortmund das Motto „Eine Stadt. Viel Wissen.“ lebt. Die Besucher konnten miterleben, wie in einer Forschungsbrauerei „Bier 4.0“ gebraut wird, wie Roboter Fußball spielen, in der Medizintechnik zum Einsatz kommen oder die Arbeit der Feuerwehr unterstützen.
Soziale Innovationen zeigten die Forschungsarbeiten in „Reallaboren“ der Quartiere und der Einsatz von Spiel und Simulation in der Personalentwicklung. Zudem konnten die Teilnehmenden in vergangene und zukünftige Welten eintauchen: Sie gingen auf Zeitreise in die Stahlstadt Dortmund der 50er Jahre im Hoesch-Museum, erlebten die abenteuerlichen Wege des Wissens oder besichtigten die „Smart City“ der Zukunft. Bei der Familientour konnten Kinder im Grundschulalter ihrem Forschungsdrang selbstständig nachgehen und erste Schritte im Bereich der Informatik wagen.

Humorvolle Brückenschläge

Am Abend stand ein Mix aus Livemusik, Wissenschaft und Networking auf dem Programm. Das Ensemble „Jazz in Opera“ begeisterte mit originellen Brückenschlägen zwischen Klassik und Jazz und Prof. Dr. Gerhard Schembecker, Inhaber des Lehrstuhls für Anlagen- und Prozesstechnik an der TU Dortmund, gab in seinem Festvortrag Antworten auf die spannende Frage, was ein Wasserschlauch mit sicheren Medikamenten zu tun hat. Die komplexen Vorgänge bei der Herstellung von Medikamenten brach er dabei immer wieder auf Alltagsphänomene herunter und bediente sich humorvoller Vergleiche.
Seit 2002 ist der Dortmunder Wissenschaftstag ein fester Bestandteil im Eventkalender der Stadt. Er findet alle zwei Jahre im Wechsel mit der Dortmunder Wissenschaftskonferenz statt. Der Wissenschaftstag wird von der Dortmund-Stiftung finanziell unterstützt und von windo e.V. sowie der Stadt Dortmund organisiert.

Masterplan Wissenschaft

Die gute Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Stadt, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft ist in Dortmund Programm – nicht nur beim Wissenschaftstag. Der Masterplan Wissenschaft – im letzten Jahr von einer unabhängigen Expertenkommission als „sehr gut“ bewertet – wird daher in diesem Jahr konsequent weiterentwickelt. Mit dem „Dortmunder Modell“ werden gemeinsam soziale und technologische Innovationen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger vorangetrieben und leisten einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Dortmunds. Mit diesem Ansatz wurde Dortmund als eine von 12 europäischen Städten als „Europäische Innovationshauptstadt 2019“ nominiert. Mit über 53.000 Studierenden, 7 Hochschulen, 19 Forschungsinstituten und rund 15 weiteren wissenschaftlich arbeitenden Museen, Archiven und weiteren Einrichtungen ist Dortmund ein dynamischer und bedeutender Wissenschafts- und Hochschulstandort.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau begrüßte rund 300 Dortmunder, welche die Wissenschaftslandschaft auf 13 Bustouren erkundeten.
Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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